Mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus

LKA-Beamtin will nur Keks essen - plötzlich beißt sie etwas in den Daumen

LKA Baden-Württemberg: Beamtin will Keks essen - plötzlich beißt sie etwas
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Eine Beamtin des LKA greift nach einem Spekulatius und wird plötzlich gebissen. (Symbolbild)

Baden-Württemberg - Eine Beamtin des LKA verspürt beim Griff in eine Packung Kekse plötzlich einen stechenden Schmerz.

  • Eine LKA-Beamtin aus Baden-Württemberg greift in eine Kekspackung und verspürt einen heftigen Schmerz.
  • Schnell ist klar: Die Frau wurde gebissen.
  • Die Beamtin hat Schmerzen im Daumen und kommt sogar ins Krankenhaus.

Stuttgart - Eigentlich wollte eine Beamtin des Landeskriminalamts Baden-Württemberg lediglich in "vorweihnachtlicher Stimmung" einen Spekulatius essen. Doch beim Griff in die Packung Kekse verspürte die Frau plötzlich einen heftigen Schmerz im Daumen. Wenig später landete sie sogar im Krankenhaus. Das LKA Baden-Württemberg hat das "Tatgeschehen" in den eigenen Räumen jetzt veröffentlicht.

Stuttgart: LKA-Beamtin in Daumen gebissen - Täter schnell ausgemacht

Wie echo24.de* berichtet, griff die Kollegin nach dem Keks und zog stattdessen aber ihren stechenden Daumen  wieder hervor. Als die Beamten des LKA die Packung anschließend ausschütteln, trauen sie ihren Augen kaum. Denn heraus fiel tatsächlich ein gar nicht ganz so kleiner Angreifer, der die Beamtin ganz offenbar gebissen hatte.

Eine Spinne mit laut LKA "etwa vier bis fünf Zentimeter Spannweite" hatte es sich zuvor bei den Spekulatius gemütlich gemacht. Ganz zum Leidwesen ihres Opfers. Die LKA-Beamtin klagte nach dem Biss über Kreislaufprobleme und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Stuttgart: LKA-Beamtin will nur Keks essen - plötzlich beißt sie etwas in den Daumen

Die Spinne war inzwischen im LKA mit einem Glas lebend gefangen worden. Dann nahmen sich Spezialisten des bissigen Tieres an. Zunächst waren Biologen des Kriminaltechnischen Instituts (KTI) gebeten worden, die Artbestimmung der Spinne vorzunehmen.

Diese Spinne biss eine LKA-Beamtin in den Daumen.

Zur Absicherung nahm das KTI nach der Bestimmung der Spinne auch noch Kontakt mit Dr. Hubert Höfer, seines Zeichens Spinnenspezialist am Staatlichen Museum für Naturheilkunde in Karlsruhe auf. Er bestätigte anschließend die Vermutung des KTI. Bei der bissigen Spinne handelte es sich laut LKA um eine "Zoropsis spinimana".

Stuttgart: Beamtin des LKA kommt mit Biss ins Krankenhaus - Spinne in Kekspackung

Das Tier ist allerdings besser als Nosferatuspinne oder Kräuseljagdspinne bekannt. Ihrem Ruf als Jägerin war sie in jedem Fall im LKA gerecht geworden.

Laut dem Landeskriminalamt war die bissige Spinne "bis vor etwa 20 Jahren nur aus dem Mittelmeergebiet bekannt". Von dort sei sie vermutlich durch aus Südeuropa einreisende Menschen eingeschleppt worden.

Stuttgart: Spinne in Kekspackung - LKA-Beamtin landet nach Biss in Krankenhaus

Aufgrund des günstigen Klimas lebt sie nun offenbar auch in Deutschland. Da, anders als in ihrer Heimat, aber oft in Gebäuden "und manchmal in geöffneten Kekspackungen".

Wie es der LKA-Beamtin nach dem Spinnenbiss geht, ist nicht bekannt. Darüber machten ihre Kollegen in ihrem Bericht keine Angaben.

Gefährliche exotische Spinnen sind in Deutschland keine Seltenheit

Dass die Betroffene aber bei Weitem nicht die Einzige ist, die in einer vermeintlich alltäglichen Situation eine unangenehme Begegnung mit eher exotischen Spinnen gemacht hat, zeigt ein weiterer Fall aus Baden-Württemberg.

Hier waren die Polizei Ludwigsburg und Spezialisten laut echo24.de* im Einsatz, weil ein Arbeiter einen Schock-Fund in einem Schiffscontainer aus Mexiko gemacht hatte. Er hatte aber vollkommen richtig reagiert, denn unter den von ihm gesichteten Spinnentieren war auch eine ganz besonders giftige.

Auch im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg herrschte zu Beginn des Jahres Spinnenalarm. Weil vom "Worst Case" ausgegangen werden musste, war laut echo24.de* umgehend eine Notfallkette ausgelöst worden.

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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