„Nicht das richtige Gefühl gefunden“

Rebensburg rast in Lake Louise aufs Podium - historischer Sieg für Shiffrin

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Rang drei beim Super-G von Lake Louise: Viktoria Rebensburg war am Sonntag schnell unterwegs.

Viktoria Regensburg ist beim historischen Sieg von Mikaela Shiffrin in Lake Louise auf das Podium gefahren. Dennoch ist sie nicht rundum zufrieden.

Lake Louise - Skirennläuferin Viktoria Rebensburg (Kreuth) hat am historischen Tag für Mikaela Shiffrin im Super-G von Lake Louise mit Rang drei eine Glanzleistung geboten. Hinter der überragenden Shiffrin, die nun als erster Mensch in allen sechs Alpin-Disziplinen Siege vorweisen kann, und der zweifachen Olympiazweiten Ragnhild Mowinckel aus Norwegen fuhr die 29-Jährige zum ersten Mal im WM-Winter aufs Siegerpodest.

"In der Abfahrt habe ich nicht das richtige Gefühl gefunden, bin nicht wirklich zum Fahren gekommen", sagte Rebensburg: "Der Super-G aber hat sich auch im Training gut angefühlt. Ich wusste, ich habe es drauf. Ich denke, es war wirklich eine sehr solide Fahrt. Speziell der obere Teil war ganz gut, unten habe ich ein bisschen Zeit verloren."

Rebensburg erfüllt bereits DSV-interne WM-Norm

Mit ihrer nahezu fehlerfreien Fahrt mit der Startnummer eins erfüllte Rebensburg auch die DSV-interne Norm für die WM im schwedischen Are (5. bis 17. Februar 2019). Im Ziel fehlten ihr sechs Hundertstel auf Mowinckel und 0,84 Sekunden auf die 23-jährige Shiffrin, die in Abwesenheit der verletzten Lake-Louise-Dominatorin Lindsey Vonn (USA) ihren 46. Weltcup-Erfolg feierte und sich damit auf Rang fünf der ewigen Bestenliste verbesserte.

Kira Weidle (Starnberg), am Freitag als Abfahrts-Dritte erstmals auf einem Weltcup-Podest, verpasste als 35. (+2,56 Sekunden) die Punkteränge ebenso wie Patrizia Dorsch (Schellenburg) als 39. (+3,12). Veronique Hronek (Unterwössen), Meike Pfister (Krumbach) und Michaela Wenig (Lenggries) schieden aus.

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sid

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