Neue Theorie über dunkle Energie

Ist das Universum ganz anders aufgebaut als bisher gedacht?

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Eine neue Theorie könnte die bisherigen Erkenntnisse über die Dunkle Energie zunichte machen. 

Die 1998 entdeckte Dunkle Energie ist eine wissenschaftliche Revolution. Doch nun widerspricht eine neue Theorie der Entdeckung, die einen Nobelpreis einbrachte.

  • Seit einigen Jahren wird vermutet, dass ein Großteil des Universums statt aus sichtbarer Materie aus sogenannter Dunkler Energie besteht. 
  • Wissenschaftler aus Südkorea und Frankreich behaupten nun, es gebe diese Energie gar nicht. 
  • Ist das korrekt, würde das die bisherige Theorie zur Zusammensetzung des Universums zunichtemachen. 

München – Bisher gilt es in der Astrophysik als Konsens, dass Dunkle Energie einen Großteil des Weltraums und unseres Universums ausmacht. Nach einer neun Jahre währenden Beobachtung äußern Wissenschaftler aus Südkorea und Frankreich nun jedoch Zweifel an der gängigen Theorie. 

Astronomie: Wissenschaftler zweifeln Theorie der Dunklen Energie im Weltraum an 

Den bisherigen Annahmen zufolge bestünde 68 Prozent unseres Universums aus Dunkler Energie. 27 Prozent sollen aus dunkler Materie und gerade einmal fünf Prozent seien sichtbare Materie, also Sterne, Planeten und andere Objekte. Zweifel daran haben Astronomen aus Südkorea und Frankreich geäußert. Sie sind der Ansicht, dass bisherige Berechnungen der Dunklen Energie auf einem systematischen Fehler basieren, wie „Focus.de“ berichtet.  

Die Grundlage nahezu aller Berechnungen zur Dunklen Energie basiert auf Distanzmessungen, die mittels Supernovae des Typs Ia getätigt wurden. Konkret handelt es sich dabei um thermonukleare Supernovae, also Sterne im Weltraum, die explodieren, wenn ihr nuklearer Brennstoff zur Neige geht. Bisher wurde angenommen, dass diese Explosionen in allen Teilen des Weltraums gleich ablaufen, weshalb Ia-Supernova als sogenannte Standardkerzen gelten, mit denen man Entfernungsmessungen im All durchführen kann. 

Weltraum: Setzt sich das Universum anders zusammen als bisher angenommen? 

Je weiter diese Supernovae von der Erde entfernt sind, desto schwächer werden sie auf den Teleskopen abgebildet. Darüber hinaus lässt sich aus der Rotverschiebung ihres Lichts das Tempo erkennen, mit dem sie sich von uns entfernen. Im Jahr 1998 berichteten gleich zwei Forschergruppen, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt. 2011 erhielten sie für ihre Entdeckungen dann den Nobelpreis

Ein signifikanter Faktor sei dabei übersehen worden, wie die Forscher aus Südkorea und Frankreich nun aufführen. Die Fachwelt habe dabei ausgeblendet, dass Supernova-Explosionen im Weltraum seit dem Beginn des Universums eine Evolution durchgemacht haben. Jüngere Sonnen explodieren demnach anders als ältere. Alleine mit diesem Effekt seien die bisherigen Annahmen zur Dunklen Energie hinfällig. 

Dunkle Energie: Neue Theorie über das Universum könnte alles verändern 

Die Forscher hatten neun Jahre lang Daten mit einem Teleskop gesammelt. Ihr Ergebnis präsentierten sie beim Jahrestreffen der American Astronomical Society in Honolulu. Sollten sich ihre Annahmen als richtig herausstellen, wäre das ein ebenso großes Astronomie-Beben wie die Entdeckung der Dunklen Energie. Denn dann wären die derzeit gängigen Theorien über die Zusammensetzung des Universums hinfällig. 

Ein Schülerpraktikant der NASA hatte Grund zum Feiern: durch die Auswertung von Daten entdeckte er einen neuen Planeten. Ein neuer Planet, der etwa so groß wie die Erde ist und als potenziell bewohnbar gilt: Diese spannende Entdeckung machte nun ein Forschungssatellit der NASA.

Ein Projekt von Elon Musk und seinem SpaceX-Unternehmen hat gravierende Auswirkungen auf unseren Nachthimmel. Astronomen kritisieren das Programm deutlich.

Astronomen machten nun eine erstaunliche Entdeckung im Weltall: Im Zentrum der Milchstraße wurden sechs Objekte ausgemacht, die sich bisher nicht einordnen lassen. Ebenfalls ein besonderes Weltall-Spektakel: Ein seltener Meteorit brachte den Himmel über Nordwestdeutschland zum Glühen. Hunderte von Zeugenaufrufen erreichten die Uni Oldenburg zu dem Phänomen, berichtet nordbuzz.de*

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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