News-Ticker

Corona-Ausbrüche: Dutzende Wiesenhof-Mitarbeiter infiziert - in Stuttgart ganzer Wohnblock unter Quarantäne

Das Coronavirus hat Deutschland weiter im Griff. In einem  Schlachthof ist es erneut zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Eine Stadt reagiert mit einem Corona-Massentest.

  • Das Coronavirus* bestimmt weiterhin das Leben in Deutschland - die Pandemie ist noch nicht vorbei, warnen Experten.
  • Nach Angaben des Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der R-Wert weiter über der kritischen Marke von 1 (Update vom 20. Juli, 6.47 Uhr).  
  • Stuttgart hat einen Corona-Massentest gestartet (Update vom 20. Juli, 10.39 Uhr) und ein erneuter Corona-Ausbruch auf einem Schlachthof in Niedersachsen verschärft die Lage (siehe Update vom 19. Juli, 15.26 Uhr).
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und eine Karte mit den aktuellen Fallzahlen in Deutschland.

Update vom 21. Juli, 07.49 Uhr: Dieser Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen zum Coronavirus in Deutschland finden Sie in unserem neuen Text.

Update vom 20. Juli, 19.58 Uhr: Der Coronavirus reißt nicht nur große Löcher in den Haushalt von Bund, Länder und Kommunen. Auch viele Unternehmen leiden teils stark unter der Pandemie. Da geht es dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re nicht anders. Das Unternehmen verzeichnete jetzt im zweiten Quartal einen Schaden von 700 Millionen Euro. Grund hierfür seien hauptsächlich ausgefallene Großereignisse, für die eine Ausfallversicherung abgeschlossen wurde. 

Größter Rückversicherer kann trotzdem Gewinn einfahren

Das zweite Quartal lief aber nicht schlecht für die Munich Re. Das Unternehmen konnte trotz Corona einen 600 Millionen Euro großen Quartalsgewinn einfahren. Einen großen Anteil daran hatten die Gewinne der Konzerntochter Ergo. Aber kein Grund zu feiern. Die Unsicherheiten rund um die finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie dürften bis Anfang 2021 nicht sinken, stellte das Management um Vorstandschef Joachim Wenning klar. 

Coronavirus in Deutschland: Flaute in der Kreuzfahrtbranche - Meyer-Werft schließt Betrieb für sechs Wochen

Update vom 20. Juli, 14.51 Uhr: Der Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft hat seine Produktion in Papenburg heute fast vollständig heruntergefahren und schließt für sechs Wochen den Betrieb. Das Werk reagiert damit auf die Auftragsflaute in der Corona-Krise. Die Beschäftigten müssten die mehr als 3.000 beschäftigten aber auf ihr Urlaubsgeld warten. Das solle später ausgezahlt werden.

Coronavirus in Deutschland: Corona-Massentests in Stuttgart 

Update vom 20. Juli, 10.39 Uhr: Die Stadt Stuttgart hat 400 Bewohner in einem Hochhauskomplex im Stadtteil Freiberg am Samstag vorsorglich auf das Coronavirus getestet. Die Test-Ergebnisse werden bis Mitte der Woche erwartet, aber sollen nach Angaben eines Sprechers der Stadt mit Priorität in den Laboren behandelt werden. Der Corona-Massentest war von der Stadt Stuttgart gestartet worden, nachdem sechs Menschen in der Wohnanlage positiv auf Covid-19 getestet worden waren.       

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet rund 4900 aktive Corona-Fälle in Deutschland

Update vom 20. Juli, 6.47 Uhr: Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben die Gesundheitsämter in Deutschland 249 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise waren damit mindestens 201.823 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, vermeldete das RKI am Montagmorgen (Datenstand 20. Juli, 0 Uhr). 

Corona in Deutschland: Zwei weitere Todesfälle, R-Wert liegt bei 1,25 

Bislang starben in Deutschland laut RKI-Angaben insgesamt 9086 mit dem Virus infizierte Personen. Das ist ein Plus von zwei im Vergleich zum Vortag. Außerdem hatten bis Montagmorgen rund 187.800 Menschen die Infektion den RKI-Schätzungen zufolge überstanden. Das Institut schätzt zudem die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, mit Datenstand 19. Juli (0 Uhr) in Deutschland auf 1,25 (Vortag: 1,42). Das heißt, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Das Sieben-Tage-R lag laut RKI-Schätzungen mit Datenstand 19. Juli (0 Uhr) bei 1,22 (Vortag: 1,34). 

Update vom 19. Juli, 17.05 Uhr: Nach einem Bericht über einen Coronavirus-Ausbruch an einer Gesamtschule im niedersächsischen Uelzen (Update von 15.51 Uhr), sorgte der Landkreis nun für Klarheit. 

Coronavirus in Uelzen: Mehrere Familien betroffen - nun wird in zwei Schulen getestet

Der Mitteilung zufolge soll es einen Virus-Ausbruch mit 13 bestätigten Fällen gegeben haben, mehrere Familien seien involviert. Die Haushalte leben „in enger räumlicher Nähe zueinander“, teilte der Landkreis Uelzen laut der Deutschen Presse-Agentur mit.

Auch schulpflichtige Kinder seien betroffen vom Ausbruch, wie die anderen Infizierten befinden sich auch sie in häuslicher Isolation. „Wir hoffen, dass das Infektionsgeschehen auf die betroffenen Familien eingegrenzt werden kann“, meinte Landrat Heiko Blume.  

Nun laufen Untersuchungen zu entsprechenden Kontaktpersonen. Bereits am Freitag war im Landkreis ein erster neuer Corona-Fall registriert worden. Um weitere Ansteckungen ausschließen zu können, kündigte der Landkreis an, am Montag in zwei Schulen die Mitschüler und andere Kontaktpersonen der Infizieren auf das Coronavirus zu testen. 

Corona-Ausbrüche in Niedersachsen - Gesamtschule in Uelzen angeblich betroffen

Update vom 19. Juli, 15.51 Uhr: Einem Medienbericht zufolge ist es offenbar zu einem Coronavirus-Ausbruch an einer Gesamtschule in Uelzen (Niedersachsen) gekommen. Nach Informationen des örtlichen Nachrichtenportals az-online.de gibt es an der Schule mehrere bestätigte Corona-Infizierte. Jedoch sei die genaue Anzahl der Infizierten bislang nicht bekannt. Ob nur Schüler, nur Lehrer oder beide Gruppen betroffen sind, ist dem Bericht zufolge derzeit noch unklar.

Corona-Ausbruch bei Wiesenhof: Dutzende Mitarbeiter infiziert - Doch Landkreis will Betrieb nicht schließen

Update vom 19. Juli, 15.26 Uhr: Nach einem Coronavirus-Ausbruch unter Mitarbeitern einer Hähnchenschlachterei des Wiesenhof-Konzerns im niedersächsischen Lohne sieht der betroffene Landkreis Vechta keinen Bedarf, den Betrieb zu schließen

Es handele sich um eine Ermessensfrage, sagte Landrat Herbert Winkel (CDU) am Sonntag. „Wir konnten keinen bestimmten Infektionsherd feststellen“, erklärte er weiter. Zwar gebe es ein größeres Ausbruchsgeschehen, das sich auf ein Kartonage-Lager zurückführen lasse, wo sich einige Mitarbeiter in den Pausen getroffen hatten. Das Hygienekonzept sei aber gut. Die Mehrheit der Betroffenen habe sich wohl in ihrer Freizeit infiziert. 

Zwei Mitarbeiter des Wiesenhof-Hähnchenschlachthofs im niedersächsischen Lohne gehen an einer Wand entlang, an der Hinweisschilder zur Einhaltung des Mindestabstandes hängen.

Zuvor waren bei einem Reihentest unter Mitarbeitern der Hähnchen-Schlachterei der Wiesenhof-Gruppe von 1046 Mitarbeitern 66 positiv auf Corona getestet worden. Alle Infizierten wurden mittlerweile unter Quarantäne gestellt. Außerdem seien auch 70 direkte Angehörige bereits unter Quarantäne, sagte Winkel. Ab Montag sollen weitere Kontaktpersonen ermittelt werden. 

Corona in Deutschland: Ausbrüche bei Wiesenhof-Schlachterei, einem Gemüsehof und einem Hochhauskomplex

Update vom 19. Juli, 14.53 Uhr: Nun gibt es in Deutschland zwei weitere regionale Infektionsgeschehen, die Sorge bereiten: Im nordrhein-westfälischen Kreis Borken steht ein Gemüsehof nach einem Corona-Ausbruch im Fokus der örtlichen Behörden. Dort arbeiten den Angaben zufolge vorwiegend rumänische Beschäftigte. Derzeit seien aber erst 88 von 148 Abstrichproben ausgewertet - mit zunächst 8 positiven Ergebnissen.

Zudem wurde das Coronavirus bei sechs Menschen in einem Stuttgarter Hochhauskomplex nachgewiesen. Deshalb hat die Stadt nun rund 400 Nachbarn vorsorglich testen lassen. Laut Angaben der Stadt wohnen die Getesteten alle in dem Gebäudekomplex im Stadtteil Freiberg. Mediziner waren am Samstag begleitet von Personal des Deutschen Roten Kreuzes von Wohnung zu Wohnung gezogen, um den Abstrich anzubieten. Bis Mitte nächster Woche werden die Ergebnisse erwartet.

Corona in Deutschland: Reproduktionszahl steigt wieder deutlich über die kritische Marke 

Update vom 19. Juli, 8.45 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 202 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise waren damit mindestens 201.574 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, vermeldete das RKI am Sonntagmorgen (Datenstand 19. Juli, 0 Uhr).

Demnach starben in Deutschland bislang 9084 mit dem Virus infizierte Menschen. Das ist im Vergleich zum Vortag ein weiterer Toter. Die Infektion überstanden hatten bis Sonntagmorgen laut RKI-Schätzungen 187.400 Menschen. Weiter schätzt das RKI die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, mit Datenstand 18. Juli (0 Uhr) auf 1,42.  Zum Vergleich: Am Vortag wurde sie auf 1,25 geschätzt. Beide Werte liegen über der kritischen Marke von eins. Das heißt, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Das sogenannte Sieben-Tage-R unterliegt weniger tagesaktuellen Schwankungen und lag laut RKI-Schätzungen mit Datenstand 18. Juli (0 Uhr) bei 1,34 (Vortag: 1,20). 

Update vom 19. Juli, 8.09 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch auf der Krebsstation am Klinikum Freising gilt für das Wochenende nicht nur ein Besuchsverbot, sondern wohl auch ein Aufnahmestopp. Zuvor mussten sich zahlreiche Mitarbeiter einem Massentest unterziehen, wie merkur.de berichtet. Die Klinikleitung hat nun einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung ausgegeben.

Corona in Deutschland: Virus bricht in Schlachthof des Wiesenhof-Konzerns aus - 66 Infizierte

Update vom 19. Juli, 6.38 Uhr: In einem Hähnchen-Schlachthof des Wiesenhof-Konzerns im niedersächsischen Lohne sind 66 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von 1046 am Donnerstag genommenen Abstrichen seien 66 positiv ausgefallen, teilte der Landkreis Vechtaam Samstagabend mit. Die Landkreisverwaltung geht nach eigenen Angaben nach jetzigem Stand davon aus, dass die Infektionen "überwiegend im privaten Bereich entstanden sind".

Das zuständige Gesundheitsamt habe alle Infizierten der Firma Oldenburger Geflügelspezialitäten (OGS) in Quarantäne versetzt, teilte der Kreis weiter mit. Die engen Kontaktpersonen der Infizierten seien zum Großteil ermittelt worden und befänden sich ebenfalls in Quarantäne. Die restlichen Kontakte würden derzeit nachverfolgt. 35 der Infizierten wohnen den Angaben zufolge im Landkreis Vechta, 27 im Landkreis Diepholz, zwei im Landkreis Osnabrück und jeweils einer im Landkreis Cloppenburg und in der Stadt Delmenhorst.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liege mit den neuen Fällen nun bei 41,13, teilte der Kreis weiter mit. Bundesweit gilt derzeit die Regelung, dass Einschränkungen des öffentlichen Lebens beim Erreichen einer kritischen Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen verfügt werden.

Corona Deutschland: Ausbruch in Gebäudekomplex in Velden - Bayerischer Landkreis verzeichnet die meisten Neuinfektionen

Update vom 18. Juli, 19.15 Uhr: Nach dem Aus des Ballermanns auf Mallorca haben deutsche Party-Touristen in der Corona-Pandemie schnell eine Alternative gefunden: den Goldstrand in Bulgarien.

Update, 18.50 Uhr: Jetzt gab es auch in Stuttgart einen Corona-Ausbruch in einem Gebäudekomplex - zumindest in kleinerem Umfang.

In einem Hochhaus in der baden-württembergischen Landeshauptstadt haben sich sechs Menschen mit Covid-19 infiziert.

Deshalb ließ die Stadt vorsorglich 400 Nachbarn auf das Coronavirus testen. „Das städtische Gesundheitsamt führt in solchen Fällen regelmäßig vorbeugende Testungen durch“, hieß es in der Mitteilung. „Dies ist Teil der neuen Strategie, schnell großflächig mögliche Kontaktpersonen zu testen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern beziehungsweise Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen.“

Der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt, sagte: „Die Bewohner haben das Angebot ganz überwiegend gut angenommen, viele haben sich bedankt.“ Nur ganz wenige hätten einen Corona-Test abgelehnt.

Corona-Pandemie in Deutschland: Keine Covid-19-Neuinfektionen in Sonneberg

Update, 15.44 Uhr: Gute Nachrichten aus Thüringen: Im einstigen Hotspot der Coronavirus-Infektionen, Sonneberg, hat es seit einer Woche keine Neuinfektionen mehr gegeben. An der Spitze der Neuinfektionen liegt jetzt der bayerische Landkreis Bad Tölz, mit 25 neuen Fällen in den vergangenen sieben Tagen. 

Wie das Immunsystem mit dem Coronavirus umgeht, wie es zu überschießenden Reaktionen kommt, das entdeckten jetzt Forscher um die Berliner Charité.

Update, 10.06 Uhr: Nachdem acht Personen in einem Gebäudekomplex in Verden (Niedersachsen) positiv auf das Coronavirus* getestet wurden, stehen derzeit 100 Menschen unter Quarantäne. Die Ergebnisse ihrer Tests werden für Samstagabend oder Sonntag erwartet.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, bringt diese Art der Isolierung damit in Zusammenhang, dass trotz einer Lockerung der Beschränkungen in Deutschland keine zweite Welle aufgetreten sei: „Mit der Einhaltung geltender Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen und einer Strategie der Cluster-Isolierung kann es durchaus gelingen, die Infektionszahlen auf dem aktuell niedrigen Niveau zu halten und einen zweiten Lockdown zu verhindern“, sagte er gegenüber der dpa.

Noch klüger sei, was Japan derzeit praktiziere: Dort werden nach dem Auftreten mehrere Infektionen, zum Beispiel bei Veranstaltungen, alle möglichen Kontaktpersonen für eine Woche unter Quarantäne gestellt. Massentests bei symptomlosen Patienten seien damit überflüssig. Aktuell liegt die Zahl der aktiven Coronavirus-Fälle in Deutschland wieder über 5.000.

Coronavirus in Deutschland: Zahl der Neuinfektionen wieder über 500

Update vom 18. Juli, 08.22 Uhr: Das RKI meldet unter Berufung auf die Gesundheitsämter 529 registrierte Neuinfektionen zum Datenstand am 18. Juli, 00.00 Uhr (abweichend zur Meldung von Focus, siehe Update vom 17.Juli). Das wäre - im Vergleich zu den RKI-Zahlen zum Vortag - wieder ein Rückgang, wenn auch nur ein leichter. 

Mindestens 201.372 haben sich demnach in Deutschland mit dem Coroanvirus infiziert, 9083 Menschen seien daran verstorben. Das ist ein Verstorbener mehr als am Vortag.

Coronavirus in Deutschland: Verurteilung in Berlin wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen

Update vom 17. Juli, 21.53 Uhr: Die Zahlen der Neuinfektionen in Deutschland steigen wieder. Der Focus berichtet unter Berufung auf die Gesundheitsämter von 634 neuen Fällen, zudem habe es zwei weitere Todesopfer gegeben. Damit ist die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande auf über 200.000 gestiegen. Der R-Wert nahm auf 1,25 zu, aktive Fälle wurden 4983 gezählt.

Update vom 17. Juli, 17.35 Uhr: Die Maskenpflicht ist in der Corona-Krise essenziell, da herrscht bei Politikern und Virologen Einigkeit - doch ausgerechnet bei ihrer Durchsetzung in der Bahn gibt es Probleme. Ein beinahe grotesker Zuständigkeitsstreit scheint jetzt perfekt.

Update vom 17. Juli, 16.54 Uhr: In Berlin ist ein 31-Jähriger wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen zu einem Jahr und sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sah es als erwiesen an, dass der Mann im April sechs Mal Anträge auf Zuschüsse von insgesamt 77.5000 Euro gestellt hatte - ohne, dass er dafür berechtigt war. Ausgezahlt wurden ihm schließlich 21.500 Euro aus dem Corona-Soforthilfe-Programm des Bundes.

In den Anträgen hatte der Mann nach Überzeugung des Gerichts jeweils falsche Angaben gemacht. Unter anderem trug er nicht existierende Gesellschaften ein sowie eine falsche Anzahl von Beschäftigten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Corona​-Infektionszahlen in Deutschland​ lassen aufhorchen: Ein Bundesland besonders betroffen

Update vom 17. Juli, 15.09 Uhr: In Wuhan, wo die Corona-Pandemie ihren Ursprung nahm, blieb ein Großteil der Coronavirus-Infektionen wohl unentdeckt. Zu diesem Ergebnis kam eine neue Studie.

Update vom 17. Juli, 12.20 Uhr: Zwar war die Coronavirus-Lage in Deutschland während der vergangenen Tage und Wochen abgesehen von einzelnen lokalen Ausbrüchen relativ stabil, doch jüngste Entwicklungen geben wieder Grund zur Sorge - vor allem in einem Bundesland. Die Corona-Zahlen vom 16. und 17. Juli sind alles andere als erfreulich. Das Virus verbreitet sich in Deutschland und vor allem in Nordrhein-Westfalen (NRW)* offenbar wieder stärker. 

Während sich die Neuinfektionen in Deutschland zwischen Ende Mai und Mitte Juni im Durchschnitt in einem Bereich von 300 bis 400 Personen bewegten, vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag 534 Neuinfizierte. Am heutigen Freitag lag der Wert dann sogar noch höher, bei 583. Das ist bislang der höchste Wert an einem einzelnen Tag im Juli. Und besonders in NRW gibt es viele neue Infektionen: Von den 583 am Freitag vermeldeten stammen 322 allein aus diesem Bundesland. Natürlich muss man dabei beachten, dass NRW das bevölkerungsreichste Bundesland ist und es daher logischerweise die höchsten absoluten Zahlen hat. Dennoch ist die Anzahl der Neuinfektionen in NRW auffällig hoch. 

Update vom 17. Juli, 9.01 Uhr: Beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist die Produktion nach wochenlanger Pause wegen eines massiven Corona-Ausbruchs am Donnerstag (16. Juli) wieder angelaufen. Nach nur einem Tag steht nun aber die Schlachtung erneut still. Alle weiteren Informationen dazu erhalten Sie in unserem aktuellen Tönnies-Ticker.

Corona in Deutschland: Reproduktionszahl steigt auf 1,1 - Auch Sieben-Tage-R liegt über der kritischen Marke

Update vom 17. Juli, 6.33 Uhr: Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben die Gesundheitsämter in Deutschland 583 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise waren damit mindestens 200.843 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, vermeldete das RKI am Freitagmorgen (Datenstand 17. Juli, 0 Uhr). 

Bislang starben laut RKI-Informationen in Deutschland 9082 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von vier im Vergleich zum Vortag. Nach Schätzungen des Instituts hatten 186.900 Menschen die Infektion bis Freitagmorgen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 16. Juli (0 Uhr) in Deutschland bei 1,10. Zum Vergleich: Am Vortag betrug der Wert 1,02. Das heißt, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Das Sieben-Tage-R lag laut RKI-Schätzungen mit Datenstand 16. Juli (0 Uhr) bei 1,07. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,95. 

Update vom 16. Juli, 18.14 Uhr: Im Umgang mit dem Coronavirus stand auch die Öffnung von Kitas zur Debatte. Das RKI empfiehlt, Kinder mit Symptomen nicht in Betreuungseinrichtungen zu schicken. Mediziner kritisieren das. Bezüglich der Frage, ob ein Impfstoff die Coronavirus-Pandemie beenden kann äußerte sich der Virologe Hendrik Streeck skeptisch. Er fordert ein Umdenken.

Corona in Deutschland: Bund- und Länder ermöglichen örtlich begrenzte Ein- und Ausreisesperren

Update vom 16. Juli, 15.15 Uhr: Nun gibt es doch einen Beschluss: Bund und Länder wollen bei akuten Corona-Ausbrüchen örtlich begrenzte Ein- und Ausreisesperren ermöglichen, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Solche Beschränkungen sollten "zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den gesamten Landkreis beziehungsweise die gesamte kreisfreie Stadt beziehen", heißt es in einem am Donnerstag gefassten Beschluss der Chefs von Bundeskanzleramt und den Staatskanzleien der Länder. Vielmehr könnten sie sich auf die "tatsächlich betroffenen Bereiche" beschränken.

Das umstrittene Wort "Ausreisesperren" ist in dem Beschluss von Bund und Ländern nicht enthalten. Die Rede ist dort vielmehr von "Beschränkungen nicht erforderlicher Mobilität in die besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen heraus". Die Beschränkungen sollten "zielgerichtet" erfolgen und könnten also auch Gebiete betreffen, die kleiner sind als ganze Landkreise.

Unterstützung soll dabei vom Bund und vom jeweiligen Land kommen: Sie sollen "zusätzliche Kapazitäten" für die schnelle Kontaktnachverfolgung und Testung zur Verfügung stellen - "auch damit der Zeitraum der Maßnahmen möglichst kurz gehalten werden kann".

Update vom 16. Juli, 11.02 Uhr: Die Widerstand gegen die Pläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Ausreiseverbote aus Corona-Hotspots wächst (siehe Update 14. Juli, 15.54 Uhr). Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) musste deshalb der Bild zufolge sogar kurzfristig die für Mittwoch angesetzte Video-Schalte mit den Länderchefs absagen. 

Das niederschmetternde Urteil zu Merkels Plänen von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) in der Neuen Osnabrücker Zeitung: „So etwas kann man sich im fernen Berlin oder auch München ja gerne ausdenken, aber es ist in der Fläche überhaupt nicht praktikabel.“

Corona in Deutschland: Ausreiseverbote aus Hotspots? Kretschmer sieht Merkel-Pläne skeptisch

Was kritisieren die Länderchefs konkret? „Regionale Ausreisebeschränkungen, die ganze Landkreise quasi unter Quarantäne stellen, sind nicht praktikabel“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der Bild. Stattdessen benötige es „differenzierte und vor allem realistische Maßnahmen“. Aus seiner Sicht sind das höchstens Beschränkungen für betroffene Wohnviertel oder Einrichtungen - nicht ganze Landkreise oder Städte.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte dem Bericht zufolge, er könne sich allein wegen ihrer Größe Beschränkungen für Landkreise in seinem Bundesland nicht vorstellen. Woanders in Deutschland sei „vielleicht möglich“. 

Der Landrat des Kreises Warendorf, der von dem Corona-Ausbruch bei Tönnies betroffen war, Olaf Gericke (CDU), argumentiert besonders auf der praktischen Ebene: „Meine Polizeibehörde wird mich fragen, ob sie dann die Zu- und Abfahrtswege einer Stadt kontrollieren und gegebenenfalls absperren muss. Die bisherigen Ideen werfen mehr Fragen als Antworten auf“, zitiert ihn Bild.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stößt mit ihren Plänen zu Ausreiseverboten aus Corona-Hotspots auf wenig Gegenliebe.

Corona in Deutschland: Virus kehrt nach elf Tagen in Bundesland zurück

Update vom 16. Juli, 7.04 Uhr: In Deutschland hat die Zahl der registrierten Coronavirus-Infektionen die Marke von 200.000 überschritten. Mindestens 200.260 Menschen waren seit Beginn der Corona-Krise nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen (Datenstand 16. Juli, 0 Uhr). Demnach registrierten die Gesundheitsämter in Deutschland 534 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages.

Den RKI-Angaben zufolge starben in Deutschland bislang 9078 mit dem Virus infizierte Menschen - dabei handelt es sich um ein Plus von sieben im Vergleich zum Vortag. Bis Donnerstagmorgen hatten nach RKI-Schätzungen 186.400 Menschen die Infektion überstanden. Den Schätzungen zufolge lag außerdem die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, mit Datenstand 15. Juli (0 Uhr) bei 1,02. Zum Vergleich: Am Vortag lag dieser Wert bei 1,06. Das heißt, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Schätzungen mit Datenstand 15. Juli (0 Uhr) bei 0,95 und am Vortag bei 0,91. 

Corona in Deutschland: Erster Fall nach elf Tagen in Mecklenburg-Vorpommern

Update vom 15. Juli, 21.50 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern war elf Tage lang ohne neue Corona-Fälle geblieben - doch diese Serie ist nun gerissen. Das Virus ist in das Bundesland zurückgekehrt. Alle Bundesländer haben innerhalb der letzten 24 Stunden Neuinfektionen gemeldet. 199.785 Menschen sind bisher in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies geht aus den Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervor.

Die Zahl stieg seit Dienstag um 377 Fälle an. 186.000 Menschen sind laut Robert-Koch-Institut genesen. Akut infiziert sind somit 4.740 Menschen, was 160 weniger als am Dienstag sind. Der R-Wert sank von 1,06 auf 1,02. Einen Todesfall gab es seit Dienstag in Deutschland - insgesamt forderte das Virus hierzulande 9.045 Todesopfer.

Corona in Deutschland: Fünf infizierte Kinder im Kreis Göppingen

Update vom 15. Juli, 16.36 Uhr: In Göppingen ist nach der Corona-Infektion einer Mutter bei fünf Kindern im Kreis Göppingen das Coronavirus nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, haben sich die drei eigenen Kinder der Frau bei ihr angesteckt. Außerdem sind zwei ihrer Kontaktpersonen an der Wilhelm-Busch-Schule in Göppingen ebenfalls betroffen. Dabei handelt es sich um einen Mitschüler und ein Kind, das sich wohl bei einer Fahrt im Schulbus infizierte. Sämtliche Lehrer und Schüler der Wilhelm-Busch-Schule sollen nun am Donnerstag getestet werden. 

Die beiden anderen Kinder der positiv getesteten Frau besuchen die Grundschule und den Kindergarten Pfiffikus in Holzheim. Die Abstriche der betroffenen Grundschulklassen und Kindergartengruppe waren negativ. Für Kinder und Lehrer wurde eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet.

Update vom 15. Juli, 13.09 Uhr: Nachdem sich bereits zwei CDU-Ministerpräsidenten am Montagvormittag äußerst skeptisch zu möglichen allgemeinen Ausreiseverboten geäußert hatten, hat nun auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow dazu Stellung genommen. Er sieht allgemeine Ausreiseverbote für besonders vom Coronavirus betroffene Regionen kritisch. „Das ist keine Frage von politischen Aushandlungsprozessen“, sagte der Linken-Landeschef am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Entscheidend sei, was die örtlichen Gesundheitsämter entschieden. „Und daran haben sich alle zu halten.“ Die zuständigen Stellen an den betroffenen Orten, müssten erklären, wie verfahren werden solle.

Corona in Deutschland: Sachsens Ministerpräsident ist gegen lokale Ausreisesperren

Update vom 15. Juli, 11.50 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält lokale Ausreisesperren für Regionen mit Corona-Ausbruch nur für schwer umsetzbar. „Wir haben große Landkreise in Sachsen. Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem wir einen gesamten Landkreis mit einer Ausreisesperre belegen“, teilte der Regierungschef am Mittwoch über das soziale Netzwerk Twitter mit. Das könne in anderen Regionen Deutschlands mit kleineren Landkreisen anders sein. „Für den Freistaat können wir so etwas nahezu ausschließen“, so Kretschmer. An diesem Donnerstag wollen Bund und Länder entscheiden, ob die Möglichkeit lokale Ausreiseverbote geschaffen wird.

In der Diskussion um Ausreisesperren hatte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Tag zuvor auf das Ampelsystem in Sachsen verwiesen, wo bereits ab 20 wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen werden. Etwa mit präventiven Tests könne schnell reagiert werden, hieß es.

Corona in Deutschland: Haseloff spricht sich gegen Ausreisesperren aus

Und auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat sich gegen allgemeine Ausreisebeschränkungen für Bewohner von Kreisen mit akuten Corona-Ausbrüchen gewandt. Im ZDF-Morgenmagazin forderte der CDU-Poltiker am Mittwoch „differenzierte Lösungen, weil jeder Hotspot, jede Infektion verläuft anders“. Schutzmaßnahmen müssten praktikabel und „kontrollfähig“ sein. „Deswegen ist da auch noch dringender Gesprächsbedarf“, fügte er hinzu.

Haseloff hob zudem hervor, dass der Staat im Kampf gegen Corona nicht beliebig strikte Maßnahmen ergreifen könne. "Die Urteilslage ist eindeutig: Grundrechte kann man nicht beliebig einschränken", sagte der CDU-Politiker. Daher sei es „nicht praktikabel“, Kreise abzuriegeln, um Corona-Ausreisesperren durchzusetzen. Haseloff forderte „eine Mischung“ aus Quarantänemaßnahmen, aber auch einem Beherbergungsverbot für Menschen, die aus Corona-Hotspots in andere Regionen reisen wollen.

Corona in Deutschland: Haseloff signalisiert bei Ausreisesperren Gesprächsbereitschaft

Zugleich signalisierte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident in der Frage aber auch Gesprächsbereitschaft. „Wir wir sind alle interessiert daran, dass es eine einheitliche Vorgehensweise gibt“, sagte er. Daher werde es eine Beschlussfassung geben. „Aber die wird nicht schwarz-weiß aussehen.“ Schutzmaßnahmen hält Haseloff nach eigenen Angaben in jedem Fall weiterhin für notwendig.

Update vom 15. Juli, 11.02 Uhr: Über die vom Bund geplanten lokalen Ausreiseverbote für Regionen mit massiven Corona-Ausbrüchen soll nun voraussichtlich erst an diesem Donnerstag entschieden werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch aus Regierungskreisen erfuhr, laufen die Vorabstimmungen zu dem Beschluss noch. Weiter hieß es, dass noch neue Punkte in die geplanten Änderungen der betreffenden Corona-Regeln aufgenommen werden sollten. Deshalb sei die Besprechung von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzleichefs der Länder auf Donnerstagvormittag verschoben worden.

Coronavirus in Deutschland: Merkel und Söder sind für lokale Ausreiseverbote

Am Dienstag hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einem Treffen in Herrenchiemsee hinter den Vorschlag gestellt. Der Bund will dadurch bei regionalen Corona-Ausbrüchen wie im Kreis Gütersloh zielgenauer reagieren können.

Am Dienstag hatte Braun dem Sender RTL/ntv gesagt, es werde darüber diskutiert, ob eine solche Ausreiseregelung „nicht am Ende eine bessere Variante ist, als wenn man am Urlaubsort ankommt, um dann zurückgewiesen zu werden“. Die Frage sei, ob es sinnvoller sei, bei einem Ausbruch alle Bewohner der Region am Wohnort zu lassen, „um dann dort so flächig zu testen, dass man nach wenigen Tagen sagen kann, wir haben alle Infektionsketten entdeckt“. Anschließend könne man „schnell wieder zur Normalität“ übergehen. 

Debatte um lokale Ausreiseverbote bei Corona-Ausbrüchen

Update vom 15. Juli, 6.31 Uhr: Lokale Ausreiseverbote bei Corona-Ausbrüchen? Über diesen Vorschlag ist eine Debatte entbrannt. Kanzlerin Angela Merkel warb am Dienstag bei ihrem Besuch in Bayern (siehe Update 14. Juli, 15.54 Uhr). Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) befürwortete ihn.

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, sieht Ausreisesperren jedoch skeptisch. Zwar seien Regeln zur Eindämmung lokaler Corona-Ausbrüche sinnvoll, doch es müsse darüber diskutiert werden, sagte Jung den Zeitungen der Funke Mediengruppe

Ausreiseverbote müssten zeitlich eng begrenzt werden, vor Ort müsse umfassend getestet werden, damit solche Ausreisesperren schnellstmöglich wieder aufgehoben werden könnten, betonte Jung. 

Die sächsische Landesregierung hat auch Bedenken. Ein Sprecher der Staatskanzlei sagte der Rheinischen Post (Mittwoch), Ausreiseverbote und Quarantänemaßnahmen seien ineffektiv, wenn sie nicht überwacht werden könnten. Es lägen keine Details vor, wie die Kontrolle aussehen solle.  

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 351 Corona-Neuinfizierte

Update vom 15. Juli, 6.08 Uhr: Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland 351 Corona-Infektionen und drei Todesfälle an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Bisher sind demnach 199.726 Menschen in Deutschland an Covid-19 erkrankt. Davon starben 9.071 Corona-Patienten.   

Coronavirus in Deutschland: R-Wert steigt

Update vom 14. Juli, 19.22 Uhr: Neue Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI). Im Vergleich zum Vortag steigt die Reproduktionszahl von 1,0 auf 1,06 (Datenstand: 14. Juli, 0 Uhr). Das geglättete Wochen-R steigt ebenfalls an und liegt dem täglichen Lagebericht des RKI zufolge nun bei 0,91. 

Coronavirus: Merkel will Regeln offenbar verschärfen

Update vom 14. Juli, 15.54 Uhr: Bei ihrem gemeinsamen Auftritt auf der Herreninsel im Chiemsee haben Angela Merkel und Markus Söder für Ausreisebeschränkungen aus Corona-Hotspots geworben. „Ich finde, das ist jedenfalls ein Vorschlag, den man diskutieren sollte und für den ich werben würde“, sagte die Kanzlerin.

Der CSU-Chef sieht darin ebenfalls den richtigen Weg: „Das gibt Sicherheit für alle Beteiligten, also auch für die Menschen in der jeweiligen Region.“ Merkel betonte weiter, sollte sich bei lokalen Ausbrüchen ergeben, dass sich die Infektionsketten in der Bevölkerung nicht so weit verbreitet hätten, wie am Anfang befürchtet, solle man die Gebiete mit Beschränkungen kleiner eingrenzen: „Das finde ich erstmal ein sehr vernünftiges Herangehen.“ Mit den Ländern werde nun diskutiert, wie man in einem solchen Fall mit Reisen in den Rest der Republik umgehe.

Bei besonders betroffenen Landkreisen - wie etwa im Fall der Fleischerei Tönnies in Gütersloh - sei in Zukunft ein „Turbo-Lockdown“ eine Option. Dieser würde sich dann nur auf die jeweilige Region beziehen.

Bundeskanzlerin besucht Bayerisches Kabinett

Indes sorgt ein Corona-Fall nach einer Abi-Reise von Schülern aus Grafing und Vaterstetten für Aufsehen, wie Merkur.de* berichtete.

Update vom 14. Juli, 14.29 Uhr: In Deutschland geht die Befürchtung um, von Mallorca zurückkehrende Urlauber könnten eine zweite Infektionswelle verursachen. Ein Experte stellt eine drastische Forderung.

Coronavirus: Österreich hebt Einreisebeschränkung für Kreis Gütersloh (NRW) auf

Update vom 14. Juli, 11.58 Uhr: Österreich hat die Einreisebeschränkung für Menschen aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Die Einreise aus Deutschland sei wieder uneingeschränkt möglich, teilte das Außenministerium in Wien am Dienstag auf seiner Webseite mit. Auch die seit Ende Juni geltende teilweise Reisewarnung Österreichs für das Land Nordrhein-Westfalen wurde aufgehoben. Seit dem 29. Juni mussten Reisende aus dem Kreis Gütersloh ein ärztliches Attest für einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 412 Neuinfektionen

Update vom 14. Juli, 8.55 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. In den vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter 412 weitere Coronavirus-Infektionen gemeldet (Datenstand: 14. Juli, 0 Uhr). Davon sind 141 Corona-Fälle aus NRW und 77 aus Bayern.    

  • 199.375 Corona-Fälle wurden bisher nach RKI-Angaben in Deutschland registriert. 
  • 9.068 Menschen starben bisher in Verbindung mit Sars-CoV-2.  

Corona-Pandemie bringt innere Uhr durcheinander

Update vom 14. Juli, 8 Uhr: Während der ersten Corona-Welle haben viele Menschen die Zeit anders wahrgenommen als sonst. Das geht aus einer in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie britischer Wissenschaftler hervor. 

Ein Team der John-Moores-Universität in Liverpool befragte dafür rund 600 Menschen in Großbritannien zwischen dem 7. und 30. April in einer Online-Umfrage zu Zeitempfinden, Gemütszustand und persönlichen Umständen.

Mehr als 80 Prozent der Befragten gaben an, die Zeit der Kontaktbeschränkungen sei für sie entweder schneller oder langsamer vergangen als sonst. Wer älter und unzufrieden mit dem Maß seiner sozialen Kontakte war, für den verging die Zeit häufig langsamer. Wer jünger und zufriedener war, verspürte eher eine Beschleunigung der Ereignisse.

6006 aktive Coronavirus-Fälle in Deutschland 

Update vom 14. Juli, 6.38 Uhr: In Deutschland sind aktuell rund 6006 aktive Corona-Fälle registriert, teilt die Johns Hopkins University mit. Bisher wurden demnach 200.180 Coronavirus-Infektionen gemeldet. 9074 Menschen starben in Verbindung mit Sars-CoV-2. Genesen sind rund 185.100. 

In Deutschland melden Gesundheitsämter Corona-Fälle an das Robert-Koch-Institut (RKI). Die RKI-Statistik weist am Dienstagfrüh jedoch noch Daten von Vortag (13. Juli) aus. Aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen seien zudem keine Daten übermittelt, ist auf der Webseite zu lesen. Auch aus dem Saarland seien aufgrund technischer Probleme keine Daten übermittelt worden. 

Coronavirus: Ausreiseverbot bei lokalen Ausbrüchen geplant 

Update vom 13. Juli, 21.33 Uhr: Die Bundesregierung plant offenbar ein härteres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Wie die Bild berichtet (Artikel hinter Bezahlschranke), soll fortan schneller auf lokale Corona-Hotspots reagiert werden. Dies sei das Ergebnis einer Videokonferenz der Staatskanzlei-Chefs, auf der Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) federführend nach vorne geprescht sei. Demnach sollten bei einem plötzlichen Ausbruch sofort strengere Maßnahmen verhängt und Testkapazitäten hochgefahren werden. 

Teil dieser härteren Verordnungen soll auch ein Ausreiseverbot sein. Bedeutet: Kommt es zu einem lokal begrenzten Corona-Ausbruch, dürfen die Menschen den entsprechenden Landkreis nicht mehr verlassen. Die Entscheidung, wann ein Landkreis gefährdet ist, soll wie gehabt erfolgen. Wird die kritische Marke von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner überschritten, drohen strengere Corona-Maßnahmen

Nach dpa-Informationen hat es sich bei der Schalten um einen ergebnisoffenen Meinungsaustausch über technische Anpassungen bestehender Regelungen gehandelt, Beschlüsse habe es noch keine gegeben. In jüngster Vergangenheit hatte sich die Corona-Lage in Deutschland etwas entspannt. Lokale Brennpunkte wie in Berlin-Neukölln, Göttingen oder Gütersloh gaben jedoch zu Bedenken.

Kanzlerin Angela Merkel lieferte unterdessen am Rande einer Pressekonferenz eine skurrile Szene.

Coronavirus in Deutschland:  RKI meldet R-Wert

Update vom 13. Juli, 18.02 Uhr: Neue Zahlen vom Robert-Koch-Institut. Die Reproduktionszahl fällt im Vergleich zum Vortrag leicht von 1,04 auf 1,0 (Datenstand: 13. Juli, 0 Uhr). Auch das geglättete Wochen-R sinkt leicht und liegt nun bei 0,83 statt zuvor 0,91. 

Coronavirus in Deutschland: Finanzielle Folgen der Krise spürbar

Update vom 13. Juli, 15.07 Uhr: Das Coronavirus beutelt die Deutschen auch finanziell. Mehrere hunderttausend Bankkunden haben in der Corona-Krise ihre Kredite nicht bedient. Allein die Sparkassen zählten Anfang Juli gut 189.000 gestundete Verbraucherkredite, wie ein Sprecher der Finanzgruppe am Montag mitteilte. Auch andere Banken wie die Deutsche Bank, Postbank, ING oder Hypo Vereinsbank berichten von Anfragen nach Tilgungspausen und Tilgungsherabsetzungen. Insgesamt sei der Anteil aber nicht hoch. 

Zur Unterstützung der Bürger hatte es die Bundesregierung während der Corona-Krise allen Verbrauchern ermöglicht, Zahlungen für ihre laufenden Kredite vorübergehend aufzuschieben. Diese gesetzliche Möglichkeit ist Ende Juni aber ausgelaufen. Nun müssen die Privatkunden eine mögliche Stundung ihrer Kredite mit der Bank selbst aushandeln.

Coronavirus in Deutschland: Studie belegt - sächsische Schulen sind kein Corona-Hotspot

Update vom 13. Juli, 13.14 Uhr:  Schon seit Mai sind die Schulen in Sachsen wieder offen. Das sorgte für Diskussionen. Eine Studie der Universitätsklinik Dresden, belegt jetzt aber, dass die Bildungseinrichtungen dadurch nicht zu Corona-Hotspots geworden sind. Die Forscher untersuchten 2045 Blutproben, wobei in zwölf Fällen Antikörper gegen das Virus nachgewiesen werden konnten. Das sei nicht überdurchschnittlich hoch, so die Analyse. 

Die untersuchten sächsischen Schulen liegen in Dresden und im Landkreis Bautzen. „Wir gehen in die Sommerferien 2020 mit einem Immunitätsstatus, der sich nicht von dem im März 2020 unterscheidet“, erklärte Studienleiter Reinhard Berner. Stille, symptomfreie Infektionen seien seltener vorgekommen als vermutet. Die Studie kann allerdings nicht bundesweit als Entwarnung gesehen werden. Sie sei für Regionen mit niedrigen Infektionszahlen repräsentativ. Nach den Sommerferien soll in Sachsen laut Kultusminister Christian Piwar (CDU) wieder der Normalbetrieb beginnen. Hygienemaßnahmen bleiben dabei aber erhalten. 

Corona-Tourismus: RKI und Gesundheitsminister Jens Spahn appellieren an deutsche Urlauber

Update vom 13. Juli 2020, 12.29 Uhr: Der Leiter des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler hat in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Spahn an die Bevölkerung appelliert. Er rief die Menschen dazu auf, weiter die Corona-Regeln zu beachten, auch wenn die Infektionszahlen im Moment niedrig seien. „Wir müssen weiter wachsam sein“, so Wieler. Das Virus will nichts anderes, als sich zu vermehren“. 

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger eindringlich aufgerufen, sich weiterhin verantwortungsvoll zu verhalten. „Die Pandemie ist nicht vorbei, wir sind noch immer mitten in der Pandemie“, so Spahn mit Verweis auf die extrem hohen Infektionszahlen weltweit. 

Coronavirus-Impfstoff für Deutschland: Spahn und Wieler optimistisch

Beim Thema Impfstoff zeigten sich sowohl Wieler als auch Spahn zuversichtlich. „Ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe geben wird“, sagte der RKI-Leiter. Wie gut die wirken und wie lange, müsse man abwarten, so Wieler. Auch die Nebenwirkungen, welche man bereit ist, in Kauf zu nehmen, seien noch ein Punkt, der zu beachten sei.

Coronavirus-Krise: RKI-Leiter Wieler zu Antiköpertests

Auch zu Antikörpertests* äußerte sich Wieler. Den bisherigen Erfahrungen zufolge, sei die Menge an Antikörpern manchmal zu gering, um mit den Tests nachgewiesen werden zu können. Das bedeute aber im Rückschluss nicht, dass diese Menschen keine Immunität hätten. „Das wissen wir nicht“, so RKI-Präsident Wieler.

Coronavirus in Deutschland: Schwerwiegende Folgen für Krebspatienten in Deutschland jetzt bekannt

Update vom 13. Juli 2020, 9.16 Uhr: Für deutsche Krebspatienten hatte die Corona-Pandemie schwerwiegende Folgen. Zahlreiche Maßnahmen in der Krebsbehandlung wurden in Deutschland nach Angaben der Deutschen Krebshilfe verschoben.

Inzwischen gehe man davon aus, dass als Folge der Corona*-Pandemie rund 50.000 Krebsoperationen nicht stattgefunden haben, sagt der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven der Augsburger Allgemeinen. Das entspräche 24 Prozent aller Eingriffe, die im Zeitraum bis Mitte Juni geplant gewesen waren. Zudem seien auch andere unterstützende Maßnahmen für Krebspatienten, wie zum Beispiel psychosoziale oder palliative Betreuung, extrem reduziert worden. Die größte Sorge ist laut Nettekoven, dass man nicht sicher sei, ob diese Aufschübe alle auch „medizinisch vertretbar“ gewesen seien. Es gebe mittlerweile eine „große Bugwelle“ aufgeschobener Therapie- und Nachsorgemaßnahmen, das könne für Krebspatienten lebensbedrohlich werden.

Corona in Deutschland: Die Zahl der Neuinfektionen nach dem Wochenende niedrig

Erstmeldung vom 13. Juli 2020, 8.39 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen, die das Robert Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen gemeldet hat, sind nach dem Wochenende niedrig.

- Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des RKI 159 neue Corona-Infektionen* innerhalb eines Tages gemeldet. 

- Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 198.963 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Montagmorgen meldete (Datenstand 13.7., 0.00 Uhr).

- 9064 mit dem Virus infizierte Menschen sind den Angaben zufolge bislang gestorben - das bedeutet ein Plus von 1 im Vergleich zum Vortag. 

- Bis Montagmorgen gelten 185.100 Menschen als wieder genesen.

Über den aktuellen Wissensstand informiert das RKI laufend mit aktuellen Zahlen und Fakten.

Corona in Deutschland: Reproduktionszahl über kritischem Wert

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 12.7., 0.00 Uhr, bei 1,04 (Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen* etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. An den Vortagen lag er unter 1.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 12.7., 0.00 Uhr, bei 0,91 (Vortag: 0,93). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. 

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Deutschen Urlaubern machte Gesundheitsminister Jens Spahn nach dem Skandal-Video auf Mallorca eine klare Ansage. Einige Corona-Patienten leiden monatelang unter Symptomen, doch eine andere Sache ist für die Psyche wohl noch viel schlimmer*.

Corona-News aus Bayern finden Sie hier.

Kanzlerin Angela Merkel feiert am Freitag Geburtstag. Doch der EU-Gipfel droht aus dem Leim zu gehen. Es geht um alles - und ein Scheitern scheint möglich.

Ein Jugendlicher ist in der Mongolei nach Fleischverzehr an einer altbekannten Infektionskrankheit gestorben.

Das Verhalten einiger Urlauber in einer weiteren europäischen Party-Hochburg ruft heftige Kritik hervor. *Merkur.de und kreiszeitung.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Rubriklistenbild: © dpa / Mohssen Assanimoghaddam

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