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Brutale Messerattacke an der Hauptwache: Mann (20) lebensgefährlich verletzt

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Von: Isabel Wetzel

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Schneller Erfolg für die Polizei: Der Messerangriff und die Flucht des mutmaßlichen Täters wurden von der Videoüberwachung an der Hauptwache in Frankfurt aufgezeichnet. (Archivbild)
Schneller Erfolg für die Polizei: Der Messerangriff und die Flucht des mutmaßlichen Täters wurden von der Videoüberwachung an der Hauptwache in Frankfurt aufgezeichnet. (Archivbild) © Renate Hoyer

An der Hauptwache in Frankfurt geraten zwei Gruppen junger Männer in einen Streit. Plötzlich zückt einer ein Messer und verletzt seinen Kontrahenten lebensbedrohlich.

Frankfurt – Ein 20-jähriger Mann ist bei einem Messerangriff an der Hauptwache in Frankfurt* lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 1 Uhr in der Nacht zum Freitag (11.02.2022) gerieten hier an einem Abgang zur B-Ebene zwei Gruppen junger Männer in einen Streit. Das berichtete die Polizei Frankfurt am Sonntag (13.02.2022). Wie viele Männer insgesamt beteiligt waren und was der Grund für die heftige Auseinandersetzung war, ist noch unklar. Der Streit wurde schnell körperlich und ein oder mehrere Beteiligte setzten auch Reizgas gegen ihre Streitgegner ein.

Plötzlich zog einer der Männer ein Messer und griff damit einen 20-Jährigen an. Durch einen Stich in den Oberkörper verletzte er den jungen Mann lebensgefährlich. Daraufhin flüchtete der Angreifer über die Einkaufsstraße Zeil in Frankfurt* Richtung Main.

Messerangriff an der Hauptwache in Frankfurt: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Der gesamte Streit sowie die Flucht des mutmaßlichen Täters blieben aber auch mitten in der Nacht nicht unbeobachtet. Die im Sommer 2021 installierte Videoüberwachung an der Hauptwache* in Frankfurt zeichnete alles auf und verhalf der Polizei zu schnellem Handeln. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und stellten den mutmaßlichen Täter schließlich auf der Mainbrücke „Eiserner Steg“, berichteten die Ermittler.

Der 20 Jahre alte Angreifer versuchte sich noch gegen die Festnahme zu wehren, wurde aber schließlich in eine Haftzelle des Polizeipräsidiums eingeliefert. Im Laufe des Freitags führten die Polizisten ihn dann einem Haftrichter vor. Der schwerverletzte Mann aus Bad Soden am Taunus (Main-Taunus-Kreis) wurde operiert und befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. (iwe) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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