Über 2,2 Milliarden Jahre alt

Asteroid-Einschlag auf der Erde: Er soll das Klima völlig verändert haben

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Vor Milliarden von Jahren traf ein riesiger Asteroid die Erde. Beendete er eine damalige Eiszeit?

Forscher der NASA entdeckten den bislang ältesten Krater der Welt. Er ist Milliarden von Jahre alt. Der Einschlag könnte die Erde maßgeblich verändert haben.

  • Forscher der NASA haben in Australien den bislang ältesten Asteroiden-Einschlag der Welt entdeckt.
  • Er war damals mehrere Kilometer groß und traf die Erde vor Milliarden von Jahren.
  • Der Zeitpunkt des Einschlags weist auf einen maßgeblichen Zusammenhang des Asteroiden mit einer Eiszeit der Erde hin.

Perth, Australien - Bislang galt der Vredefort-Krater in Südafrika als der älteste bekannte Asteroiden-Einschlag. Dieser reiht sich nun aber an zweiter Stelle ein, denn Forscher der NASA und der australischen Curtin University identifizierten eine Einschlagstelle, die noch unzählige Jahre älter ist: Der Yarrabubba-Krater soll vor 2,229 Milliarden Jahre entstanden sein. Ein riesiger Steinbrocken traf die Erde somit 200 Millionen Jahre früher als der Asteroid in Südafrika. 

Asteroid-Einschlag: Forscher entdecken ältesten Krater

Die Forscher hatten es nicht einfach, denn der Krater sieht nach all den Jahren nicht mehr so aus, wie man sich typische Einschlaglöcher vorstellt. Wetterphänomene wie Wind und Regen verfälschten die altbekannte Form und die Fläche mit Gesteinsresten des Kraters umfasst nur noch 20 Kilometer anstatt der ursprünglich vermuteten 70 Kilometer.

Zudem konnten die Wissenschaftler nicht mehr auf geschmolzene und kristallisierte Steine zurückgreifen, die häufig zur Bestimmung des Alters von Kratern verwendet werden. Stattdessen suchten sie nach alten Gesteinen mit den Mineralien Zirkon und Monazit, die wiederum Uran und Blei enthalten. Mithilfe dieser Elemente konnten das Alter schließlich auf 2,229 Milliarden Jahre datiert werden.

Asteroiden-Einschlag ereignete sich zu einem besonderen Zeitpunkt

Wie genau sich der Einschlag auf die Erde und Umwelt ausgewirkt hat, konnte die NASA in einem Artikel über den Fund noch nicht beantworten. Der Asteroid traf unseren Planeten allerdings zu einem besonderen Zeitpunkt: Als er in einer heute abgelegenen Gegend von Westaustralien niederging, entstanden offenbar gerade die ersten Eiskappen und Gletscher. Möglicherweise löste er diese Entwicklung aus. Nur kurze Zeit vor dem Einschlag bildete sich zudem Sauerstoff in der Atmosphäre.

Kürzlich entdeckten Wissenschaftler übrigens eine vermeintliche „Mega-Erde“, die die Weltraumforschung auf den Kopf stellen könnte. Zudem könnte der Erde 2022 ein weiterer Asteroid treffen.

Video: Diese Asteroiden könnten uns 2020 gefährlich werden

Astronomen machten nun eine erstaunliche Entdeckung im Weltall: Im Zentrum der Milchstraße wurden sechs Objekte ausgemacht, die sich bisher nicht einordnen lassen. Ein seltener Meteorit brachte den Himmel über Nordwestdeutschland zum Glühen. Hunderte von Zeugenaufrufen erreichten die Uni Oldenburg zu dem Natur-Spektakel, berichtet nordbuzz.de*.

soa 

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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