FIS-Entscheidung

Dopingverdacht: Russische Langläufer bleiben suspendiert

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Auch Alexander Legkow bleibt gesperrt. Foto: Kimmo Brandt

Dem russischen Langlauf-Sextett um Olympiasieger Alexander Legkow bleibt wegen möglicher Dopingverstöße der Start bei der Tour de Ski verwehrt. Sie hoffen aber weiter auf eine Aufhebung der Suspendierung.

Val Müstair (dpa) - Sechs russische Ski-Langläufer um Olympiasieger Alexander Legkow bleiben wegen möglicher Dopingverstöße bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi vorerst gesperrt.

Das Doping-Panel des Weltverbands FIS habe einstimmig entschieden, die vorläufige Maßnahme aufrechtzuerhalten, teilte die FIS einen Tag vor dem Start der Tour de Ski mit. Damit darf das Sextett nicht an dem Etappenrennen, das am Silvestertag in Val Müstair beginnt, teilnehmen.

Die russischen Athleten waren am 22. Dezember vorläufig suspendiert worden, sie hatten dagegen schriftlich Einspruch eingelegt. Neben Legkow, der in Sotschi Gold über 50 Kilometer gewann, sind damit der dreimalige Silbermedaillen-Gewinner von Olympia 2014, Maxim Wylegschanin, Julia Iwanowa, Jewgenija Schapowalowa, Jewgeni Below und Alexej Petuchow vorerst weiter ausgeschlossen.

Das Doping Panel habe mitgeteilt, dass es über die Anträge von Legkow und Below "nicht ohne mündliche Anhörung entscheiden will", erklärte Christof Wieschemann, Bochumer Anwalt der beiden Sportler. Ein Termin für diese mündliche Verhandlung existiere noch nicht. Die beiden vom deutschen Trainer Markus Cramer betreuten Legkow und Below hatten zuvor ihre Unschuld beteuert.

Die FIS hatte die Suspendierung ausgesprochen, nachdem das Internationale Olympische Komitee nach Erkenntnissen aus dem McLaren-Report ein Disziplinarverfahren gegen insgesamt 28 russische Teilnehmer der Olympischen Spiele in Sotschi eingeleitet hatte.

FIS-Statement zum McLaren-Report

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