Personalabbau bei Daimler und Co.

Autobauer erwartet massiver Stellenabbau - „Überkapazitäten“

Zwei junge Männer arbeiten in einem Mercedes-Benz Werk an einem Motor der S-Klasse.
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Daimler streicht derzeit tausende Stellen. Der Autohersteller versucht, Kosten zu drücken. Es ist nur ein Beispiel für die Krise der Autoindustrie.

Autohersteller sind durch die Corona-Pandemie hart getroffen. Der Regionalchef der Arbeitsagentur prophezeit einen lang anhaltenden Stellenabbau.

Stuttgart - 500.000 Jobs hängen in Baden-Württemberg laut Arbeitsagentur an der Automobilbranche - das entspricht mehr als zehn Prozent aller Jobs im Südwesten. Bezieht man verwandte Branchen wie Reparaturwerkstätten mit ein, kommt man sogar auf eine Anzahl von bis zu 800.000 Jobs in der Region. Der Chef der Arbeitsagentur Baden-Württemberg, Christian Rauch, erwartet in den kommenden Jahren einen stetigen Verlust an Arbeitsplätzen. „Ich sehe neben der Digitalisierung und der Transformation hin zu neuen Antriebsvarianten einen dritten großen Trend im Autosektor“, sagte er der dpa. „Und zwar, dass wir dort Überkapazitäten haben.“ In den nächsten Jahren würden die Hersteller beim Autoabsatz nicht mehr an das Rekordniveau der vergangenen Jahre herankommen.

Wie BW24* berichtet, rechnet Arbeitsagentur-Chef mit massivem Stellenabbau bei Autobauern: „Überkapazitäten“.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg hat fatale Folgen für die Wirtschaft (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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