Mann rastet aus

Corona-Eklat in der Drogerie: Polizei leitet Ermittlungen ein

Corona-Eklat in Niedersachsen: Einkauf eskaliert - Polizei ermittelt
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Corona-Eklat in Niedersachsen: Einkauf eskaliert - Polizei ermittelt

In Niedersachsen kam es in der Stadt Einbeck zu einem Corona-Eklat. Gegen einen Mann wurden nun Ermittlungen eingeleitet.

  • Corona-Eklat: In Niedersachsen kam es in einer Drogerie in Einbeck zu einer Auseinandersetzung
  • Ein Mann wollte sich partout nicht an die in Niedersachsen geltenden Hygienebestimmungen halten
  • Jetzt sieht sich der Verursacher des Eklats mit mehreren Verfahren konfrontiert

Einbeck/Niedersachsen - Die Corona-Beschränkungen heizen weiterhin so manches Gemüt in Niedersachsen an. Die mittlerweile zum Teil seit Wochen geltenden Bestimmungen sieht bei weitem nicht jeder ein. Was des Öfteren bereits zu Konflikten geführt hat.

So auch in Einbeck (Niedersachsen), am Montag, 18.05.2020. Hier kam es zu einem regelrechten Corona-Eklat, als ein 38-jähriger einen Drogeriemarkt am Marktplatz betrat. Er verzichtete auf den dort während der Corona-Krise vorgeschriebenen Einkaufswagen.

Corona-Eklat: Mund-Nasen-Schutzpflicht gilt auch in Niedersachsen

Zudem hielt er die in Niedersachsen vorgeschriebene Mund-Nasen-Schutzpflicht nicht ein. Als die Mitarbeiter des Drogeriemarktes in Einbeck (Niedersachsen) den Mann dazu aufforderten die geltenden Corona-Bestimmungen einzuhalten, half alles gute Zureden nichts mehr.

Die Konsequenz daraus war, dass der Mann aufgefordert wurde, den Landen zu verlassen. Das brachte diesen so in Rage, dass er mit Gegenständen nach den Angestellten des Marktes warf.

Corona-Eklat: Gleich zwei Verfahren wurden von der Polizei Niedersachsen eingeleitet

Die Polizei Niedersachsen sah bei dem Corona-Eklat in Einbeck nicht nur einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz, sondern auch den Tatbestand des Hausfriedensbruches so weit erfüllt, dass sie Anzeige erstatteten.

Bei dem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz handelt es sich um ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, das eingeleitet wurde. Bei dem Vorwurf des Hausfriedensbruches sogar um ein Strafverfahren.

Niedersachsen: Von der Corona-Eskalation abgesehen ist die Kriminalität rückläufig 

Insgesamt ist die Kriminalität in Niedersachsen rückläufig. Im Jahr 2019 wurden laut der Kriminalstatistik des Landes Niedersachsen 506.582 Kriminalfälle zur Anzeige gebracht.

Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 1993 bedeutet dies ein Rückgang um rund 22 Prozent. Nach eigenen Angaben waren die Behörden in rund zwei Drittel der Ermittlungen erfolgreich. Über 200.000 Tatverdächtige wurden im Jahr 2019 ermittel.

Corona-Eklat: Auch in Frankfurt eskalierte eine Corona-Situation

Nicht nur in Niedersachsen gibt es Auseinandersetzungen aufgrund der momentanen Corona-Situation*. In Frankfurt (Hessen) endete eine Corona-Kontrolle in Gewalt.

Auch im Werra-Meißner-Kreis (Hessen), wurde sich nicht an die Corona-Regeln gehalten*. Hier hatte sich ein Mann von zu vielen Personen aus dem Krankenhaus abholen lassen.

In Niedersachsen eskalierte unterdessen ein Corona-Streit. Hier musste die Polizei Tätig werden, sie nahm Ermittlungen wegen Körperverletzung auf.

Video: Missachtung der Corona-Quarantäne führt zu Massentests 

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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