Formel 1

Hülkenberg: "Feuerwehrmann auf Dauer" keine Option

Will sich nicht mit der Rolle des Feuerwehrmanns der Formel 1 begnügen: Nico Hülkenberg. Foto: Sergei Grits/AP/dpa
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Will sich nicht mit der Rolle des Feuerwehrmanns der Formel 1 begnügen: Nico Hülkenberg. Foto: Sergei Grits/AP/dpa

Berlin (dpa) - Nico Hülkenberg hofft weiter auf eine Rückkehr als Stammpilot in der kommenden Formel-1-Saison, Nothilfseinätze wie in diesem Jahr sind für den 33-Jährigen keine Langzeitoption.

"Feuerwehrmann auf Dauer wäre doch wieder die klassische Ersatzfahrer-Rolle. Das ist nicht das, wonach ich strebe", sagte der gebürtige Emmericher der "Bild am Sonntag". Hülkenberg sprang in dieser Saison bereits dreimal beim Team Racing Point ein, zuletzt auf dem Nürburgring. Er raste vom letzten Startrang auf Platz acht.

Es habe Teams gegeben, die ihn schon nach seinem ersten Einsatz als Ersatzfahrer dauerhaft hätten engagieren wollen. "Aber ein Stamm-Cockpit hat für mich Priorität", sagte er. Das Problem: "Unter der Haube bin ich noch nicht. Aber nach wie vor dran. Andere Fahrer sind wirtschaftlich vielleicht attraktiver für die Teams."

Hülkenbergs Vertrag bei Renault war im vergangenen Jahr nicht verlängert worden, ein Stammcockpit bei einem anderen Rennstall hatte er nicht bekommen. 2010 war er beim britischen Williams-Team in die Motorsport-Königsklasse eingestiegen. 179 Rennstarts absolvierte er bisher. Auf einen Podestplatz wartet er weiter, Hülkenberg hält damit einen Negativrekord. Seine fahrerischen Qualitäten sind aber hoch geschätzt.

Mit seiner Leistung in der Eifel habe er bei allen Beteiligten seinen Namen noch mal aufgefrischt", sagte er dem Onlineportal "motorsport-Magazin.com" und ergänzte: "Ich bin heiß auf die Formel 1 und würde dort liebend gerne weiter fahren, aber nicht um jeden Preis."

Spekuliert wird derzeit, ob womöglich Red Bull eine Option sein könnte. Wie sicher der Platz von Alexander Albon ist, ist offen. "Es ist am Auto gemessen die beste Option, die am attraktivsten ist. Es ist das konkurrenzfähigste Auto", meinte Hülkenberg. Den Niederländer Max Verstappen als Teamkollegen zu haben, wäre schon eine riesige Aufgabe. "Ich würde das gerne herausfinden, mich gerne an ihm messen. Mal schauen, ob es dazu kommen wird."

© dpa-infocom, dpa:201018-99-984901/2

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