Schlechter Saisonauftakt in Spielberg

Vettel und Ferrari erleben Qualifying-Desaster - Fans spotten: „Wenn ihr wollt, leihe ich euch meinen Panda“

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel geht beim Großen Preis von Österreich nur von Platz elf ins Rennen.
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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel geht beim Großen Preis von Österreich nur von Platz elf ins Rennen.

Sebastian Vettel erlebt im ersten Qualifying der neuen Saison ein Desaster. Die Fans reagieren mit Spott und fordern das Aus von Ferrari-Teamchef Binotto.

  • Die Formel 1* startet in Österreich in die Saison 2020*.
  • Sebastian Vettel erlebte ihm ersten Qualifying der Saison eine große Enttäuschung.
  • Viele Ferrari-Fans sind sauer und fordern die Entlassung von Teamchef Binotto.

Spielberg - Enttäuschender Saisonstart für Sebastian Vettel* und die Scuderia Ferrari*: Der viermalige Weltmeister verpasste am Samstag im ersten Formel-1-Qualifying seit 217 Tagen den Sprung ins Q3 und geht nur von Rang elf in den Großen Preis von Österreich.

„Ich dachte, wir wären ein bisschen schneller. Die anderen konnten gegenüber Freitag mehr zulegen als wir. Die letzte Runde war nicht die sauberste, es war nicht gut genug“, sagte der 33-Jährige bei Sky. Aufstecken wollte er mit Blick auf den ersten WM-Lauf am Sonntag indes nicht: „Ich denke, im Renntrimm sind wir schneller und können Boden gutmachen.“

Formel 1: Qualifying-Desaster für Vettel - Bottas holt Pole Position

Wie Vettel enttäuschte auch dessen Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc, der sich hinter McLaren-Pilot Lando Norris, dem Thailänder Alex Albon im zweiten Red Bull und auch Sergio Perez (Racing Point) nur als Siebter einreihte. Auf der nur 4,318 km langen Runde betrug Leclercs Rückstand auf Pole-Setter Valtteri Bottas 0,984 Sekunden.

Formel 1: Ferrari-Fans fordern Entlassung von Teamchef Binotto

Die Fans des italienischen Traditionsrennstalls äußerten im Netz ihren Unmut über das schlechte Qualifying-Ergebnis von Spielberg*. Viele von ihnen machten Ferrari-Teamchef Mattia Binotto dafür verantwortlich und forderten bereits seine Entlassung.

„Wie schafft man es, das Auto langsamer zu machen, als im vergangenen Jahr?“, fragte ein User. Ein anderer konnte sich einen hämischen Kommentar nicht verkneifen: „Wenn ihr wollt, leihe ich euch meinen Panda.“ Ein anderer „Tifoso“ (ital. Fan) machte den Vorschlag, ab dem Grand Prix am nächsten Wochenende* wieder mit dem SF90, dem Boliden aus dem letzten Jahr, an den Start zu gehen.

Es könnte ein bitterer Auftakt in die neue Saison für Ferrari und Sebastian Vettel werden. Im Rennen wird wohl keine große Verbesserung möglich sein. Schlagzeilen macht der Heppenheimer aber auch abseits der Strecke. Am Donnerstag sorgte er mit einer brisanten Enthüllung für weiteren Zündstoff in der sensiblen Beziehung zu seinem Noch-Arbeitgeber. (sk/SID) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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