Smartphone-Zombies

Bodenampeln "Smombies" vor Unfällen schützen

"Generation Kopf unten": Smartphones lenken viele Fußgänger ab. Foto: Thalia Engel/Archiv
1 von 5
"Generation Kopf unten": Smartphones lenken viele Fußgänger ab.
Erste Städte testen daher spezielle Bodenampeln für Handy-Nutzer an Straßenbahngleisen. Foto: Thomas Hosemann/Stadtwerke Augsburg
2 von 5
Erste Städte testen daher spezielle Bodenampeln für Handy-Nutzer an Straßenbahngleisen.
Mit gesenktem Kopf durch New York: In den USA werden bereits Bußgelder für surfende Fußgänger diskutiert. Foto: Justin Lane/Archiv
3 von 5
Mit gesenktem Kopf durch New York: In den USA werden bereits Bußgelder für surfende Fußgänger diskutiert.
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann schaut bei der Vorstellung der Kampagne "Runter vom Gas". Foto: Wolfram Kastl/Archiv
4 von 5
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann schaut bei der Vorstellung der Kampagne "Runter vom Gas".
Riskante Ablenkung: Auch Radfahrer bringen sich durch die Handy-Nutzung am Lenker zunehmend in Gefahr. Foto: Andrea Warnecke
5 von 5
Riskante Ablenkung: Auch Radfahrer bringen sich durch die Handy-Nutzung am Lenker zunehmend in Gefahr.

Augsburg - In Deutschland testen die ersten Städte spezielle Bodenampeln an Straßenbahnübergängen, um schwere Unfälle mit unaufmerksamen Smartphone-Benutzern zu vermeiden.

Da immer mehr Fußgänger auf ihr Handy schauen und nicht auf den Verkehr achten, sollen so weitere Todesfälle vermieden werden.

In Augsburg und Köln sind an einigen Haltestellen LED-Lichtleisten am Fahrbahnrand in Betrieb genommen worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die dortigen Verkehrsbetriebe testen nun, ob sich die Technik bewährt und noch weitere Systeme installiert werden sollen.

Regelmäßig kommt es in Deutschlands Städten zu schweren Verkehrsunfällen gerade mit jungen Menschen, die durch ihr Smartphone abgelenkt sind. So starb im März in München eine 15 Jahre alte Schülerin, weil sie Kopfhörer trug und unachtsam auf die Tramgleise lief. In Witten im Ruhrgebiet lief im August ein 19 Jahre alter Fußgänger ebenfalls vor eine Straßenbahn und starb - auch er hatte Kopfhörer auf.

Eine jüngst veröffentlichte Untersuchung der Unfallforscher der Dekra ergab, dass insgesamt fast 17 Prozent der Fußgänger ihr Smartphone auf unterschiedliche Art und Weise während der Teilnahme am Straßenverkehr nutzen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Thomas Gottschalk: Villa abgebrannt - Showmaster trotzdem beim Bambi 2018

Die Villa von Thomas Gottschalk ist bei dem verheerenden Großbrand in Kalifornien abgebrannt. Der Show-Master tritt dennoch am Freitag beim Bambi 2018 auf.
Thomas Gottschalk: Villa abgebrannt - Showmaster trotzdem beim Bambi 2018

Unfassbar grausam: Was Diebe mit Hund machen, bricht einem das Herz

Unbekannte brechen in eine Scheune ein - doch bei Diebstahl sollte es nicht bleiben. Ein grausamer Fall von Tierquälerei sorgt für Fassungslosigkeit. 
Unfassbar grausam: Was Diebe mit Hund machen, bricht einem das Herz

Mann gewinnt 15 Euro - und rastet völlig aus 

Eigentlich hätte sich der Mann freuen können, immerhin hatte er das richtige Rubbellos gezogen und gewonnen. Stattdessen rückte die Polizei an.
Mann gewinnt 15 Euro - und rastet völlig aus 

Polizei findet 12,9 Kilo Kokain - in Autoteilen verbaut

Kokain im Wert rund 1,1 Millionen Euro konnte die Polizei auf der A3 bei Aschaffenburg sicherstellen. 
Polizei findet 12,9 Kilo Kokain - in Autoteilen verbaut

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.