„Menge, die ich vermissen würde“

Ungewisse Zukunft von Vettel und Ferrari: „Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein“

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Sebastian Vettel beim Formel-1-Training auf dem Bahrain International Circuit.

Nach vier Weltmeister-Titeln in Folge wartet Vettel immer noch auf den großen Erfolg mit Ferrari. Wie seine Zukunft aussieht, ist ungewiss. 

Shanghai - Sebastian Vettel kann keine Prognose über seine Zukunft in der Formel 1 nach dem Ende seines aktuellen Vertrags abgeben. „Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein“, sagte der viermalige Weltmeister am Samstag im Fahrerlager des Großen Preises von China. Sein Kontrakt mit Ferrari endet nach der Saison 2020, Vettel wird dann 33 Jahre alt sein.

Er hatte jüngst in der britischen Zeitung „Sunday Times“ ebenfalls ein Bekenntnis zu seiner weiteren Zukunft in der Motorsport-Königsklasse nach 2020 vermieden. Vettel hatte dabei auch die Regeländerungen erwähnt, die zur Saison 2021 kommen sollen. Allerdings ist derzeit unklar, wie diese aussehen werden.

Vettel noch nicht am Ende: „... ich erwarte viel von mir selbst“

Generell liebe er das Rennfahren, sagte er auf dem Shanghai International Circuit. „Ich liebe das Gefühl der Geschwindigkeit, mit den Jungs zu kämpfen. Es gibt eine Menge Sachen, die ich im Moment wirklich mag und vermissen würde. Daher ist es keine Option, morgen aufzuhören“, betonte Vettel. Er fährt seit Mitte 2007 in der Formel 1. Nach den Stationen BMW-Sauber und Toro Rosso sowie Red Bull mit den vier WM-Titeln 2010, 2011, 2012 und 2013 steht er seit 2015 bei Ferrari unter Vertrag.

Mit dem Titel für die Scuderia soll es im fünften Versuch endlich klappen. „Ich bin sehr selbstkritisch, sehr ehrgeizig und ich erwarte viel von mir selbst“, sagte Vettel. Am Sonntag startet Vettel beim 1000. Grand Prix in China von Platz drei. Im Vorfeld kam es beim Qualifying allerdings zu einem Eklat, bei dem Vettel von Verstappen beschimpft wurde. 

dpa

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