Die größten Sensationen der Sportgeschichte

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Weinheim 1990 - Bayern-Blamage in der Provinz, die Erste: Der große FC Bayern traf am 4. August 1990 in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den badischen Oberligisten FV 09 Weinheim. Feinblechner Thomas Schwechheimer erzielte vor der Pause per Elfmeter das 1:0 für die Amateure. Der amtierende Deutscher Meister mit fünf Weltmeistern im Kader fand kein Rezept gegen die Provinzkicker und kassierte eine Sensationsniederlage. Geschockt verließ Klaus Augenthaler (Foto) das Spielfeld.
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Vestenbergsgreuth 1994 - Bayern-Blamage in der Provinz, die Zweite: Am 14. August 1994 musste der fränkische Regionalligist Vestenbergsgreuth (ein 1500-Seelen-Dorf) in der ersten Runde des DFB Pokals gegen den Deutschen Meister FC Bayern ran. Das Spiel wurde aufgrund des großen Interesses ins Nürnberger Frankenstadion verlegt, das ZDF übertrug live. Hatte der Sender im Vorfeld geahnt, dass sich eine Sensation anbahnte?
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In der 43. Spielminute erzielte Roland Stein, Betriebsschlosser bei einer Teefirma, mit einem Kopfballtor das 1:0 für die Dorfkicker. In der zweiten Halbzeit mauerten die Vestenbergsgreuther wie die Wahnsinnigen, den Bayern-Superstars wollte nichts gelingen. Vestenbergsgreuth gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.
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„Die Schande ist groß, wir müssen mit der Schmach leben", gestand nach dem Abpfiff ein sichtlich verstörter Lothar Matthäus dem ZDF-Reporter Dieter Kürten. Noch heute läuft Bayern-Fans ein Schauer über den Rücken, wenn sie den Namen „Vestenbergsgreuth“ hören. 
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Nagano 1998 - Der unzerstörbare „Herminator“: Bei diesem Unfall hielt jeder Fernsehzuschauer den Atem an. Am 17. Februar 1998 stand bei den Olympischen Spielen von Nagano (Japan) der Abfahrtslauf der Herren an. Nach 18 Sekunden Fahrzeit hob der Österreicher Hermann Maier in einer S-Kurve ab, und segelte fast 40 Meter waagrecht durch die Luft.
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Anschließend krachte Maier durch drei Sicherheitszäune und blieb schließlich im Tiefschnee neben der Piste liegen. Maier hatte einen Schutzengel: Bei dem Horror-Sturz wurde er nur leicht an Knie und Schulter verletzt.
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Trotz seiner Schmerzen holte Maier nur drei Tage später Gold im Super-G. Damit nicht genug: Auch im Riesenslalom ließ Maier seinen Konkurrenten keine Chance und gewann sein zweites Olympia-Gold. Das Image vom unzerstörbaren „Herminator“ (angelehnt an schmerzunempfindlichen Super-Roboter „Terminator“) war geschaffen.
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Als Maier gefragt wurde, was er während seines Sturzes dachte, meinte er: „Wenn ich jetzt noch Gold gewinne, bin ich unsterblich!“ Erst ein grauenhafter Motorradunfall im Sommer 2001 beendete die bis dahin ungebrochene Dominanz Maiers im Skisport.

München - Die größten Sensationen der Sportgeschichte.

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