21. NBA-Saison des Basketball-Stars

Dirk Nowitzki bekommt neue Rolle bei den Dallas Mavericks - Trinke „einen Kaffee mehr“

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Dirk Nowitzki beim Media Day der Dallas Mavericks vor der NBA-Saison 2018/2019.

Dirk Nowitzki bekommt in seiner 21. NBA-Saison eine neue Rolle bei den Dallas Mavericks. Am Ego des Basketball-Superstars kratzt es aber keineswegs, dass er seinen Stammplatz hergeben muss.

Dallas - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki verliert nach 20 Jahren seinen Stammplatz bei den Dallas Mavericks. Trainer Rick Carlisle plant den 40-Jährigen aus Würzburg bei den Texanern in der am 17. Oktober beginnenden Spielzeit nur noch von der Bank ins Spiel zu bringen, weil er nach Transfers im Sommer auf eine jüngere Anfangsformation setzt. „Das wird eine Herausforderung“, sagte Carlisle beim offiziellen Media Day des Meisters von 2011 am Freitag in Dallas.

Für Nowitzki wird das in seiner 21. Saison in der stärksten Liga der Welt eine ganz neue Situation. Bislang stand er bei den Mavs in den 1471 Spielen seiner Karriere 1440 Mal in der Startformation. Ein Problem wird die neue Rolle für der Power Forward aber nicht, er bot in der Vergangenheit sogar schon selbst an, sein Team als Ersatzspieler zu unterstützen. Das passt zum bescheidenen Nowitzki: Für den Erfolg des Teams hatte er bei Vertragsverhandlungen in der Vergangenheit auch schon mehrfach auf ein höheres Gehalt verzichtet.

Nowitzki zu neuer Reservistenrolle: Trinke „einen Kaffee mehr“

„Ich habe in den letzten Jahren immer gesagt, dass ich Teil eines siegreichen Teams sein will und falls uns dies helfen würde zu gewinnen, dann natürlich“, sagte Nowitzki. Nach der Verpflichtung von Center DeAndre Jordan in diesem Sommer sei ihm klar gewesen, „dass ich jetzt von der Bank komme“.

Der 40-Jährige nimmt seine neue Rolle als Reservist aber mit viel Humor. Dass er nicht mehr automatisch in der Startformation gesetzt ist, stört ihn nicht. Allerdings müsse er sich erst daran gewöhnen, künftig von der Bank ins Spiel zu kommen und sofort 100 Prozent zu geben. „Ich brauche normalerweise immer ein bisschen. Vielleicht trinke ich vorher einen Kaffee mehr und bin dann immer gleich bereit“, so Nowitzki.

„Wenn ich von der Bank komme, sollten wir ein Fahrrad-Ergometer und ein paar Physiotherapeuten da haben - und dann wird alles gut. Es wird sicher ein bisschen anders, aber ich bin jetzt 40 Jahre alt“, sagte Nowitzki und ergänzte: „Mit meiner Erfahrung kann ich mich an so ziemlich alles anpassen.“

Mavericks wollen mit der „bestmöglichen Formation spielen“

Carlisle begründete den Schritt damit, dass er den Klub nach enttäuschenden Jahren voranbringen will. Zuletzt hatte Dallas zweimal in Folge die Playoffs verpasst und spielerisch nicht mehr überzeugt. Es solle nun „die bestmögliche Formation spielen“, sagte der 58-Jährige, der sich die Mavericks aber auch nicht ohne Nowitzki vorstellen kann: „Ich hoffe nicht, dass es seine letzte Saison wird.“

Die künftige Startformation des NBA-Meisters von 2011 dürfte nach einigen personellen Wechseln im Sommer aus Dennis Smith Jr., Luka Doncic, Wesley Matthews, Harrison Barnes und DeAndre Jordan bestehen.

Nowitzki: „Ich werde die Saison so angehen, als gäbe es kein Morgen“

Als erster NBA-Profi wird der 13-malige Allstar Nowitzki 21 Spielzeiten bei demselben Klub verbringen. Ob er seine Karriere nach dieser Spielzeit beenden wird, hält er sich offen. „Ich werde die Saison so angehen, als gäbe es kein Morgen“, sagte Nowitzki.

Nach einer Fuß-Operation ist er aktuell noch nicht wieder komplett fit. Am Freitag sprach er von „einem kleinen Rückschlag“ und klagte über leichte Probleme mit den Sehnen. Allerdings geht Nowitzki nicht davon aus, dass Einsätze zum Saisonbeginn gefährdet sind.

Ohnehin wollen die Mavericks behutsam mit ihrer Ikone umgehen. Im Training soll er in den kommenden Wochen geschont werden und auch nicht bei allen Vorbereitungsspielen dabei sein. Nowitzki könnte bei einem Testspiel in China am 5. Oktober in Shanghai gegen die Philadelphia 76ers erstmals mitwirken. Zwölf Tage später startet bei den Phoenix Suns die Saison.

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1. © AFP
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 14: Washington Wizards - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 13: Sacramento Kings - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 10: Miami Heat - 1,7 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 8: Los Angeles Clippers - 2,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 7: Houston Rockets - 2,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 6: Brooklyn Nets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 5: Boston Celtics - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 4: Chicago Bulls - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP

dpa

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