Tragisches Unglück bei Braunschweig

Auto flüchtet auf Autobahn vor Polizei - Verfolgungsjagd endet in Tragödie

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Ein BMW-Fahrer lieferte sich eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn A39 in Niedersachsen. Es kam in der Ausfahrt Braunschweig-Südstadt zu einem tödlichen Unfall.

Die Polizei verfolgte auf der Autobahn A39 bei Braunschweig einen BMW. Es kam zum tragischen Unfall. Die Beamten stehen nach dem tödlichen Crash am Pranger.

  • Ein BMW-Fahrer entzog sich auf der A39 in Richtung Braunschweig der Polizei
  • Die Beamten wollten den Mann anhalten, es kam zur Verfolgungsjagd
  • Als der BMW-Fahrer die A39 an der Ausfahrt Braunschweig-Südstadt verließ, kam es zum tödlichen Unfall
  • Ein Experte kritisiert die Polizei Braunschweig für ihr Vorgehen
  • Der 37-jährige Unfallverursacher wurde in Braunschweig in U-Haft genommen

Update vom 23. August 2019: Nach dem tödlichen Unfall nach einer Verfolgungsjagd auf der Autobahn A39 in Braunschweig gab es große Kritik an der Polizei. Die Verfolgungsjagd hätte so nicht stattfinden müssen, verursachte einen BMW-Crash mit verheerendem Ende. Ein Unbeteiligter kam bei dem schreckliche Unfall ums Leben. Am Donnerstag wurden Konsequenzen gezogen, der 37 Jahre alte Unfallverursacher wurde in Untersuchungshaft genommen. Das teilte die Polizei Braunschweig mit.

Der 37-jährige BMW-Fahrer missachtete am Dienstagabend auf der Autobahn A2 zunächst die Haltezeichen der Polizei. Bei seiner Flucht über die Autobahn A39 kam es dann zu dem tödlichen Unfall auf der Salzdahlumer Straße. Nach den intensiven Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes unter Beteiligung der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde der 37-jährige Mann Mittwoch vorläufig festgenommen. Der Autofahrer werden unter anderem gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sowie rücksichtsloses Schnellfahren mit Todesfolge vorgeworfen. Eine Haftrichterin erließ schließlich am Donnerstag U-Haft aufgrund der genannten Straftaten.

Derweil kam es auf der Autobahn A7 bei Hannover zu einem Horror-Unfall, als ein Kleintransporter ein Stauende übersah. Weil ein Paar zu laut stritt, folgte in Niedersachsen sogar ein SEK-Einsatz - doch dann kam es zum Hunde-Drama in Wolfsburg.

Braunschweig: Kritik an Polizei nach tödlichem Unfall auf Autobahn A39

Update vom 22. August 2019: Bei einer Verfolgungsjagd der Polizei verursachte ein BMW-Fahrer bei Braunschweig einen verheerenden Unfall. Ein Unschuldiger kam dabei ums Leben. Doch hätte der tödliche Crash auf der Autobahn A39 verhindert werden können? Laut Thomas Feltes auf jeden Fall. Im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen sagte der Jurist und Kriminologe von der Universität Boch: "Die Beamten hätten die Verfolgungsjagd abbrechen müssen. Es ist kein Grund, jemanden zu verfolgen und Leib und Leben zu riskieren, nur weil der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt." Der Unfallverursacher im BMW reagierte nämlich nicht auf das Anhaltezeichen der Polizei, gab Vollgas und initiierte damit die tödlich endende Verfolgungsjagd.

Weil ein bekannter Neonazi in einem McFit-Studio in Braunschweig trainiert, steht die beliebte Fitness-Kette unter Druck. Dagegen war in Wolfsburg ein Schäferhund tagelang verschwunden - jetzt gibt es traurige Gewissheit in Niedersachsen.

Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, hat eine andere Meinung zu dem Vorfall in Braunschweig. Er erklärte dem NDR, dass solche Autofahrer meist noch andere Straftaten verdecken. Deshalb sei die Verfolgung der Polizei gerechtfertigt gewesen. Ähnlich sieht es Stefan Weinmeister von der Polizei Braunschweig. Er verteidigt die Vorgehensweise und steht zu der Verfolgungsjagd vom Dienstag. Laut seiner Aussage könne die Polizei zum Zeitpunkt einer Kontrolle nämlich nicht wissen, welche Gefahr von dem Autofahrer noch ausgehe. "Wir müssen jedes Fahrzeug verfolgen", so das Fazit von Weinmeister. Ein schwerer Unfall mit einem Lkw bei Hildesheim endete indes für einen Biker tödlich.

Braunschweig: A39-Horror-Unfall! Polizei verfolgt BMW - Unschuldiger stirbt auf Autobahn

Update vom 21. August 2019, 16.30 Uhr: Die Polizei Braunschweig sucht nach dem Horror-Unfall auf der Salzdahlumer Straße weitere Zeugen. Bevor es an der Ausfahrt Braunschweig-Südstadt der Autobahn A39 zu dem schweren Unfall mit einem Todesopfer kam, lieferte sich der verursachendeBMW-Fahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei missachtete der BMW-Fahrer zunächst ein Haltezeichen der Beamten, die den Mann in Niedersachsen kontrollieren wollten, anschließend drängte er einen Streifenwagen der Polizei ab. 

Derweil kam es auf der Autobahn A31 in der Nähe von Osnabrück zum Unfall-Drama, als ein Toyota-Fahrer zum Überholen ansetzte, dabei aber einen VW übersah.

Nach einem ersten leichteren Unfall setzte der BMW-Fahrer seine Flucht unbeirrt fort, ehe es zum Horror-Unfall auf der Salzdahlumer Straße in Niedersachsen kam. Auf der Flucht über die Autobahn A39 muss der Mann jedoch mehrere Verkehrsteilnehmer behindert oder sogar gefährdet haben, eventuell kam es zu weiteren, leichten Berührungen mit anderen Fahrzeugen. Daher bittet der Verkehrsunfalldienst weitere Zeugen oder Geschädigte der Fluchtfahrt in Niedersachsen, sich telefonisch unter der Rufnummer 0531/476-3935 zu melden, teilte die Polizei mit.

Ein 19-Jähriger krachte mit zwei Mädchen im Auto im Landkreis Verden bei Bremen an einen Baum, doch wenig später folgte im Krankenhaus die traurige Gewissheit.

Braunschweig: Polizei sucht Zeugen nach Verfolgungsjagd auf Autobahn A39

Meldung vom 21. August 2019, 10.30 Uhr

Braunschweig - Am Dienstag (20. August 2019) kam es in Braunschweig zu einem schweren Unfall. Zuvor hatte sich ein BMW-Fahrer auf der A39 in Niedersachsen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Mann ignorierte ein Haltezeichen der Polizei und raste aus Richtung Wolfsburg kommend nach Braunschweig. Nachdem der Flüchtige bereits einen ersten Unfall auf der Autobahn A39 zwischen den Anschlussstellen Sickte und Braunschweig-Rautheim verursachte, danach aber weiterfuhr, kam es in der Ausfahrt Braunschweig-Südstadt zum schrecklichen Unfall, wie nordbuzz.de* berichtet.

In Ganderkesee kam es zum Unfall-Drama, als die Feuerwehr im Landkreis Oldenburg zufällig einen zerstörten VW Golf fand - und darin einen schockierenden Fund machte. Zu einem Horror-Unfall kam es in der Gemeinde Stuhr bei Bremen, als ein 19-jähriger Fahranfänger mit einem 17-jährigen Mädchen im Auto verunglückte.

Braunschweig: BMW-Fahrer flüchtet auf Autobahn A39 vor Polizei und verursacht Unfall

Eine filmreife Verfolgungsjagd mit fatalen Folgen lieferte sich ein BMW-Fahrer am Dienstag (20. August 2019) gegen 18.15 Uhr auf der Autobahn A39 in Richtung Braunschweig. Eine Streife der Autobahnpolizei wollte den Mann kontrollieren, doch dieser missachtete das Haltezeichen der Beamten und versuchte mit hoher Geschwindigkei t davon zu rasen. Dabei drängte der BMW-Fahrer zudem einen der verfolgenden Streifenwagen ab. In der Folge verunfallte der Raser zwischen den Anschlussstellen Sickte und Braunschweig-Rautheim sogar mit seinem BMW, setzte die Flucht nach dem schweren Unfall in Niedersachsen aber fort. Tödlich endete auch ein Unfall auf der A7 bei Hannover für zwei Menschen und zwei Hunde. Ein 20-jähriger Fahranfänger verunglückte im Landkreis Rotenburg bei Bremen, dabei hätte ihn ein Detail vor dem Auto-Unfall retten können.

Braunschweig: BMW-Fahrer entzieht sich Polizei-Kontrolle - Unfall bei Verfolgungsjagd auf Autobahn A39

An der A39-Ausfahrt Braunschweig-Südstadt wollte der BMW-Fahrer die Autobahn schließlich verlassen. Dabei krachte der Mann bei dem schrecklichen Unfall mit hoher Geschwindigkeit in zwei Autos, die auf dem Rechtsabbiegestreifen standen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden die drei Fahrzeuge auf die Salzdahlumer Straße in Braunschweig geschoben, teilte die Polizei mit. Doch der Horror-Unfall hatte fatale Folgen - unter anderem für den Fahrer des verursachenden Unfallfahrzeuges. Dort liefen Betriebsstoffe aus und fingen Feuer, der BMW geriet in Vollbrand!

Zu einer Unfall-Tragödie kam es in Salzgitter bei Braunschweig, als ein Biker einen Lkw überholen wollte und dabei seine Frau verlor. Derweil kam es im Landkreis Celle bei Hannover zum Horror-Unfall, als ein Audi in einen Bagger krachte und dabei in zwei Teile gerissen wurde. Derweil kam es auf der B244 im Landkreis Helmstedt bei Braunschweig zum Horror-Unfall, als sich ein Auto überschlug und auf dem Dach liegend in einen Wald rutschte.

Braunschweig: BMW kracht nach A39-Verfolgungsjagd in unbeteiligte Autos - fatale Folgen bei Unfall

Doch es kam nach der A39-Verfolgungsjagd in Niedersachsen noch schlimmer. Während sich der Unfallverursacher in seinem BMW schwer verletzte, kam für den Fahrer des Autos, in das der Flüchtige bei dem schweren Unfall krachte, jede Hilfe zu spät. Der Mann starb durch den heftigen Aufprall noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des vordersten Wagens wurde ebenfalls schwer verletzt, nachdem der BMW-Fahrer die drei Autos in Braunschweig auf der Autobahn ineinander geschoben hatte. Unterdessen kam es in Helmstedt bei Braunschweig zur dramatischen Verfolgungsjagd, in dessen Folge die Polizei zu einem schrecklichen Mittel greifen musste.

Die beiden Schwerverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, die Salzdahlumer Straße in Braunschweig musste für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Polizei fand unterdessen Drogen im BMW des Flüchtigen. Ob sie auch der Grund für die Flucht auf der A39 in Niedersachsen waren, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben, teilte die Polizei mit. Dagegen sorgte die Stadt Braunschweig mit einem Blitzerfoto für einen Rassismus-Skandal. Derweil kam es in Hamburg zur Unfall-Tragödie, als ein kleiner Junge auf die Straße lief und plötzlich von einem Bus erfasst wurde.

Nag/heu

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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