Gender-Debatte

CSU-Parteitag: Markus Söder wettert gegen „Genderstrafzettel“

Markus Söder hält eine Rede.
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Markus Söder (CSU) spricht sich vehement gegen eine Gender-Pflicht aus.

Am Freitag, dem 10. September, fand in Nürnberg ein CSU-Parteitag statt. Besonders einem Thema widmete sich Markus Söder und wetterte gegen „Genderstrafzettel“.

Nürnberg – Auf dem letzten Parteitag der CSU am Freitag, dem 10. September 2021, fand Bayerns Ministerpräsident Markus Söder klare Worte zur entflammenden Gender-Debatte. „Es kann nicht sein, dass wir eine Art Gendergesetz oder Genderstrafzettel bekommen“, beschwerte sich der Politiker. Söder stemmt sich vehement gegen etwaige Sprachregelungen, die Menschen zur Verwendung der gendergerechten Sprache verpflichten könnten.

24hamburg.de verrät den Hintergrund, warum Söder nun gegen die Gender-Sprache vorgeht*.

In der Politik ist die gendergerechte Sprache schon länger Thema. Stellvertretend für den Wandel der Sprache, die alle Geschlechter gleichermaßen adressiert, stehen etwa Politiker der Grünen. Annalena Baerbock erklärte die gendergerechte Bearbeitung von Gesetzestexten* bereits zu ihren potenziellen Zielen als Kanzlerin und ihre Kollegin Katharina Fegebank etablierte unlängst die Gendersprache in Hamburgs Behörden*.

Doch wie bereits die Forderung von Hamburgs CDU-Chef nach einem Gender-Verbot* gezeigt hatte, stößt die gendergerechte Sprache nicht nur auf Zustimmung. Der Appell der CSU ist eindeutig: „Die krampfhafte Wortwahl der Gender-Sprache hat in Behörden und Bildungseinrichtungen zu unterbleiben“, heißt es in einem aktuellen Antrag der Partei. *24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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