Rennen in Mexiko

Race of Champions: Schumacher scheitert im Viertelfinale, Vettel verpasst K.o.-Runde

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Mick Schumacher und Sebastian Vettel beim Race of Champions in Mexiko-Stadt.

Formel-3-Europameister Mick Schumacher hat als Debütant auch beim Race of Champions Eindruck hinterlassen.

Mexiko-Stadt - Der 19-Jährige Mick Schumacher scheiterte in der Einzelwertung am Sonntag in Mexiko-Stadt im Viertelfinale, tags zuvor war er an der Seite des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel bis ins Finale des Nationencups vorgestoßen. Für Vettel war im Einzel schon in der Gruppenphase Schluss, der Ferrari-Star schloss die Show-Veranstaltung damit erstmals ohne Titel ab.

In der Gruppenphase des Einzel-Wettbewerbs war Schumacher, der seit Samstag offiziell Ferrari-Nachwuchspilot ist, nicht zu schlagen. Im ehemaligen Baseball-Stadion der Formel-1-Strecke auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez gewann er alle drei Duelle, darunter auch den Vergleich mit Vettel. Dem Heppenheimer genügte dagegen nur ein Sieg nicht für den Einzug in die K.o.-Phase.

Guerra wird „Champion of Champions“

Schumacher unterlag dann im Viertelfinale knapp dem früheren Formel-1-Piloten Esteban Gutierrez aus Mexiko. Im Finale setzte sich schließlich der mexikanische Rallye-Pilot Benito Guerra vor seinem Heimpublikum gegen den früheren Langstreckenweltmeister Loic Duval aus Frankreich durch. Guerra krönte sich damit erstmals zum "Champion of Champions".

In der Nationenwertung hatte sich das deutsche Duo am Samstag dem Team Nordic mit Tom Kristensen (Dänemark) und Johan Kristoffersson (Schweden) geschlagen geben müssen. Vettel hatte gemeinsam mit Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher zwischen 2007 und 2012 sechsmal in Serie gewonnen. 2015 gewann er als erster und bislang einziger Deutscher die Einzelwertung, 2017 in Miami sicherte er sich einen weiteren Titel im Teamwettbewerb alleine: Sein damaliger Partner Pascal Wehrlein (Worndorf) hatte sich am Vortag bei einem Unfall verletzt und abgesagt.

SID

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