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Mick Schumacher wird 23: Ausgerechnet jetzt rückt der Ferrari-Traum in weite Ferne

Mick Schumacher feiert 23. Geburtstag. Sein Ferrari-Traum droht angesichts der bevorstehenden Vertragsverlängerung von Carlos Sainz vorerst zu platzen.

Dschidda - Gemischte Gefühle bei Mick Schumacher*: Beim Formel-1-Auftakt in Bahrain holte Schumi junior mit Platz zwölf im Qualifying und Platz elf im Rennen seine besten Ergebnisse in der Königsklasse des Motorsports. Zum Feiern war Mick aber dennoch nicht zu Mute, denn es war deutlich mehr drin. Auch zwei Tage später nicht, an seinem 23. Geburtstag. Der lang gehegte Ferrari-Traum droht zu platzen, wie tz.de berichtet.

Mick Schumacher
Geboren: 22. März 1999 (Alter 22 Jahre), Genolier, Schweiz
Aktuelles Team: Haas
Startnummer: 47
Geschwister: Gina-Maria Schumacher
Eltern: Michael Schumacher, Corinna Schumacher
Größte Erfolge: Formel-3-Meister 2018, FIA-Formel-2-Meister 2020, 23 Formel-1-Starts (Stand: 22. März 2022)

Mick Schumacher feiert 23. Geburtstag - ausgerechnet jetzt droht Ferrari-Traum zu platzen

Mick Schumachers Weg ins Cockpit von Ferrari scheint vorgezeichnet. Der Sohn von Michael Schumacher, der im Ferrari fünf seiner sieben WM-Titel holte, wird von der Scuderia gefördert und ist offizielles Mitglied der Ferrari-Nachwuchsakademie. Seit dieser Saison ist Mick sogar teilweise als Ersatzfahrer vorgesehen, sollten die Stammpiloten Charles Leclerc oder Carlos Sainz jr. einmal ausfallen.

Schumacher machte sich bereits berechtigte Hoffnungen auf einen schnellen Aufstieg vom Haas-Boliden in den Ferrari-Renner. Doch ausgerechnet rund um seinen 23. Geburtstag bahnt sich bei den Roten die Vertragsverlängerung des Spaniers Carlos Sainz an. Dadurch wäre für Schumacher ein Stammcockpit bei Ferrari auf Jahre blockiert.

Mick Schumacher muss sich bei Ferrari wohl hinter Carlos Sainz anstellen.

Formel 1: Mick Schumacher von Ferrari gefördert - Sainz winkt Vertragsverlängerung

„Ich glaube, wir sind sehr nah dran... sehr nah... sehr, sehr nah, extrem nah dran. Fast am Ziel“, erklärte Carlos Sainz jr. voller Euphorie auf der Pressekonferenz nach dem Rennen in Bahrain. Mit seinem zweiten Platz hatte er Ferrari einen Doppelsieg beschert. Und auch Teamchef Mattia Binotto kündigte eine Vertragsverlängerung an

„Wir haben eine Einigung gefunden, jetzt geht es nur noch darum, diese aufs Papier zu bringen“, sagte Binotto. Ein neuer Vertrag sei „ziemlich kurz vor dem Abschluss.“ Dem Vernehmen nach soll Sainz für weitere zwei Jahre unterschreiben. Auch der Vertrag des ersten Grand-Prix-Siegers der neuen Formel-1-Saison Charles Leclerc läuft noch bis 2024.

Mick Schumacher unter Druck: „Je höher du kommst, desto dünner wird die Luft“

Mick Schumacher muss sich in seinem zweiten Jahr in der Formel 1 ohnehin erst einmal auf sich selbst konzentrieren. Im verbesserten Haas-Auto steigt nun der Druck. „Je höher du kommst, desto dünner wird die Luft“, sagte Teamchef Günther Steiner. „So ist das Leben.“

Auch die eigenen Ansprüche von Mick Schumacher, der in seinem zweiten Jahr bislang regelmäßig einen Sprung gemacht hat, sind gestiegen. „Generell war es ein schwieriger Tag“, sagte Schumacher nach seinem elften Platz in Bahrain, „ich glaube schon, dass wir mehr Geschwindigkeit gehabt hätten.“ Das war allerdings nicht bloß ein Verdacht, den Beweis brachte der Blick auf den Teamkollegen.

Formel 1: Mick Schumacher muss gegen Teamkollege Magnussen abliefern

Kevin Magnussen war es nämlich, der Haas nach einem Jahr am Ende des Feldes erlöste, der Rückkehrer holte Platz fünf, war der gefeierte Mann beim US-Team. „Einen riesigen Job“ habe der Däne gemacht, sagte auch Schumacher bei Sky, „ich bin sehr froh für das Team über die Punkte.“

Im Vorjahr hatte Schumi junior den Russen Nikita Mazepin voll im Griff, jetzt muss er sich gegen den abgezockten Dänen beweisen. Was aber auch zur Wahrheit gehört: Im Rennen von Bahrain wurde Schumacher früh von Alpine-Pilot Esteban Ocon abgeräumt und fiel zurück. Allerdings machte der 29-jährige Magnussen schon im dritten Training und auch im Qualifying den stärkeren Eindruck.

Mick Schumacher: Nächste Chance auf die ersten Formel-1-Punkte in Saudi-Arabien

All das ist kein Grund zur Sorge, stellte Teamchef Steiner klar. Magnussen, der mehr als 100 Grands Prix bestritten hat, „kann Auto fahren, das wissen wir.“ Schumacher müsse sich an die neue Situation „gewöhnen“, sagte Steiner, „aber er wird sich daran gewöhnen. Er wird das aufholen.“ Schon am kommenden Wochenende hat Schumacher in Saudi-Arabien die Chance den Spieß umzudrehen und die ersten Punkte einzufahren. (ck/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © James Gasperotti/Imago

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