Traumjob zu vergeben

Das sind die Kandidaten für die Rosberg-Nachfolge bei Mercedes

In den Stunden nach Rosbergs Verkündung wurden bereits unzählige Namen gehandelt - große, komplizierte Lösungen scheinen möglich, vielleicht bekommt aber auch die einfachste Idee den Zuschlag. Wir blicken auf mögliche Kandidaten.
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In den Stunden nach Rosbergs Verkündung wurden bereits unzählige Namen gehandelt - große, komplizierte Lösungen scheinen möglich, vielleicht bekommt aber auch die einfachste Idee den Zuschlag. Wir blicken auf mögliche Kandidaten.
Pascal Wehrlein (22, Deutschland, zuletzt bei Manor, noch kein Vertrag für 2017)
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Pascal Wehrlein (22, Deutschland, zuletzt bei Manor, noch kein Vertrag für 2017): Das deutsche Toptalent wäre die einfachste und irgendwie auch logische Lösung. Wehrlein gehört seit Jahren zu Mercedes, er absolvierte unzählige Testrunden für den Rennstall, kennt das Auto und das Team in- und auswendig. Zudem hat der 22-Jährige nach seiner Rookie-Saison bei Manor noch keinen Vertrag für 2017.
Pascal Wehrlein (22, Deutschland, zuletzt bei Manor, noch kein Vertrag für 2017)
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Doch für Mercedes wäre es auch ein Wagnis: Wehrlein würde vom Ende des Feldes an den Anfang springen und müsste gleich hart um die WM kämpfen. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bezeichnete den Worndorfer "natürlich" als Option. Geschenkt bekommt er das Cockpit aber nicht.
Esteban Ocon (20, Frankreich, zuletzt bei Manor, bis 2018 Vertrag bei Force India)
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Esteban Ocon (20, Frankreich, zuletzt bei Manor, bis 2018 Vertrag bei Force India): Der Franzose Ocon ist noch einmal zwei Jahre jünger als Wehrlein, allerdings hat er den Deutschen vor wenigen Wochen im Kampf um das Cockpit bei Force India ausgestochen. Dieser Vertrag beim Kundenteam dürfte für die Silberpfeile kein großes Problem darstellen, eher stellt sich auch hier die Frage: Ist Ocon schon bereit für den Kampf um Siege und Titel?
Fernando Alonso (35, Spanien, 2017 Vertrag bei McLaren)
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Fernando Alonso (35, Spanien, 2017 Vertrag bei McLaren): In der kommenden Saison könnte das neue Reglement Mercedes die bislang deutliche Dominanz kosten. Da darf sich das Weltmeisterteam keine Blöße geben, muss beide Cockpits mit Siegfahrern besetzen. Und Alonso wäre so einer. Auch mit 35 Jahren gilt der zweimalige Weltmeister als einer der Besten im Feld, ein kurzfristiger Ausstieg beim seit Jahren enttäuschenden McLaren-Team scheint machbar.
Fernando Alonso (35, Spanien, 2017 Vertrag bei McLaren)
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Doch es spricht eigentlich zu viel gegen diese Lösung: Alonso wäre angesichts seines Alters nur eine Übergangslösung, noch viel schwerer wiegt seine schwierige Beziehung zu Lewis Hamilton. Das gemeinsame Jahr 2007 bei McLaren war ein großes Missverständnis. Kaum vorstellbar, dass Mercedes sich ein Teamduell der beiden Alpha-Tiere antut.
Sebastian Vettel (29, Deutschland, 2017 Vertrag bei Ferrari)
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Sebastian Vettel (29, Deutschland, 2017 Vertrag bei Ferrari): Auch Sebastian Vettel wäre eine ganz große Lösung für Mercedes, doch sie ist sehr unwahrscheinlich. Toto Wolff bezeichnete den viermaligen Weltmeister bereits als "nicht verfügbar" - wie übrigens auch die beiden Red-Bull-Piloten. Vettel selbst wies am Sonntag öffentlich darauf hin, dass er im kommenden Jahr bei den Roten einen Vertrag hat.
Sebastian Vettel (29, Deutschland, 2017 Vertrag bei Ferrari)
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Damit Ferrari sich die Blöße gibt, den Deutschen zum großen Konkurrenten ziehen zu lassen, müsste ohnehin schon sehr viel Geld nach Maranello überwiesen werden. Die italienische Presse spekuliert zwar über eine leistungsbezogene Ausstiegsklausel. Doch vermutlich hätte Ferrari in diesem Jahr noch etwas schlechter abschneiden müssen, um eine solche Vertragsauflösung möglich zu machen.

München - Silly Season im Advent: Der Rücktritt von Weltmeister Nico Rosberg bei Mercedes kommt einem Erdbeben auf dem Fahrermarkt der Formel 1 gleich, das begehrteste Cockpit der Königsklasse ist plötzlich frei.

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