Nach Schlüsselbeinbruch

Keine Operation bei Schachmann - Tour-Chance aber "gering"

Maximilian Schachmann hat die Teilnahme an der Tour de France schon so gut wie abgeschrieben. Foto: Matthias Balk/dpa
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Maximilian Schachmann hat die Teilnahme an der Tour de France schon so gut wie abgeschrieben. Foto: Matthias Balk/dpa

Berlin (dpa) - Radprofi Maximilian Schachmann muss nach seinem Schlüsselbeinbruch bei der Lombardei-Rundfahrt nicht operiert werden. Seine Teilnahme an der Tour de France ist aber äußerst fraglich und hängt vom Heilungsverlauf ab.

"Die Chance ist da, aber gering", teilte das Team des deutschen Straßenradmeisters, Bora-hansgrohe, auf dpa-Anfrage mit. Der Berliner war am Samstag kurz vor dem Ziel auf einer Abfahrt mit einem Auto kollidiert und gestürzt. Die Verletzung wird nun weiter konservativ behandelt. Schachmann selbst äußerte sich bereits skeptisch zu einer möglichen Tour-Teilnahme. "Ich vermute, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass ich fahre. Zum Tour-Start wird der Bruch definitiv nicht verheilt sein", sagte der 26-jährige Berliner im Interview der "Bild".

"Man muss einfach sehen, wie sich das Schmerzlevel entwickelt. Kann ich ohne Einschränkungen das Rad steuern, und kann ich durch ein Schlagloch fahren, ohne zu schreien oder habe ich schon riesige Schmerzen, wenn ich nach der Trinkflasche greife", sagte Schachmann. Die Frankreich-Rundfahrt beginnt wegen der Corona-Krise in diesem Jahr am 29. August in Nizza.

© dpa-infocom, dpa:200818-99-207158/3

Interview in der Bild-Zeitung

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