Unfall beim Rennen in Spa

Hülkenberg räumt ein: Cockpitschutz bringt etwas

Nico Hülkenberg schiebt mit seinem Wagen den McLaren von Fernando Alonso über den Sauber von Charles Leclerc. Dank des Titan-Schutzbügels wird Alonsos Auto vom Cockpit des Franzosen abgelenkt. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP
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Nico Hülkenberg schiebt mit seinem Wagen den McLaren von Fernando Alonso über den Sauber von Charles Leclerc. Dank des Titan-Schutzbügels wird Alonsos Auto vom Cockpit des Franzosen abgelenkt. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP

Monza (dpa) - Nach dem beängstigenden Startunfall von Spa hat Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg seine Meinung zum Cockpitschutz «Halo» geändert.

«Ich bin zwar immer noch kein großer Fan des Halo, aber ich muss die Fakten sehen und zugeben, dass er der Formel 1 etwas bringt, vor allem Sicherheit», sagte der Renault-Fahrer vor dem Großen Preis von Italien in Monza.

In der Vorwoche hatte Hülkenberg in Belgien durch zu spätes Bremsen einen heftigen Crash ausgelöst. Er schob den McLaren von Fernando Alonso über den Sauber von Charles Leclerc. Dank des in dieser Saison neu eingeführten Titan-Schutzbügels wurde Alonsos Auto vom Cockpit des Franzosen abgelenkt. «Die Reifenabdrücke waren überall auf dem Halo. Es ist eine gute Vorrichtung, sie hat einen guten Job gemacht», sagte Hülkenberg. Zuvor war der 31-Jährige einer der schärfsten Kritiker des «Halo» gewesen. Dieser sei hässlich, unnötig und werde nicht lange in der Formel 1 bleiben, hatte Hülkenberg gesagt.

Unfallopfer Leclerc sagte in Monza: «Ich war sehr froh, es über meinem Kopf zu haben. Ob es gut oder schlecht aussieht, das spielt jetzt keine Rolle mehr.»

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