Tragischer Fall in London

Bahn-Mitarbeiterin wird von Corona-Infiziertem bespuckt - kurz darauf stirbt sie

Eine Frau wird an einem Bahnhof in London von einem mutmaßlich Corona-Infiziertem angespuckt - nun ist sie tot. 

  • Eine Frau wird an einem Bahnhof in London von einem Mann angespuckt. 
  • Der Täter behauptete dabei, mit dem Coronavirus infiziert zu sein.
  • Kurz darauf stirbt sie im Krankenhaus an den Folgen von Covid-19.

London - Als Belly Mujinga am 22. März zu ihrer Arbeit an der Victoria Station in London aufbricht, ahnt sie noch nicht, dass sie kurz darauf Opfer einer Spuck-Attacke mit drastischen Folgen hat. Die 47-Jährige verkaufte Zugtickets, als ein offenbar mit dem Coronavirus infizierter Mann ihr ins Gesicht spuckt. 

Corona-Fall in London: Frau wird angespuckt - dann geht es ihr immer schlechter 

Wie die britische Verkehrsgewerkschaft TSSA nun erklärt, habe der Mann ihr unmittelbar nach der Attacke gesagt, dass er an demVirus erkrankt sei. Wenige Tage nach dem Angriff fühlt sich Belly Mujinga schlecht, die 47-Jährige wird positiv auf das Virus getestet. Auch eine Kollegin von Mujinga wurde offenbar durch den Mann mit dem Coronavirus infiziert. 

Am 2. April sei die 47-Jährige, die einer Risikogruppe angehörte, ins Krankenhaus eingeliefert worden. Kurz darauf musste die Mutter einer elfjährigen Tochter bereits künstlich beatmet werden. Doch der Zustand der Fahrkarten-Verkäuferin verschlechterte sich stetig, drei Tage später stirbt Belly Mujinga in einem Krankenhaus in London

London: Frau infiziert sich nach Spuck-Attacke mit dem Coronavirus 

Wie die britische Verkehrsgewerkschaft TSSA weiter erklärt, sei es nur zehn Personen erlaubt gewesen, an der Beerdigung der 47-Jährigen teilzunehmen. 

Die Polizei ermittelt, um die Identität des Angreifers herauszufinden. Die britische Verkehrsgewerkschaft TSSA verdeutlichte in ihrer Stellungnahme jedoch, dass die Ermittlungen in dem Fall mittlerweile aufgenommen wurden. Auf der Seite change.org wurde eine Petition gestartet, um den Fall aufzuklären. 

Auch in Berlin ereignete sich eine Spuck-Attacke. Eine 16-Jährige behauptete, mit dem Virus infiziert zu sein. Sie spuckte einen Polizisten an. 

In Nordrhein-Westfalen eskalierte am Samstag in einem Supermarkt die Situation: Zwei Männer wollten keinen Mund-Nase-Schutz nutzen, Polizisten wurden gerufen und am Ende bei dem Einsatz schwer verletzt. 

In den USA hat Donald Trump derweil auf einer PK abermals für einen Eklat gesorgt. Der US-Präsident brach diese nach einem Wortgefecht mit einer Journalistin einfach ab.

In Deutschland werden die Pläne für die Grenzöffnungen vorangetrieben - dabei gibt es konkretze Daten.

Rubriklistenbild: © dpa / Victoria Jones (Symbolbild) 

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