Ursache ist unklar

„So etwas noch nicht gesehen“: Drei Tote bei Explosion in Wohnhaus - Trümmer fliegen 50 Meter

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Explosion in Bremer Wohnhaus

In der Morgendämmerung reißt ein Knall die Bewohner einer Bremer Reihenhaus-Siedlung aus dem Schlaf. Eine Explosion sprengt das Dach eines Hauses weg, das Gebäude geht in Flammen auf.

Update 29. Juni, 06.15 Uhr

Einen Tag nach der Explosion in einem Wohnhaus in Bremen mit drei Toten erwartet die Polizei neue Erkenntnisse. Brandermittler würden nach dem Brandherd suchen, um der Ursache auf die Spur zu kommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Grundstück blieb in der Nacht auf Freitag abgesperrt, so dass niemand das Areal um das niedergebrannte Haus betreten kann. Am Freitagmorgen gehen die Untersuchungen weiter, hieß es.

„So etwas noch nicht gesehen“: Drei Tote bei Explosion in Wohnhaus - Trümmer fliegen 50 Meter

Bremen - Bei einer Explosion in einem Bremer Wohnhaus sind drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 41 Jahre alte Mutter und ihr siebenjähriger Sohn starben, auch eine 70-Jährige in einem angrenzenden Haus konnte nur noch tot geborgen werden.

Eine Polizeisprecherin ging am Donnerstagmorgen nicht davon aus, dass noch weitere Menschen vermisst werden. Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar. Auch kreiszeitung.de* hat darüber berichtet.

Explosion um Dachgeschoss

Gegen 4.30 Uhr schreckten die Nachbarn im Stadtteil Huchting durch einen lauten Knall aus dem Schlaf, wie der Pressesprecher der Feuerwehr, Michael Richartz, sagte. Im Dachgeschoss eines Reihenendhauses war es zu der Explosion gekommen. Das Haus wurde bis auf die Grundmauern zerstört.

Teile fliegen nach Explosion durch die Gegend.

Ein angrenzendes Haus ging nach Angaben der Polizei ebenfalls in Flammen auf. Die Wucht der Explosion habe Trümmerteile 50 Meter weit geschleudert. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, sagte der Feuerwehr-Sprecher.

Angrenzende Häuser beschädigt

Auch weitere angrenzende Häuser wurden stark beschädigt. „Dass deren Bewohner nicht verletzt worden sind, grenzt an ein Wunder“, sagte der Sprecher. Auch Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Das Gebäude wurde bei der Explosion komplett zerstört.

Zur Ursache für die Explosion ermittelt die Kriminalpolizei. „Wir werden hier alles mit schwerem Gerät auf links krempeln“, sagte Feuerwehr-Sprecher Richartz. Im Umkreis von 100 Metern hatten die Einsatzkräfte der Polizei zufolge vorsorglich alle Häuser evakuiert. Rund 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Weitere Infos zu dem schrecklichen Vorfall finden Sie bei unseren Kollegen von kreiszeitung.de.

*kreiszeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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