Knöllchen-Jubiläum

43 Millionen Strafzettel in 50 Jahren verteilt - so viel sahnt Bayern mit den Bußgeldern ab

Temposündern auf der Spur:  Ein Polizist hantiert mit einem Geschwindigkeitsmessgerät.
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Temposündern auf der Spur:  Ein Polizist hantiert mit einem Geschwindigkeitsmessgerät.

Viechtach: Die Zentrale Bußgeldstelle in Bayern feiert 50-jähriges Jubiläum - Innenminister Joachim Herrmann gratulierte mit einer neuen Blitzanlage.

Seit 50 Jahren gibt es die Zentrale Bußgeldstelle in Bayern - seitdem sind von der Behörde rund 43 Millionen Strafzettel verteilt worden. Damit seien Bußgelder in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro verhängt worden, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag bei einer Feierstunde in Viechtach. Dort hat die Bußgeldstelle seit 1987 ihren Sitz. Zuvor befand sich die beim bayerischen Polizeiverwaltungsamt angesiedelte Behörde in München.

Das häufigste Vergehen ist dem Minister zufolge zu hohes Tempo. Nach wie vor sei zu schnelles Fahren Unfallursache Nummer eins für tödliche Verkehrsunfälle. Deshalb müssten Geschwindigkeitsverstöße konsequent geahndet werden. Ziel sei mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen.

Neues Blitzgerät zum Jubiläum

Bei der Feierstunde wurde zugleich ein neues mobiles Blitzgerät präsentiert, das nach einem Probebetrieb laut Polizei nun regulär eingesetzt wird. Von dem auf einem Anhänger installierten Gerät gibt es demnach im Freistaat zwei Exemplare, die an verschiedenen Standorten eingesetzt werden.

50 Jahre Zentrale Bußgeldstelle Bayern: Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, posiert neben einer neuen mobilen Geschwindigkeitsmessanlage.

Mitarbeiterzahl hat sich vervierfacht

Die Zentrale Bußgeldstelle nahm dem Ministerium zufolge 1969 mit 50 Mitarbeitern ihren Dienst auf. Im Zuge der Behördenverlagerung in strukturschwache Regionen zog sie 1987 nach Viechtach im Bayerischen Wald um. Heute arbeiten 218 Menschen in der Bußgeldstelle.

dpa

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