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Mick Schumacher: Vier Schicksalsrennen vor der Sommerpause

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Von: Stefan Schmid

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In den nächsten vier Rennen könnte sich entscheiden, ob Mick Schumacher nächste Saison noch im Cockpit eines Formel 1-Wagens sitzen wird.

München - Vier Rennen sind es noch vor der knapp einmonatigen Sommerpause der Formel 1 und in diesen vier Rennen wird sich sehr wahrscheinlich die Zukunft von Mick Schumacher in der Königsklasse des Motorsports entscheiden. Der bisher punkt- und glücklose Sohn von Michael Schumacher muss nun endlich liefern.

Mick Schumacher: Vier Formel-1-Rennen bleiben, um zu punkten

Mick Schumacher wartet immer noch auf seinen ersten WM-Punkte in seinem Haas. Letzte Saison war dies noch wenig verwunderlich, da Schumacher mit einem weit unterlegenen Wagen antrat. Aber diese Saison ist eigentlich alles bereitet für die ersten Achtungserfolge des jungen Fahrers. Doch anstatt mit Erfolgen, machte er diese Saison mit einem spektakulären Unfall in Monaco und unglücklichen Ausfällen Schlagzeilen.

Weil am Ende der Saison sein Vertrag beim Rennstall von Haas ausläuft, wird die Luft für den Deutschen langsam dünn. Für die Sommerpause sind Vertragsgespräche angedacht und momentan gibt es nicht viele Argumente, die für Schumacher jr. sprechen. Bis dahin stehen aber noch vier Rennen im Kalender, in denen er zeigen kann, was in ihm steckt. Sollte er in diesen Rennen das Können, welches er in Kanada beim Qualifying zeigte, bestätigen, darf er sich durchaus Hoffnungen auf ein weiteres Jahr Formel 1 machen.

Mick Schumacher beim Großen Preis von Montréal.
Mick Schumacher beim Großen Preis von Montréal. © IMAGO/Andy Hone

Formel 1: Haas wollte Mick Schumacher schon loswerden

Die Rennen in Silverstone, Spielberg, Le Castellet und Budapest werden aber wohl die letzten Chancen sein, die Mick diese Saison noch hat, um sich für einen Anschlussvertrag zu empfehlen. Denn auch die anderen Teams dürften in der Sommerpause ihre Planungen vorantreiben und Haas-Teamchef Günther Steiner wollte Schumacher nach tz Informationen bereits vor dem Rennen in Baku auswechseln. Gescheitert ist das am Veto vom Team Ferrari, das gemäß Kooperationsvertrag einen der Fahrerplätze beim US-Team bestimmen darf.

Gegen die Einmischung durch Ferrari konnte Steiner nichts unternehmen, jegliche andere Einmischungen verbietet sich der Teamchef jedoch. Auf wiederholte Kritik an seiner Herangehensweise gegenüber Mick - unter anderem durch Ralf Schumacher - reagierte Steiner gegenüber Sky gereizt: „Wir wollen Mick erfolgreich haben. Wie wir es machen, ist unsere Sache, wir brauchen keine Beratung.“ Formel 1-Koryphäen wie Bernie Ecclestone hält dies freilich nicht davon ab, weiter die Stimme für Mick zu erheben. (sch)

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