Weltverbandschef

Jean Todt verteidigt späte Formel-1-Absage von Australien

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Weltverbandschef Jean Todt verteidigt die späte Absage des Grand Prix von Australien. Foto: Fabian Sommer/dpa Fabian Sommer/dpa

Berlin (dpa) - Jean Todt hat nachträglich die Absage des Formel-1-Auftakts in Melbourne erst unmittelbar vor dem ersten Freien Training gerechtfertigt.

Der 74 Jahre alte Präsident des Internationalen Automobilverbandes sieht keine Fehler von Beteiligten im Vorgehen Mitte März. "Es ist das Einfachste, Leute in dieser Zeit zu beschuldigen", sagte Todt in einem Beitrag des Online-Portals "Motorsport-Total.com": "Ich finde es unfair, das zu kritisieren, was in Australien passiert ist."

Erst nachdem sich ein Corona-Verdachtsfall bei einem Mitglied des McLaren-Teams bestätigt und dieses daraufhin seine Teilnahme am Großen Preis von Australien abgesagt hatte, erfolgte die komplette Absage. "Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, nach Australien zu reisen", meinte Todt. "Wichtig ist, dass wir die falsche Wahl und Fehler akzeptieren können. Australien halte ich aber nicht für einen Fehler."

Aussagen von Todt bei motorsport-total.com

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