Eltern in Aufruhr

Aufklärung an Grundschule geht zu weit: Pädagogin verstört Schüler

links: zwei kindlich-gezeichnete Frauen neben einem Kondom und einem Stift, rechts: ein verzweifeltes Kind
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Eine Pädagogin gibt an einer Volksschule in Wien Sexualkundeunterricht - doch sie geht scheinbar zu weit.

In Wien soll eine Pädagogin den Schülern einer Volksschule die Details des Geschlechtsverkehrs so eindringlich erklärt haben, dass diese verstört reagiert hätten.

Wegen des Sexualkundeunterrichts an einer Wiener Volksschule kam es zu einem Aufruhr unter Eltern. Ein Kind wurde bereits von der Schule geommen. Denn eine Pädagogin hatte den sechs- bis zehnjährigen Schülern erklären wollen, wie Geschlechtsverkehrs funktioniert. Dazu hatte sie eine Frauenpuppe benutzt. Nun soll die Stadt Wien dem Vorfall bereits nachgehen, extratipp.com* berichtet.

Pädagogin erklärt Schülern Geschlechtsverkehr anhand einer Frauenpuppe

So habe die Pädagogin anhand der Frauenpuppe erklärt, dass Mädchen auch ihre Finger benutzen können. Einige Kinder seien danach verstört und peinlich berührt gewesen. Ein Junge soll sogar gesagt haben, dass er das nicht hören wolle. Die Lehrerin erwiderte jedoch, dass er es hören müsse. Der Junge wurde nun von seinen Eltern von der Schule genommen. „Wir haben unseren Sohn so noch nie erlebt, er war völlig überfordert“, so die Eltern laut „Kronen Zeitung“.

Erste Auswirkungen des Sexualkundeunterrichts hätten die Eltern bereits beobachten können. So war wenige Tage nach dem Aufklärungsversuch ein Freund des Jungen zu Besuch gewesen. Dieser habe auch - wie in der Vergangenheit schon oft - mit der zehnjährigen Schwester gespielt. Doch dieses Mal sei es zu einem Zwischenfall gekommen: Der Junge soll versucht haben der Schwester die Hose herunterzuziehen.

Die Pädagogin habe den Schülern außerdem erklärt, dass man Kondome benutzen kann, wenn man keine Babys möchte. Peter Stippl, Präsident des Verbands für Psychotherapie findet den Unterricht völlig verfehlt. „Das macht den Kindern Angst! Sie bekommen einen falschen Zugang zum Thema und ihre natürliche Schamgrenze wird verletzt. Der Sexualkundeunterricht muss immer alters- und entwicklungsadäquat sein. Viele Kinder interessieren sich mit sechs, sieben oder acht Jahren - oder noch älter - nicht für Geschlechtsverkehr.“ *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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