Mutante auf dem Vormarsch

Delta-Variante trifft Norddeutschland besonders hart

Ein Krabbenkutter fährt auf der Nordsee. Im Hintergrund zieht ein Sturm auf.
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Aktuelle Fallzahlen zeigen: Die Delta-Variante des Coronavirus trifft Norddeutschland besonders hart.

Sie gilt als hochansteckend und verbreitet sich rasend schnell. Nun zeigen aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts: Norddeutschland ist besonders betroffen.

Hamburg/Hannover/Bremen – Die Delta-Variante des Coronavirus bereitet Experten Sorgen. Mittlerweile ist die Mutante weltweit auf dem Vormarsch. In Ländern wie England, Spanien und Portugal ließ sie die Inzidenz wieder hochschnellen. Gerade Großbritannien glänzte mit einer erfolgreichen Impfkampagne. Nun explodiert dort die Inzidenz*.

Auch in Deutschland ist mittlerweile jede zweite Neuinfektion auf die Mutante zurückzuführen. Laut Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, liegt der Anteil der Delta-Variante an den Neuinfektionen in der dritten Juniwoche bereits auf 36 Prozent. Allerdings: Die Daten aus dem Labor seien bereits einige Tage alt, daher müsse man den wahren Anteil auf rund 50 Prozent schätzen.

Im Vergleich dazu hatte der Delta-Anteil in der zweiten Juniwoche noch 15 Prozent betragen.

Delta-Variante breitet sich im Norden aus: Hamburg, Bremen, Niedersachsen

Auch wenn somit die reellen Zahlen höher liegen dürften: Die aktuelle Veröffentlichung der Forscher zeigen den rasanten Anstieg der Delta-Variante in Deutschland – und die zeigt: Die Delta-Variante breitet sich rasant im Norden aus*.

So macht die Delta-Variante in Hamburg mittlerweile 38,6 Prozent der Neuinfektionen aus. So hoch ist der Anteil in keinem anderen Bundesland. Vor rund drei Wochen lag der Wert noch bei drei Prozent, hat sich also mehr als verdreifacht.

Ähnlich rasante Ausbreitung auch in Bremen. Waren Ende Mai noch keine Delta-Fälle in der Hansestadt bekannt, schoss der prozentuale Anteil nun auf 33,3 Prozent.

Verbreitet ist die Corona-Mutante auch in Niedersachsen*, die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante des Coronavirus ist gestiegen. Laut RKI kletterte der Anteil an Neuinfektionen auf 17 Prozent Mitte, Ende Juni. Ende Mai waren es noch 0,7 Prozent.

Sinkende Fallzahlen trotz Delta-Variante

Noch sinken die Fallzahlen im Norden. Experten erklären die rückläufige Sieben-Tage-Inzidenz damit, dass die Corona-Infektionen durch die bislang dominierende Alpha-Variante deutlich abnehmen. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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