„Das war der Hammer, Mann“

Vor Legenden-Kampf: Ekel-Geständnis von Mike Tyson - Doping-Betrug mit Urin des eigenen Kindes

Mike Tyson kämpft wieder - bald ist es soweit. Im Vorfeld des Kampfes verriet er ungeniert, wie dreist er früher bei Doping-Kontrollen getrickst hat.

  • Box-Ikone Mike Tyson steigt am 28. November wieder in den Ring - mit 54 Jahren.
  • Vor seinem Comeback macht er ein widerliches Geständnis.
  • Er benutzte den Urin seines Babys, um nicht positiv getestet zu werden.

München - Dass Mike Tyson Drogen nahm, ist kein Geheimnis. Er ist nicht nur einer der größten Boxer aller Zeiten, sondern auch einer der größten Skandal-Sportler aller Zeiten. Er plauderte jetzt detailliert aus, wie dreist er die Kontrolleure austrickste. Achtung, es wird richtig schräg.

In seinem Podcast „Hotboxing“ kam er auf das Thema Doping zu sprechen. In seiner Autobiografie schrieb er schon 2013, dass er mit Fremdurin Dopingkontrollen umgangen hat. Jetzt wurde er dazu noch konkreter: Es handelte sich um den Urin seiner eigenen Familienangehörigen.

Mike Tyson benutzte bei Doping-Kontrollen Urin seiner Familie

„Es war der Hammer. Ich habe den Urin meines Babys hineingelegt“, erzählt der 54-Jährige ohne Scham. Um positiven Drogentests zu entgehen, nahm er zur Urinprobe eine Penis-Prothese samt Schlauch mit, die er dann befüllte. Er nannte das Gerät „Whizzinator“. Nicht nur sein Baby spannte er vor den Karren - auch seine Frau musste ihm mit diesem gewöhnungsbedürftigen Gefallen aushelfen. „Manchmal benutzte ich den Urin meiner Frau.“

Mit der Notdurft seiner Gattin gab es allerdings ein Problem. Laut Tyson sagte sie zu ihm: „Baby, du solltest besser nicht hoffen, dass ich schwanger bin.“ In dem Fall wäre der Schwindel nämlich aufgeflogen. Also fasste er einen Entschluss: „Wir werden dich nicht mehr benutzen, wir werden das Kind benutzen.“

Mike Tyson: Skandal-Boxer feiert Comeback

Nach Tysons Aussagen wollte er damit seinen Kokain- und Marihuana-Konsum vertuschen. Den Gebrauch von Steroiden bestreitet er noch heute. Ohne Strafe kam er trotz dem Trick nicht davon. 2000 wurde er nach dem Kampf gegen Andrew Golota positiv auf Marihuana getestet und zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Heute verdient er eine Menge Geld mit einem Cannabis-Imperium, das er sich in Kalifornien aufgebaut hat.

Am 28. November kehrt die Box-Legende zurück in den Ring. Er kämpft bei seinem Comeback im Staples Center in Los Angeles gegen Roy Jones jr. Alle Informationen zum Kampf gibt es hier*. Hier geht es zum Live-Ticker*. (epp) *tz.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Justin Lane/dpa

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