Große Hilfsaktion gestartet

Ärztin schickte sie weg: Mutter (29) stirbt vor den Augen ihrer Kinder - jetzt haben sie nur einen Weihnachtswunsch

Die verstorbene Jirina mit ihrer Familie.
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Jirina (links) ist mit 29 Jahren vor den Augen ihrer Kinder gestorben. Jetzt suchen sie mit ihrer Oma eine größere Wohnung.

Im April starb eine junge Mutter zuhause vor den Augen ihrer drei Kinder. Diese wohnen jetzt bei der Oma - in völlig beengten Verhältnissen. Eine Hilfsaktion soll das ändern.

  • Im April starb in Landsberg am Lech eine junge Frau vor den Augen ihrer drei Kinder.
  • Aus dem Krankenhaus hatte man sie zuvor heimgeschickt - wegen Corona, sagt ihre Schwester.
  • Eine Hilfaktion soll den Kindern die Zeit des Trauerns nun etwas erleichtern.

Landsberg - Es muss schrecklich für die drei Kinder gewesen sein: Im April diesen Jahres geht es ihrer Mama Jirina daheim in Landberg immer schlechter. Schließlich stirbt sie - vor den Augen ihrer Kinder.

Zuvor war Jirina „kränklich“ gewesen, wie ihre Schwester Mirijam Ehelechner Radio Schwaben bei einem Interview berichtet. Sie kam in ein Krankenhaus, eine Assistenzärztin schickte sie aber wieder nach Hause. Dort sei sie keiner Infektionsgefahr ausgesetzt, habe man ihr laut der Schwester gesagt. Man vermutete eine Rippenfellentzündung.

Mutter stirbt - Kinder leben bei Oma in beengten Verhältnissen

Das stellte sich als falsch heraus. Jirina erleidet eine Lungenembolie. Am 5. April stirbt sie zuhause in Landsberg. Vor den Augen ihrer Kinder. „Meine Schwester starb nicht an, sondern wegen Corona“, sagt Mirjiam Ehelechner heute.

Drei ihrer vier Kinder leben nun bei der Oma. In der für vier Personen viel zu kleinen Wohnung wird es nach sieben Monaten aber zunehmend eng, sagt Jirinas Schwester bei Radio Schwaben: „Es pressiert.“

Nach dem Tod der Mutter: Wohnung in Landsberg am Lech gesucht

Deshalb wendet sich Mirijam jetzt an die Öffentlichkeit. Wer kann helfen? Die Kinder im Alter von fünf, sieben und 15 Jahren suchen mit ihrer Oma eine neue, größere Wohnung in Landsberg am Lech oder in Kaufering. Alles ab vier Zimmern und ab 100 Quadratmetern wäre optimal, die Miete sollte bei ca. 1200 Euro kalt liegen. Ein Garten oder Balkon wäre das i-Tüpfelchen.

Zusätzlich sammelt Jirinas Schwester Spenden, um die Kinder ihrer Schwester ein bisschen zu unterstützen in dieser schweren Zeit. Über betterplace.me sollen 5000 Euro zusammenkommen - 3568 Euro sind bereits aufgelaufen.

Und was wünschen sich Kinder zu Weihnachten, die ihre Mama für immer verloren haben? „Dass es leichter wird. Dass der Schmerz nachlässt“, sagt Mirjiam Ehelechner. Mit einer neuen Wohnung und Geld ist es nicht getan. Aber es ist ein Anfang.

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