Historischer Tag in Wien

Kipchoge läuft Marathon erstmals unter zwei Stunden - doch ihm wird der Weltrekord verwehrt

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Der Kenianer Eliud Kipchoge bricht erstmals die Zwei-Stunden-Marke bei einem Marathon in Wien. Doch der Lauf zählt nicht als Weltrekord.

In Wien brach der Kenianer Eliud Kipchoge die historische Marke von unter zwei Stunden bei einem Marathon. Ein Weltrekord wird daraus aber nicht.

Wien - In der österreichischen Hauptstadt wurde am Samstagmorgen wahre Sportgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal in der Geschichte gelang es einem Menschen den 42,195 Kilometer langen Marathon unter zwei Stunden zu schaffen. Anerkannt wird der Lauf als Weltrekord aber trotzdem nicht.

Wien: Kenianer Eliud Kipchoge schafft Historisches - Weltrekord trotzdem nicht geknackt

Der Kenianer Eliud Kipchoge (34) startete, wie die Bild berichtet, das Projekt „Unter-Zwei-Stunden“ am Samstagmorgen in Wien. Die Herausforderung begeistert viele Menschen, die dem 34-Jährigen auf den Straßen zujubeln. Und dann tatsächlich: Kipchoge läuft nach 1:59:40 h Laufzeit über das Ziel und schafft es damit, unter zwei Stunden zu bleiben.

Historisch: Eliud Kipchoge läuft Marathon unter zwei Stunden - Bedingungen aber irregulär

Weil der Lauf aber unter sogenannten Laborbedingungen stattfindet, wird er nicht als Weltrekord anerkannt. Dem Läufer wurden von einem großen Team vor, während und nach dem Lauf die perfekten Bedingungen ermöglicht, um das Historische zu schaffen. 

Doch auch wenn es nicht als Weltrekord in die Geschichtsbücher eingeht, ist heute ein historischer Tag für den Sport.

Unter regulären Bedingungen brach Eliud Kipchoge bereits beim 45. Berlin-Marathon den Weltrekord. Damals brauchte er unter 2:01:39 Stunden.

Der 14-jährige Michi ist in München spontan einen Marathon gelaufen. Im Ziel gab sich der Teenager betont gelassen.

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