News-Ticker für den Freistaat

Coronavirus: Bayerische Stadt überschreitet kritischen Grenzwert - Beschränkungen treten sofort in Kraft

Eine bayerische Stadt hat den Grenzwert für Neuinfektionen mit dem Coronavirus überschritten. Mit sofortiger Wirkung treten Beschränkungen in Kraft.

  • Die Corona-Testpanne in Bayern sorgt weiter für Aufsehen.
  • Die Teststation an der A3 bei Passau war kurzzeitig geschlossen. Der Sprecher der „Task Force Corona“, Marcus da Gloria Martins, gab jetzt den Grund für die Schließung bekannt (siehe Update vom 22. August, 21.12 Uhr)
  • Rosenheim hat den 7-Tage-Grenzwert für Corona-Neuinfektionen überschritten - es treten Beschränkungen in Kraft (siehe Update vom 24. August, 10.29 Uhr).

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Update von 12.30: Rosenheim hat am Wochenende den Grenzwert für Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Der Wert lag bei 53,7, der Grenzwert liegt bei 50. In Rosenheim gelten deshalb nun stärkere Beschränkungen für private Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (siehe Update von 10.29). Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen nicht nur einen, sondern zwei Corona-Tests machen, den zweiten nach fünf bis sieben Tagen. Nur wenn er negativ ist, dürfen sie die häusliche Quarantäne verlassen.

„Es sind zu 85 Prozent Reiserückkehrer, insbesondere Reiserückkehrer aus Südosteuropa“, sagte der Pressesprecher der Stadt, Thomas Bugl, über die Ursache des Anstiegs. „Glücklicherweise“ sei der kritische Wert von 50 inzwischen schon wieder unterschritten, betonte Bugl. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Wert am Montag bei 45,8. Allerdings müssen auch bei einmaliger Überschreitung Maßnahmen getroffen werden, so Bugl. Sie sollten mindestens so lange aufrechterhalten blieben, bis der Schwellenwert sieben Tage in Folge nachhaltig unterschritten werde. Nicht zuletzt befänden sich viele Einheimische noch im Urlaub - und könnten das Virus mit nach Hause bringen.

Aktuell wird über eine Reservierungspflicht bei der Deutschen Bahn diskutiert. Vekehrsminister Andreas Scheuer (CDU) lehnt die neue Bahn-Regel des Geldes wegen ab - FDP-Experte Christian Jung warnt vor „Hygiene-Chaos“. Drohen nun „Corona-Züge“?

Coronavirus in Bayern: Ebersberg überschreitet Frühwarnwert

Nach Angaben des RKI überschritt am Montag in Bayern der Landkreis Ebersberg mit 37,3 Neuinfektionen den Frühwarnwert. Ingolstadt liegt mit 31,4 Neuinfektionen noch knapp darunter. Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März appellierte an die Menschen, sich an die Quarantäneregeln zu halten. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamts, wurde deutlicher: „Sollte die Zahl der Neuinfektionen nicht wieder sinken wird an einer noch weitergehenden Verschärfung der Beschränkungen kein Weg vorbeiführen. Das gilt sowohl für die Regelungen für Reiserückkehrer als auch für Beschränkungen im privaten Bereich.“ Es werde ab sofort intensiver überwacht, ob die Maßnahmen eingehalten werden, kündigte Ordnungsdezernent Herbert Hoch an.

Update von 10.29 Uhr: Die Stadt Rosenheim hat am Wochenende den 7-Tage-Grenzwert bei den Corona-Infektionen überschritten und reagiert mit Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Wie die Stadt am Montag mitteilte, habe der Wert am Wochenende bei 53,7 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern gelegen. Damit wurde nicht nur der Frühwarnwert von 35 überschritten, sondern auch die von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für verschärfte Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Diese liegt bei 50.

Als Konsequenz gelten nun unter anderem stärkere Beschränkungen für private Veranstaltungen und für Gruppen in der Öffentlichkeit. Aktuell dürfen deshalb nur noch maximal 50 Personen an nicht öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen teilnehmen, unter freiem Himmel maximal 100. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Mitglieder eines Hausstands oder maximal fünf Menschen in Gruppen aufhalten.

Coronavirus in Bayern: Rosenheim überschreitet Grenzwert - Bürgermeister appelliert

„Bitte halten Sie sich dringend an die geltenden Quarantäneregeln, auch wenn nicht wenige Infizierte, gerade jüngere Menschen, symptomfrei sind. Es geht um die Verantwortung für Ihre Mitmenschen", appelliert Rosenheims Bürgermeister Andreas März an die Bevölkerung.

Coronavirus in Bayern: Philologenverband fordert Raumluftreiniger für Schulen

Update vom 24. August, 9.13 Uhr: Der Bayerische Philologenverband (bpv) fordert mit Blick auf die kühlere Jahreszeit Raumluftreiniger für Klassenzimmer zum Schutz vor Coronaviren. An vielen Schulen gebe es keine Anlagen, die einen wiederholten Luftaustausch in den Räumen gewährleisten könnten, sagte ein bpv-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in München. In modernen Gebäuden könne man oft nicht mal schnell das Fenster aufreißen, um frische Luft reinzulassen. Auch CO2-Ampeln hält der Verband für sinnvoll. Sie messen in Räumen die Konzentration von Kohlendioxid und zeigen an, wann gelüftet werden sollte.

„Wir diskutieren über Masken im Unterricht, aber wir können genauso sicherstellen, dass die Luft entsprechend umgewälzt wird“, sagte der Sprecher. Bei guter Lüftung könnten auch Lehrer aus Risikogruppen eher wieder eingesetzt werden. Laut bpv gibt es Geräte ab 2000 Euro, man bräuchte also bis zu 100 Millionen Euro, um die rund 50.000 Klassenzimmer in Bayern damit auszustatten. Vermutlich sei diese Summe aber niedriger, da es an einigen Schulen bereits ausreichende Lüftungssysteme gebe.

Coronavirus in Bayern: BRK zieht nach anstrengendem Wochenende positives Fazit

Update vom 23. August, 18.35 Uhr: Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Dennoch zieht der Sprecher der Hilfsorganisation, Sohrab Taheri, ein positives Fazit. „Es war uns ein Anliegen, den Menschen vor Ort, die warten mussten, zu helfen. Uns ist es gelungen die Wartezeiten von mehreren Stunden auf jetzt nur noch 10 bis maximal 30 Minuten zu verkürzen“, sagte er dem BR. Am Wochenende waren rund 120 ehrenamtliche Kräfte an den Teststationen Hochfelln an der A8 und im Donautal-Ost an der A3 im Einsatz. Sie unterstützten den gewerblichen Betreiber Eurofins bei der Durchführung der Tests, so Taheri.

Besonders an der Teststation an der A3, bei der in der Nacht auf Samstag drei Angestellte des Betreibers krankheitsbedingt ausfielen, hatte es mit dem schnellen Einspringen gut geklappt, so der Sprecher. „Wir hatten die besondere Situation, dass die Station Donautal-Ost Freitagnacht kurzfristig zu besetzen war. Das war eine Herausforderung die wir unbürokratisch, professionell und schnell angenommen und gelöst haben.“ Im Laufe des Abends endet dann der Einsatz des BRK an den Teststationen.

Corona in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder wird keine weiteren Lockerungen beschließen

Update von 11.54 Uhr: „Wir haben nach wie vor unglaublich viele, tolle, vernünftige Menschen, die in einer bewundernswerten Weise für sich und andere vorsorgen.“ Das sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder im Deutschlandfunk. Allerdings gebe es auch eine Zahl von Menschen, die das nicht ernst nähmen „und deswegen muss man auch manchmal die Vernünftigen vor den Unvernünftigen schützen“.

In dem Interview kritisierte er auch die Bundesländer, die Lockerungen planen: „Wir können doch nicht im Ernst in der Situation weitere Lockerungen beschließen“. Mit Blick auf die steigenden Corona-Neuinfektionen sprach er sich auch gegen Konzerte und Fußballspiele aus. Außerdem will der CSU-Chef mit den anderen Ministerpräsidenten über eine einheitliche Grenze für Personenzahlen bei Privatveranstaltungen sprechen, wie es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeschlagen hatte.

Coronavirus: „Steigende Infektionszahlen und neue Gefahrenherde“ - Verschärft Bayern die Schutzauflagen?

Update vom 23. August, 6.55 Uhr: Angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen schließt der Freistaat eine Verschärfung der Schutzauflagen auch für private Feiern nicht aus. „Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen - steigende Infektionszahlen und neue Gefahrenherde - sehr genau und mit Sorge“, sagte der für die Koordinierung der Corona-Maßnahmen zuständige Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München.

Aktuell könne das Gesundheitssystem mit den Infektionen gut umgehen. Die Corona-Krise sei aber „ein dynamischer Prozess, bei dem wir immer wieder nachsteuern müssen. Wir werden auch in Zukunft die Maßnahmen treffen, die zum Schutz unserer Bevölkerung erforderlich sind“.

Wieder mehr Corona-Infektionen: Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel

Am kommenden Donnerstag wollen sich die Ministerpräsidenten in einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die aktuelle Situation austauschen. Dabei könnte es auch um die Frage gehen, ob es eine Personen-Obergrenze für private Feiern geben muss. Sorglose Feiern sind neben Urlaubsrückkehren derzeit eine Ursache, weshalb die Zahlen in Deutschland steigen.

In Bayern gelten für private Veranstaltungen wie Geburtstage oder Hochzeiten Obergrenzen von bis zu 100 Personen in Innenräumen und 200 unter freiem Himmel. In der Praxis lässt sich dies aber meist nicht oder kaum kontrollieren. So mussten jüngst etwa wegen eines mit Corona infizierten Partybesuchers in der Oberpfalz 114 Personen in Quarantäne und auf eine Ansteckung getestet werden.

In Bayern wurden bisher insgesamt 54.843 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Im Vergleich zum Vortag wurden 349 neue Fälle gemeldet (Stand 22. August, acht Uhr), wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Internetseite mitgeteilt hat.

Mitarbeiter verlassen plötzlich Corona-Teststation an der A3: „Task Force“-Sprecher erklärt, warum - Lange Wartezeiten für Reisende

Update vom 22. August, 21.12 Uhr: Nach dem Vorfall bei der Teststation an der A3 bei Passau hat sich der neue Sprecher der „Task Force Corona“, Marcus da Gloria Martins, nun auch dazu geäußert. Der Grund für die kurzzeitige Schließung der Teststelle lag an der Erkrankung von drei Mitarbeitern und hatte nichts mit den Arbeitsbedingungen vor Ort zu tun, sagte da Gloria Martins in der BR-Sendung „Rundschau“. Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) seien sofort eingesprungen. So sei die Teststation nur maximal eine Stunde geschlossen gewesen. Bei der hohen Anzahl an Reiserückkehrer müsse das BRK regelmäßig auch an anderen Teststellen aushelfen, sagte der Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk dem BR. In Donautal-Ost und in Hochfelln-Nord an der A8 würden so täglich bis zu 120 BRK-Mitarbeiter mithelfen.

Die Teststationen an den Autobahnen werden vor allem jetzt in der Urlaubszeit besonders gut angenommen, bestätigte da Gloria Martins. Die Zahl der Tests würde sogar die Erwartungen übertreffen. Der Betrieb sei aber sichergestellt, so der Sprecher. Besonders viele Urlauber aus Kroatien traten jetzt die Heimreise an, nachdem dort einige beliebte Urlaubsziele zu Risikogebieten erklärt wurden. Bei den Tests gebe es eine „deutlich größere Nachfrage als ursprünglich kalkuliert, da wir tatsächlich für viele Bundesländer mittesten“, sagt da Gloria Martins. Die Testkapazitäten seien „im Moment der Flaschenhals“ bei der Corona-Prävention. Bei den Laborkapazitäten gebe es im Moment keine Hinweise auf Engpässe, sagte da Gloria Martins. Das bedeute, dass „im Idealfall“ die Testergebnisse weiterhin nach 48 Stunden vorlägen. Anders als in Berlin, wo der Chef-Virologe der Charité, Christian Drosten, eine Ende der Tests für Reiserückkehrer an den Flughäfen fordert.

Corona in Bayern: Zwei Gebiete haben den Frühwarnwert bei der Zahl der Corona-Infizierten überschritten

Update von 14.38 Uhr: Im Landkreis Ebersberg und in Rosenheim hat die Zahl der Corona-Infektionen den vereinbarten Frühwarnwert überschritten. In Ebersberg gab es nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Samstag 35,88 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern. In Rosenheim lag der Wert mit 47,28 noch deutlich höher.

Bei einem Wert von 35 sind die Gesundheitsämter verpflichtet das bayerische Gesundheitsministerium über die Ursache der steigenden Zahlen und lokale Gegenmaßnahmen zu informieren. Die von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für verschärfte Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen auf seiner Website (Stand Samstag 8 Uhr) mitteilte, sind in Bayern bisher 54.843 Menschen positiv auf das Virus getestet worden.

Mitarbeiter verlassen plötzlich Corona-Teststation an der A3: Grund nun klar - Lange Wartezeiten für Reisende

Update von 13.21 Uhr: Die Teststation an der A3 bei Passau war in der Nacht auf Samstag vorübergehend geschlossen. Mitarbeiter des privaten Betreibers Eurofins hätten die Testation plötzlich verlassen, hieß es. Die Hintergründe waren unklar. Jetzt teilte das Gesundheitsministerium mit, dass drei Mitarbeiter Symptome* gezeigt hätten. „Daher konnten die Betroffenen aus Sicherheitsgründen ihren Dienst nicht antreten", hieß es. Die Station musste deshalb vorübergehend geschlossen werden. „Die Teststation war mindestens eine Stunde geschlossen“, sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (siehe Erstmeldung vom 22. August, 10.22 Uhr).

„Ich bedanke mich bei den Hilfskräften für die außerordentlich schnelle und unbürokratische Unterstützung, die innerhalb von kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde“, erklärte Gesundheitsministerin Melanie Huml. 40 ehrenamtliche Helfer sprangen spontan ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Der private Betreiber Eurofins nahm den Betrieb am Morgen wieder auf „Am heutigen Samstagvormittag ist der Testbetrieb planmäßig angelaufen und läuft störungsfrei“, betonte das Ministerium. Angesichts des Rückreiseverkehrs am Wochenende sei aber mit einer hohen Auslastung zu rechnen.

Unabhängig von der kurzfristigen Schließung habe das Ministerium deshalb schon am Freitag veranlasst, die Kapazitäten zu erhöhen. Die Testzentren an der A3 und an der A8 seien vom Roten Kreuz jeweils um eine Teststraße erweitert worden. „Wir werden das ganze Wochenende vor Ort sein“, versprach der BRK-Sprecher. Die Mitarbeiter von Eurofins warten derweil auf das Ergebnis ihres Abstrichs.

Mitarbeiter verlassen plötzlich Corona-Teststation an der A3: Grund noch unklar - Lange Wartezeiten für Reisende

Erstmeldung vom 22. August, 10.22 Uhr: München - Seit Tagen sorgt die Testpanne in Bayern für Aufsehen. Erst gab es Probleme mit den Corona-Tests* von Reiserückkehrern an Teststationen an den bayerischen Autobahnen. Es wurde bekannt, dass rund 1000 Menschen positiv auf das Coronavirus* getestet, sie aber zunächst nicht benachrichtigt wurden. Gesundheitsministerin Melanie Huml geriet daraufhin in Bedrängnis, auch Ministerpräsident Markus Söder* erhielt viel Kritik.

Corona in Bayern: Weitere Testpannen - Urlaubsrückkehrer am Flughafen erhalten Ergebnisse zu spät

Wenige Tage später wurden weitere Testpannen bekannt. Auch Urlaubsrückkehrer an den bayerischen Flughäfen erhielten ihre Ergebnisse sehr spät - oder gar nicht. Eine vierköpfige Familie aus der Oberpfalz, die aus Mallorca zurückkam, wartet beispielsweise seit einer Woche auf ihre Ergebnisse.*Auch eine Ärztin aus Köln ist entsetzt über ihre Ergebnisse.

Corona in Bayern: Test-Station an der A3 bei Passau vorübergehend geschlossen - Grund unklar

Immer wieder kocht das Thema hoch. So auch am Samstag (22. August): Denn wie jetzt bekannt wurde, war die Corona-Teststation an der A3 bei Passau in der Nacht zum Samstag vorübergehend geschlossen. Mitarbeiter des privaten Betreibers Eurofins hätten die Testation plötzlich verlassen, die Hintergründe seien noch unklar. 40 ehrenamtliche Helfer unter Leitung des bayerischen roten Kreuzes (BRK) sprangen ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, wie ein BRK-Sprecher mitteilte.

„Die Teststation war mindestens eine Stunde geschlossen“, sagte der Sprecher. Schon im Laufe des Freitags mussten Reisende mit hohen Wartezeiten rechnen. Als die Ehrenamtlichen gegen 23 Uhr eintrafen, hätten mehrere Hundert Menschen vor den geschlossenen Zelten gewartet. Am frühen Morgen habe Eurofins den Betrieb wieder aufgenommen. „Wir werden das ganze Wochenende vor Ort sein, um die Testkapazitäten zu erhöhen“, versprach der BRK-Sprecher. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Um etwas gegen die steigenden Corona-Zahlen zu machen, hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder beschlossen, die Bußgelder bei Verstößen gegen die Maßnahmen zu erhöhen. In Nürnberg ging ein mit Corona-Infizierter in einen Nachtclub feiern. Jetzt sucht das Gesundheitsamt nach den anderen Partygästen.

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Rubriklistenbild: © David Vincent/AP/dpa/pa-Bildfunk

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