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Verdacht auf Coronavirus: Polizei stoppt ICE in Frankfurt - jetzt äußert sich das Gesundheitsamt

Verdacht auf Coronavirus (Sars-CoV-2): Die Polizei stoppt einen ICE auf dem Weg zum Hauptbahnhof Frankfurt.
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Verdacht auf Coronavirus (Sars-CoV-2): Die Polizei stoppt einen ICE auf dem Weg zum Hauptbahnhof Frankfurt. (Symbolbild)

Verdacht auf Coronavirus (Sars-CoV-2): Die Polizei stoppt einen ICE auf dem Weg zum Hauptbahnhof Frankfurt. Jetzt äußert sich auch das Gesundheitsamt.

  • Verdacht auf Coronavirus in ICE
  • Zug von Kiel zum Hauptbahnhof Frankfurt in Frankfurt-Süd gestoppt
  • Gesundheitsamt Frankfurt gibt Details zum Fall bekannt

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 15.42 Uhr: Das Gesundheitsamt Frankfurt hat Details zu dem Coronavirus-Verdachtsfall in einem ICE in Frankfurt bekannt gegeben. Demnach wurde der Mann nicht auf das Virus getestet. Der Verdacht sei von einem medizinischen Laien ausgesprochen worden und der Mann habe nicht die Verdachtskriterien erfüllt. Die Bundespolizei gab daraufhin den Zug nach rund einer Stunde wieder frei. Auch der Betroffene durfte weiterreisen. Den Mann auf das neuartige Coronavirus zu testen, hätte vier Stunden gedauert.

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 13.51 Uhr: Nachdem in Frankfurt ein ICE wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion gestoppt* worden war, hat die Bundespolizei jetzt erklärt, wie es dazu kam: Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Mann im Zug über Symptome geklagt. Ein Arzt, der sich ebenfalls im Zug befand, sei hinzugezogen worden und habe den Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion geäußert. Daraufhin habe das Bahnpersonal die Deutsche Bahn verständigt. Die habe die Bundespolizei alarmiert, die wiederum das Gesundheitsamt Frankfurt verständigte. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt.

Hauptbahnhof Frankfurt: Coronavirus-Verdacht bei Mann in gestopptem ICE hat sich nicht bestätigt

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 13.38 Uhr: Wie so schnell bestätigt werden konnte, dass der Mann im ICE in Frankfurt sich nicht mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist noch nicht bekannt. Weder die Deutsche Bahn noch die Bundespolizei konnten dazu etwas sagen und verwiesen auf das Gesundheitsamt Frankfurt, das sich noch nicht geäußert hat.

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 12.36 Uhr: Der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion, unter dem ein Mann in einem ICE auf dem Weg zum Hauptbahnhof Frankfurt stand, hat sich nicht bestätigt. Das teilte die Bundespolizei mit. Zu einem entsprechenden Ergebnis kam das Gesundheitsamt in Frankfurt.

Der ICE wurde um 12.01 Uhr für die Weiterfahrt in Richtung Stuttgart freigegeben. Auch der betroffene Mann durfte die Fahrt fortsetzen, nachdem sich der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion nicht bestätigt hat.

Hauptbahnhof Frankfurt: Polizei stoppt ICE wegen Verdacht auf Coronavirus in Frankfurt-Süd

Erstmeldung vom Mittwoch, 04.03.2020, 11.28 Uhr: Frankfurt – Die Bundespolizei hat einen ICE auf dem Weg zum Hauptbahnhof Frankfurt gestoppt. In dem Zug aus Kiel soll sich ein Mann mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus befinden. Das teilt die Bundespolizei Frankfurt mit.

Bei der Bundespolizeiinspektion in Frankfurt ging gegen 10.45 Uhr eine entsprechende Meldung ein. Da der ICE sich auf der Fahrt in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof befand, wurde er auf Anordnung der Bundespolizei in Frankfurt-Süd gestoppt und am Gleis 8 von Einsatzkräften abgesperrt.

Frankfurt: Zug auf dem Weg zum Hauptbahnhof Frankfurt wegen Verdacht auf Coronavirus gestoppt

Der möglicherweise erkrankte Mann wurde kurz danach im Zug isoliert. Das Gesundheitsamt in Frankfurt wurde informiert.

News-Ticker: Hannover-Messe wegen Coronavirus abgesagt – Export von Atemmasken verboten*

Der Zug mit etwa 300 Reisenden befindet sich aktuell noch in Frankfurt-Süd. Wann er seine Fahrt in Richtung Stuttgart fortsetzen kann, steht noch nicht fest.

*fr.de und fnp.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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