Zukunft des Australiers

Lieber ungebunden: Das sagt Ricciardo über nächsten F1-Vertrag

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Möchte sich nicht langfristig an einen Rennstall binden: Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. 

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo will nach Ablauf seines Formel-1-Vertrags Ende dieses Jahres kein langfristiges Engagement mehr in der Königsklasse des Motorsports eingehen.

Shanghai - "Ich will nichts zu langes unterschreiben, weil ich nicht weiß, wohin sich der Sport bewegt", sagte Daniel Ricciardo, der Überraschungssieger des Grand Prix von China, der englischen Zeitung The Times. "Idealerweise würde ich einen Zweijahresvertrag unterzeichnen. Ich denke, mit zwei Jahren kann ich mich definitiv wohlfühlen."

Das Reglement der Königsklasse des Motorsports läuft Ende 2020 aus. Nach Ablauf des derzeitigen Grundlagenvertrags wollen die neuen Formel-1-Besitzer von 2021 an unter anderem vereinfachte Motoren und mehr Standard-Bauteile für die Autos einführen. Damit sollen die Kosten gedrückt werden.

Spekulationen über Ricciardo-Zukunft bei Ferrari

Ricciardo gilt als möglicher Nachfolger ab 2019 von Kimi Räikkönen bei Sebastian Vettels Ferrari-Team. Auch über Mercedes um Weltmeister Lewis Hamilton und seinen Teamkollegen Valtteri Bottas wird als potenzieller neuer Arbeitgeber spekuliert. Wenn "sie wollen, dass ich für sie fahre, dann sollten sie mich kontaktieren, aber das haben sie nicht", sagte der 28-jährige Australier.

Ricciardo kam zur Saison 2014 als Teamkollege von Vettel zu Red Bull. Seitdem gewann er sechs Rennen. Red Bull ist mit Motorenpartner Renault unzufrieden. Über einen Wechsel 2019 zu Honda, das derzeit Schwesterteam Toro Rosso beliefert, wird spekuliert.

Ricciardo will im kommenden Jahr auf jeden Fall in einem Auto sitzen, mit dem er die WM gewinnen kann. Das sei seine "Priorität". Er wolle "Red Bull nicht verlassen. Wenn wir dieses Jahr gewinnen, dann bleibe ich bei Red Bull. Das ist ziemlich einfach", sagte er.

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