Schon wieder

Video zeigt Illegale U-Bahn-Party in Berlin: Jugendliche feiern trotz Corona - ein Beteiligter ist stadtbekannt

In Berlin haben am Wochenende erneute Jugendliche in einer U-Bahn gefeiert - ohne Abstand, ohne Maske. Der DJ der Veranstaltung ist stadtbekannt. Doch er besteht auf die Legalität der spontanen Party.

Berlin - Obwohl die Corona-Fallzahlen* in Berlin mit insgesamt 1641 aktiv Infizierten hoch sind, finden in der Hauptstadt immer wieder illegale Corona-Partys statt. Schlauchboot-Party im Juni, ein weiterer Exzess im Volkspark Hasenheide im Juli oder eine illegale Corona-Party mit fliegenden Flaschen im September. Auch an diesem Wochenende (27.09) konnte die Feierwütigen in Berlin scheinbar nichts aufhalten.

Corona-Party in Berlin? - Jugendliche feiern in U-Bahn - DJ ist stadtbekannt

Dicht gedrängt hüpften und tanzten die überwiegend Jugendlichen ohne Abstand in einer Berliner U-Bahn. Kaum einer von ihnen trug eine Alltagsmaske. Gezeigt wurde das Ganze von einer Instagram Story* eines Berliner DJs, der sich auf Instagram „crazyandwildboy“ nennt (die Szenen sehen Sie oben im Video). Der DJ mit der weißen Maske, die nur Mund und Augen unverhüllt lässt, legt bereits seit längerem immer wieder spontan in U-Bahnen oder Siedlungen auf.

Angefangen mit den spontanen Guerilla-Partys hat der Berliner im November berichtet der Tagesspiegel, als Corona* noch weit entfernt war. Doch auch aktuell besteht der DJ auf seinem Recht zu dieser U-Bahn-Party. Auf Instagram* beschwerte er sich über Berichterstattungen zu seiner neuesten Fete.

Corona-Party in Berlin? - DJ versteht Aufregung nicht - „einfach ein kurzes Video gedreht“

„Ich sage es so wie es ist, ich [bin] mit einer Gruppe, die ich kenne, die mich kennt, circa 20 Leute, in die U-Bahn gestiegen und habe dort einfach ein kurzes Video für meinen Account gedreht, das ist Social Media, so funktioniert das“, erklärt der Masken-DJ. Man mache auf Social Media absichtlich Videos, die für Aufregung sorgen.

„Das ist kein illegaler Rave mit 100 Leuten, wo Menschen ausrasten“, erklärt er weiter. Ihre Gruppe bestand lediglich aus 20 Leuten, die anderen waren Zuschauer. „Das war so eine kleine Ecke in dem Wagon, wo wir getanzt haben.“ Dennoch besteht weiterhin das Problem: Kein Abstand, keine Maske. „Ja, da haben paar Leute keine Maske getragen, ja Abstand haben nicht alle eingehalten, weil sie sowieso die ganzen Zeit nebeneinander waren“, verteidigt er die Situation.

Eine Sache ist dem DJ am Ende noch wichtig: Er organisiere keine Partys. „Ich bin nur ein Kerl, [...] der eine laute Musikbox hat und der über diese Musikbox mal ab und zu coole Lieder anmacht“, so der DJ. (chd) *Merkur.de und tz.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram Story crazyandwildboy

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