Formel-1-Pilot

Hülkenberg über Zwangspause: "Wer weiß, wofür es gut ist"

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Der langjährige Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg kann sich in seiner Zwangspause entspannen. Foto: Photo4/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Gummersbach (dpa) - Der langjährige Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg kann seiner aktuellen Zwangspause etwas Gutes abgewinnen.

"Im Moment ist es gar nicht so schwer wie gedacht", sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Rande des von Ex-Weltmeister Lukas Podolski mitorganisierten Hallenfußball-Turniers, bei dem er im Einlagespiel mitkickte: "Vielleicht ist es nach zehn Jahren gar nicht mal so schlecht, eine Pause zu haben. Vor allem nach einem solch schweren Jahr wie 2019. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist."

Der 2010 in die Formel 1 aufgestiegene Hülkenberg hat eine Rückkehr in die Königsklasse aber noch nicht abgeschrieben. "Im Moment steht nur fest, dass ich im ersten Rennen 2020 in keinem Auto sitzen werde", sagte er. Für die Zukunft gebe es "noch nix Konkretes, aber man muss schauen, was sich ergibt. Das liegt auch an Dingen, die ich nicht beeinflussen kann."

Hülkenbergs Vertrag bis Renault war nach drei Jahren nicht verlängert worden. Die Ausbootung seines Landsmannes nach insgesamt 177 Grand Prix hatte auch der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel kritisiert. "Er wird auf jeden Fall fehlen. Ich glaube er hat die Klasse, um hier zu fahren. Aber leider ist die Klasse nicht immer entscheidend, sondern auch die Kasse", hatte Vettel gesagt, der in der kommenden Saison der einzige Deutsche in der Formel 1 sein wird. "Es tut gut, so etwas zu hören", sagte Hülkenberg.

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