Anstieg um 15 Prozent

Deutlich mehr tödliche Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs

Spurensicherung nach einem schweren Unfall in Berlin - auch hier war ein Lkw im Spiel. Foto: Tim Brakemeier
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Spurensicherung nach einem schweren Unfall in Berlin - auch hier war ein Lkw im Spiel. Foto: Tim Brakemeier
An einer Ampelkreuzung in Hannover erinnert ein weißes Fahrrad an einen tödlichen Fahrradunfall. Foto: Holger Hollemann/Archiv
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An einer Ampelkreuzung in Hannover erinnert ein weißes Fahrrad an einen tödlichen Fahrradunfall. Foto: Holger Hollemann/Archiv
Crash-Test mit Radfahrer-Dummy: Unfälle mit schweren Lkw haben oft dramatische Folgen. Foto: Guido Kirchner
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Crash-Test mit Radfahrer-Dummy: Unfälle mit schweren Lkw haben oft dramatische Folgen. Foto: Guido Kirchner
"Germany&#39s Next Topmodel"-Kandidatin Alicija als Gesicht der Kampagne: "Looks like shit. But saves my life" wirbt für das Tragen eines Fahrradhelms. Foto: Rankin/Runter vom Gas
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"Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Alicija als Gesicht der Kampagne: "Looks like shit. But saves my life" wirbt für das Tragen eines Fahrradhelms. Foto: Rankin/Runter vom Gas
Rettungskräfte helfen auf der Straßenkreuzung am Potsdamer Platz in Berlin einem verletzten Radfahrer, der unter einem Lastwagen liegt. Foto: Daniel Reinhardt
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Rettungskräfte helfen auf der Straßenkreuzung am Potsdamer Platz in Berlin einem verletzten Radfahrer, der unter einem Lastwagen liegt. Foto: Daniel Reinhardt
Unter dem Lkw: Polizisten und Gutachter bergen in Berlin ein völlig zertrümmertes Fahrrad. Foto: Tim Brakemeier
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Unter dem Lkw: Polizisten und Gutachter bergen in Berlin ein völlig zertrümmertes Fahrrad. Foto: Tim Brakemeier
Hier kam kein Mensch zu Schaden: Ein Dummy und sein Fahrrad liegen nach einem Crash-Test unter einem Lastwagen. Foto: Guido Kirchner
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Hier kam kein Mensch zu Schaden: Ein Dummy und sein Fahrrad liegen nach einem Crash-Test unter einem Lastwagen. Foto: Guido Kirchner
Verkehrsunfall in Hamburg: Der Radfahrer stieß mit einem Lkw zusammen und wurde lebensgefährlich verletzt. Foto: Daniel Bockwoldt
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Verkehrsunfall in Hamburg: Der Radfahrer stieß mit einem Lkw zusammen und wurde lebensgefährlich verletzt. Foto: Daniel Bockwoldt

Immer mehr Radfahrer, immer mehr elektische Pedelecs und bald auch noch die E-Scooter - das führt zu steigenden Unfallzahlen. Experten rechnen mit zusätzlichen Verkehrstoten, denn die Infrastruktur wächst nicht mit.

Berlin (dpa) - Im vorigen Jahr sind auf Deutschlands Straßen 455 Radfahrer ums Leben gekommen, darunter 89 auf sogenannten Pedelecs (E-Bikes).

Das waren 15 Prozent mehr Unfälle als im Jahr zuvor, bei den Pedelecs lag der Anstieg 2018 sogar bei 27 Prozent, wie aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht.

Der Unfallforscher Siegfried Brockmann rechnet in diesem Jahr mit noch mehr Verkehrstoten. "Es gibt immer mehr Radfahrer, mehr Pedelecs und demnächst noch zusätzlich E-Scooter. Man sollte annehmen, dass die Infrastruktur den neuen Entwicklungen vorauseilt und nicht nur folgt. Aber von beidem sind wir sehr weit entfernt", sagt der Leiter des Instituts Unfallforschung der Versicherer (UDV). Die Tendenz sei daher voraussichtlich weiter negativ, so Brockmann. "Es sei denn, wir haben einen ganz furchtbaren Sommer und niemand fährt Rad."

Die hohen Unfallzahlen des vergangenen Jahres seien auch auf die sehr lange Sommersaison 2018 zurückzuführen.

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