Renovierung beginnt

"Tüte" soll sicherer werden – Stadt poliert Bielefelds Problembereich auf

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Die "Tüte" in Bielefeld soll schöner und sicherer werden.

Die Stadt Bielefeld beginnt mit der Renovierung der "Tüte". Der Problembereich soll schöner und sicherer werden.

Bielefeld – Wer mit der S-Bahn zum Bahnhof oder zur Stadthalle möchte, kennt sie. Wer in Bielefeld wohnt, kennt sie erst recht: Die "Tüte". So wird der Bereich rund um den Ausgangsbereich der Stadtbahn im Volksmund genannt. 

Seit Jahren ist die Tüte der Treffpunkt der lokalen Drogen- und Trinkerszene. Und seit Jahren werden Versuche unternommen, diese Szene von dort zu vertreiben. Nun startet die Stadt einen neuen Versuch, wie owl24.de* berichtet.

Bielefeld: "Tüte" wird umgestaltet

Am Montag begannen die Vorbereitungen der Baumaßnahmen an der Herbert-Hinnendahl-Straße. Die prägnanteste Veränderung wird sein, dass der Weg, der zur Stadthalle führt, auf ganze neun Meter verbreitert wird. Dafür werden fünf Bäume gefällt, die jedoch auf der Grünfläche vor der Bielefelder Stadthalle ersetzt werden.

Stadt Bielefeld will die Grünflächen schonen

Zusätzlich wird eine 14 Meter lange und 45 Zentimeter hohe Mauer den Weg von der Rasenfläche trennen. Diese soll die Grünfläche langfristig schonen. Laternen, Fahrradständer und Mülleimer werden versetzt. 

Der jetzige Trampelpfad, der sich quer über die Grünfläche vor der Stadthalle Bielefeld zieht, wird mit einer Schotter-Decke versehen, um eine weitere Abnutzung der Rasenfläche zu verhindern. Die Baumaßnahmen wurden 2018 von der Bezirksregierung Mitte beschlossen.

Der Bereich des Stadtbahnausgangs vor der Stadthalle Bielefeld ist Treffpunkt der Trinkerszene.

Gegenseite kritisiert Pläne für die Tüte in Bielefeld

Die Chefin der Ratsfraktion „Bielefelder Mitte“, Dorothea Becker, kritisiert die Maßnahmen an der Tüte. Aus ihrer Sicht ist sind die geplanten Änderungen zu teuer. Einfachere und kostengünstigere Vorschläge wie ein Alkoholverbot seien von der Koalition einfach abgeschmettert worden.

Auch die CDU sieht das Vorgehen kritisch. Durch den Bau einer 14 Meter langen Mauer schaffe man eine willkommene Sitzgelegenheit. Die Maßnahmen würden die Zustände nicht bekämpfen, sondern eher noch eine „Comfort-Szene für Trinker“ etablieren. Die CDU fordert ein Alkoholverbot und strengere Kontrollen durch Polizei und andere Ordnungskräfte.

Bei Bielefeld fuhr eine Frau ganze 27 Kilometer als Geisterfahrerin auf der A2. Als Polizisten die Frau stoppten, hatten sie sofort einen Verdacht. Wie owl24.de* berichtet, kam es in Bielefeld vor Kurzem zu einem erschreckenden Fall von sexueller Belästigung. Als eine junge Frau nachts auf dem Heimweg war, packte sie plötzlich ein Mann von hinten.

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

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