Trotz Kritik der Opferfamilien

Australien: Neue Suche nach MH370 nur mit neuen Fakten

Ein Seeaufklärungsflugzeug auf der Suche nach dem verschollenen Flug MH370. Foto: Rob Griffith/Archiv
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Ein Seeaufklärungsflugzeug auf der Suche nach dem verschollenen Flug MH370. Foto: Rob Griffith/Archiv

Melbourne (dpa) - Australiens Regierung will die Suche nach dem verschollenen Flug MH370 trotz Kritik der Opferfamilien nur wieder aufnehmen, wenn neue Fakten ans Tageslicht kommen.

«Wir brauchen glaubhafte neue Beweise, die zu einem bestimmten Ort führen, bevor wir ernsthaft zukünftige Suchaktionen in Betracht ziehen», sagte Verkehrsminister Darren Chester am Mittwoch in Melbourne.

Mit Gesamtkosten von 200 Millionen australischen Dollar (141 Millionen Euro), sei die Suche bereits die teuerste in der Luftfahrtgeschichte, fügte er hinzu. An der Suchaktion beteiligten sich Australien, Malaysia und China.

Fast drei Jahre nach ihrem Verschwinden war die Suche nach der Maschine von Malaysia Airlines am Dienstag eingestellt worden. An Bord der Boeing 777, die am 8. März 2014 auf dem Weg von Malaysia nach China von den Radarschirmen verschwand, waren 239 Menschen. Sie wird in einem 120 000 Quadratkilometer großen Meeresgebiet im Indischen Ozean vermutet. Angehörige kritisierten die Entscheidung.

Im vergangenen Monat hatte eine Analyse ein zusätzliches, 25 000 Quadratkilometer großes Gebiet ermittelt, in dem sich das Wrack befinden könnte.

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