Schlimmer Zwischenfall

Schwerer Unfall beim Giro: Autofahrer überrollt Sicherheitskraft

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Bei der 5. Etappe des Giro d‘Italia kam es zu einem schrecklichen Zwischenfall.

Am siebten Todestag bei einem Rennunfall gestorbenen belgischen Radprofis Wouter Weylandt ist die Italien-Rundfahrt erneut von einem schweren Zwischenfall überschattet worden.

Rapallo - Ein 60 Jahre alter Autofahrer durchbrach eine Absperrung in der Nähe von Agrigent, dem Startort der fünften Etappe, und überfuhr den Fahrer eines Motorrads der Sicherheitskräfte.

Medienberichte, dass der 48-Jährige seinen schweren Verletzungen erlegen sei, dementierten die Giro-Organisatoren. Er schwebe immer noch in Lebensgefahr.

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Der Motorradfahrer war mit einer Hirnblutung und mehreren Rippenfrakturen in kritischem Zustand ins Hospital der Stadt Caltanissetta eingeliefert und operiert worden. Der Autofahrer wurde festgenommen. Die Giro-Organisatoren leiteten das Rennen um.

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Weylandt, dessen Startnummer 108 bei der Italien-Rundfahrt nicht vergeben wird, war vor sieben Jahren im Rennen bei einer Abfahrt in eine Mauer gekracht und mit schweren Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle verstorben.

sid

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