Industrieunfall

Zahl der Toten nach Explosion in chinesischer Chemiefabrik steigt auf 78

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In China gab es eine Explosion in diesem Chemiewerk.

Bei einer schweren Explosion in Ostchina sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Explosion wurde offenbar durch ein Feuer ausgelöst.

Update vom 25. April: Mittlerweile ist klar, dass bei der verheerenden Explosion mindestens 78 Menschen ums Leben kamen.

Update vom 23. März 2019: Nach der schweren Explosion in einer chinesischen Chemiefabrik ist die Zahl der Toten auf 64 gestiegen. Ein Überlebender habe jedoch am Samstagmorgen rund 40 Stunden nach dem Unglück in der östlichen Stadt Yancheng aus den Trümmern geborgen werden können, teilte die Stadtverwaltung im Internetdienst Weibo mit. Der etwa 40 Jahre alte Mann sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Über seinen Zustand gab es keine näheren Angaben.

Die Explosion am Donnerstag zählt zu den schwersten Industrieunglücken in China. Durch die Wucht der Detonation stürzten in einem Industriepark mehrere Gebäude ein, ein Großbrand hielt die Feuerwehrleute über Stunden in Atem.

Mehr als 600 Menschen mussten nach der Explosion medizinisch behandelt werden. Die Rettungskräfte suchten nach Angaben von Bürgermeister Cao Lubao noch nach 28 Vermissten.

China: Explosion in Chemiewerk - Mindestens 47 Tote

Unsere Erstmeldung:

Peking - Nach der schweren Explosion in einem Chemiepark in Ostchina ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen: 47 Menschen kamen bei dem Unglück in der Stadt Yancheng (Provinz Jiangsu) ums Leben, 90 Menschen wurden schwer verletzt, teilte die Lokalregierung von Yancheng am Freitag mit. Zuvor hieß es, dass 44 Menschen bei dem Unglück ums Leben gekommen waren. Über 640 Menschen zogen sich nach Behördenangaben Schnittwunden und andere Verletzungen zu und begaben sich zur Behandlung in Krankenhäuser. Ausgelöst wurde die Explosion nach Medienberichten durch ein Feuer in einer Chemiefabrik der Firma Jiangsu Tianjiayi, die Pestizide herstellt. Indes gab es in Essen eine Explosion mit zwei Toten in einer Wohnung, wie ruhr24.de* berichtet.

China: Immer wieder Industrieunfälle

In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen, weil Arbeitsvorschriften zu lasch sind oder nicht eingehalten werden. So waren zuletzt bei der Explosion eines mit Chemikalien beladenen Lastwagens im Norden Chinas im vergangenen November mindestens 23 Menschen getötet worden. Einige Monate davor waren bei einem Feuer in einem Chemiewerk in Ostchina vier Menschen ums Leben gekommen.

Zu einer Explosion kam es auch in Oldenburg beim Versuch der Polizei einen Tresor zu knacken, wie nordbuzz.de* berichtet.

Zu blutigen Zusammenstößen kam es in Hongkong, wo sich Tausende Demonstranten mit der Polizei anlegten. Außerdem sollen geheime Dokumente beweisen, dass China in Umerziehungslagern über eine Million Menschen gewaltsam festhält.

dpa/AFP

Lesen Sie auch: Tragödie auf dem Tigris - 94 Tote bei Fährunglück im Nordirak

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