Formel 1

Red Bull: Kein böses Blut nach Baku-Crash

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Max Verstappen beim Rennen in Baku. Foto: Luca Bruno/AP

Barcelona (dpa) - Der Baku-Crash zwischen den beiden Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen ist nach einer Aussprache erledigt.

"Es gibt kein böses Blut. Das Kapitel ist abgeschlossen", sagte der Motorsportdirektor Helmut Marko in einem Interview des Magazins "Sport Bild". Man lasse beide Formel-1-Piloten weiter frei fahren, kündigte der Österreicher vor dem Großen Preis von Spanien an diesem Wochenende an.

Der Australier Ricciardo und der Niederländer Verstappen waren vor knapp zwei Wochen beim Rennen in Aserbaidschan mehrfach auf der Strecke aneinandergeraten. In der Schlussphase wollte Ricciardo Verstappen überholen, der wechselte aber mehr als einmal die Spur - Ricciardo krachte ins Heck des Verstappen-Wagens, beide schieden aus. "Sie müssen so viel Hirn haben, dass sie gar nicht erst in so eine Situation kommen", hatte Marko direkt nach dem Rennen gesagt.

Ganz freie Fahrt bekommen die beiden nun allerdings nicht mehr. Die Renningenieure sollen eingreifen, wenn sie merken, dass das Duell der beiden wieder ausufert, kündigte Marko an. Parallelen zum Stallduell zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber 2010 im Red Bull sieht der 75-Jährige nicht. Ricciardo und Verstappen würden sich eigentlich sehr gut verstehen. Das sei bei Vettel und Webber nicht so gewesen.

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