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Mutierter Coronavirus? Forscher machen neue Entdeckung

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Von: Karolin Schäfer

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In England entdeckten Wissenschaftler eine mutierte Variante des Coronavirus - diese wird nun erforscht. Ein Professor warnt: „Seien wir nicht hysterisch.“

Kassel - Mit Hochdruck arbeiteten Pharmakonzerne an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Vor allem Biontech und Pfizer mischen ganz vorne mit, denn bereits Anfang Dezember konnte in England die erste Impfung verabreicht werden. Auch in Kassel ist das Corona-Impfzentrum* startklar.

Doch in England ist eine neue Mutation des Virus aufgetaucht. Sie verbreitet sich rasant. Mehr als 1000 Menschen sollen sich mit dem mutierten Coronavirus infiziert haben, so der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. 60 verschiedene lokale Behörden melden die Infektionen - vor allem im Süden des Landes, wie London.

ErregerSARS-CoV-2
KrankheitCovid-19
Erster bekannter Fall01.12.2019

Corona-Mutation: Hinweise auf schlimmere Erkrankung gibt es aktuell nicht

Inzwischen sei die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert, so die Rundfunkanstalt BBC. Derzeit weise allerdings nichts darauf hin, dass die Corona-Mutation eine schlimmere Erkrankung hervorrufe, erklärt Hancock. Zudem liege zum derzeitigen Zeitpunkt kein Grund zur Annahme vor, dass die Impfstoffe nicht wirksam gegen die mutierte Variante des Coronavirus* seien. Das berichtet fr.de.

Darstellung des Coronavirus
Das Coronavirus SARS-CoV-2 bereitet sich auf der gesamten Welt aus: In England wurde jetzt eine mutierte Variante des Coronavirus beobachtet. (Symbolbild) © Alissa Eckert und Dan Higgins/dpa

Laut BBC sollen die Mutationen das Spike-Protein des Coronavirus betreffen. Dieser Teil hilft dem Virus gesunde Zellen zu infizieren. Wissenschaftler appellieren an die Menschen, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Auch Alan McNally, Professor an der Universität Birmingham, warnt: „Seien wir nicht hysterisch. Das bedeutet nicht, dass es übertragbarer oder ansteckender oder gefährlicher ist.“

Neue Corona-Variante: Wissenschaftler warnen vor Panik-Modus

Dem Wissenschaftler zufolge müsse das mutierte Coronavirus weiterhin beobachtet werden. Da es sich dabei um eine „normale Virusentwicklung“ handele, müsse man ruhig und rational bleiben. „Wir erwarten, dass im Laufe der Zeit neue Varianten kommen und gehen und auftauchen“, ergänzt McNally.

Schon im Sommer war eine mutierte Corona-Variante in Erscheinung getreten. Diese gelangte offenbar von Spanien in den restlichen Teil Europas. Damit ist die Mutation in England nicht die erste Entdeckung dieser Art. Auch in Dänemark machten Wissenschaftler einen ähnlichen Fund. Diese Corona-Mutation wurde von Nerzen an den Menschen weitergegeben. Die Regierung ergriff drastische Maßnahmen, weshalb 15 Millionen Nerze getötet wurden.

In Deutschland soll bereits nach Weihnachten mit den ersten Corona-Impfungen begonnen werden. Als wahrscheinliches Start-Datum wird der 27.12.2020 genannt. (Karolin Schaefer) *hna.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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