Wellinger Dritter in Innsbruck

Vierschanzentournee: Dritter Sieg für Stoch, Freitag raus

Vierschanzentournee: Dritter Sieg für Stoch, Freitag raus
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Kamil Stoch gewann auch das dritte von vier Springen bei der Vierschanzentournee. Weiter geht‘s am Samstag in Bischofshofen

Kamil Stoch ist auf Siegeskurs bei der Vierschanzentournee - für Richard Freitag platzte der Traum vom Triumph in Innsbruck hingegen auf schmerzhafte Weise.

Innsbruck - Der polnische Titelverteidiger Kamil Stoch darf bei der Vierschanzentournee auf die Wiederholung des Vierfachsieges von Sven Hannawald hoffen. Etwa eine Stunde, nachdem sein Rivale Richard Freitag nach einem Sprung auf 130 Meter gestürzt war, gewann der Olympiasieger am Donnerstag in Innsbruck mit Versuchen auf 130 und 128,5 Meter deutlich vor der Konkurrenz. 

Den zweiten Platz belegte der Norweger Daniel Andre Tande, das Podest auf Rang drei komplettierte Andreas Wellinger mit Sprüngen auf 133 und 126 Meter. Freitag trat zum zweiten Durchgang wegen starker Schmerzen nicht mehr an.

Vier Deutsche in den Top 12

Die Deutschen erzielten auch ohne ihren Gesamtweltcup-Führenden ein starkes Teamergebnis. Hinter Wellinger landeten auch Markus Eisenbichler (8.), Stephan Leyhe (9.) und Karl Geiger (12.) in der erweiterten Weltspitze. Der Sieg bei der Tournee ist Stoch kaum noch zu nehmen, sein Polster auf alle Rivalen ist nach dem Ausfall von Freitag riesig.

Wellinger freute sich über seinen dritten Platz hinter Stoch und dem Norweger Daniel Andre Tande. „Der Wettkampf war extrem cool, das gibt Selbstbewusstsein. Dass ich auf dem Podest stehe, ist geil“, sagte der Mixed-Weltmeister. Nun kann der 22-Jährige nach seinem bislang besten Wettkampf bei der Tournee von einem Gesamtpodest beim Traditionsevent in Deutschland und Österreich träumen. „Wichtig, dass wir die Moral oben halten“, forderte Schuster.

Für die Österreicher lief es ähnlich schlecht wie in Garmisch-Partenkirchen vor drei Tagen. Doppel-Weltmeister Stefan Kraft kam nicht über Rang 24 hinaus, Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer schaffte es erst gar nicht in den zweiten Durchgang.

dpa/fn

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