Sieg im Sprint

Tour Down Under: Greipel gewinnt erstes UCI-Saisonrennen

André Greipel (M.) setzte sich im Massensprint durch. Foto: Dan Peled
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André Greipel (M.) setzte sich im Massensprint durch. Foto: Dan Peled

Perfekter Auftakt für André Greipel. Nach einem durchwachsenen Vorjahr startet der Sprint-Spezialist in Australien mit einem Sieg in die Saison 2018.

Lyndoch (dpa) - Topsprinter André Greipel ist mit einem Sieg in die neue Rad-Saison gestartet und hat ein Comeback nach Maß bei der Tour Down Under gefeiert.

Der muskelbepackte Radprofi aus Hürth gewann den ersten Abschnitt der 20. Auflage des Rennens über 145 Kilometer von Port Adelaide nach Lyndoch und übernahm die Gesamtführung der Sechs-Etappen-Fahrt. Der Kapitän des belgischen Lotto-Soudal-Teams setzte sich im Massensprint vor dem Australier Caleb Ewen und dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan vom deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall durch. Der Slowake hatte das People's-Choice-Rennen am Sonntag vor Greipel gewonnen.

«Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Das war das erste offizielle UCI- und das erste WorldTour-Rennen des Jahres. Es ist ein großartiges Gefühl. Nicht alle Topsprinter sind hier, aber ich habe immerhin Ewan, Sagan und Viviani geschlagen», sagte Greipel, der auch wegen privater Belastungen ein sehr durchwachsenes 2017 hinter sich hat.

Der 35 Jahre alte Greipel, trat nach dreijähriger Abstinenz wieder bei dem WorldTour-Rennen durch den Süden Australiens an. Für den Rekord-Etappensieger und Gesamtgewinner von 2008 und 2012 war es der insgesamt 17. Tageserfolg bei der Tour Down Under. In den vergangenen drei Jahren hatte der elffache Tour-de-France-Etappensieger - der 2017 zum ersten Mal dort nicht erfolgreich war - seine Saison jeweils bei der Mallorca Challenge begonnen.

Den Sieg am Dienstag widmete er seiner im Herbst verstorbenen Mutter. «Sie ist immer in meinem Kopf und wird das auch immer bleiben. Sie war meine größte Unterstützerin während meiner ganzen Karriere. Es war nicht leicht, damit umzugehen, und ist es noch immer nicht, aber der Sport hilft mir, mit allem klarzukommen», sagte Greipel dem Internetportal «radsport-news».

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