Drei Tote und mehrere Verletzte bei Schüssen in US-Kino

Tatort in Aurora: Der Vorfall in Lafayette erinnert an den Kino-Schützen in der Stadt Aurora in Colorado. Dieser hatte 2012 bei einem Amoklauf während der Premiere eines "Batman"-Films um sich gefeuert. Foto: Chris Melzer/Archiv
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Tatort in Aurora: Der Vorfall in Lafayette erinnert an den Kino-Schützen in der Stadt Aurora in Colorado. Dieser hatte 2012 bei einem Amoklauf während der Premiere eines «Batman»-Films um sich gefeuert. Foto: Chris Melzer/Archiv

Wieder Tote und Verletzte in einem US-Kino: Rund drei Jahre nach den Schüssen in Aurora feuert ein Mann in einem Filmtheater in Louisiana um sich. Dann tötet er sich selbst.

Lafayette (dpa) - Bei Schüssen in einem Kino im US-Bundesstaat Louisiana hat es nach Medienberichten drei Tote und bis zu neun Verletzte gegeben. Das meldete der Sender KATC unter Berufung auf offizielle Quellen.

Der Täter sei ein Mann in seinen 50ern, sagte Polizeichef Jim Craft am Donnerstagabend (Ortszeit). Der Schütze soll sich selbst getötet haben. Der Schütze hatte gegen 19.20 Uhr während eines Films auf Besucher gefeuert und Chaos in der Stadt Lafayette ausgelöst. Der Vorfall erinnerte stark an den Amoklauf in einem Kino bei einem «Batman»-Film in Aurora (Bundesstaat Colorado) vor rund drei Jahren. Dieser Fall war gerade wegen des Prozesses durch die Medien gegangen.

Die Tat habe sich im «The Grand»-Kino in Lafayette ereignet. Unter den Zuschauern brach Chaos aus, erzählten Augenzeugen bei KATC. Der Schütze habe den Menschen in die Beine und andere Körperteile geschossen. Die Zuschauer wurden zum Verlassen des Kinos aufgefordert. Zum Motiv der Tat machte Polizeichef Craft noch keine Angaben. Einige der Verletzten seien in einem kritischen Zustand. Die Bundespolizei FBI wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. In dem Kino sei die Komödie «Trainwreck» mit Amy Schumer gelaufen, hieß es. «Es bricht mir das Herz. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in Lousiana», schrieb die Schauspielerin auf Twitter. Der Gouverneur des Bundesstaates Louisiana, Bobby Jindal, kam zum Tatort. Er sagte, jetzt gelte es, für die Opfer und ihre Familien zu beten.

Der Vorfall erinnert an den Kino-Schützen in der Stadt Aurora in Colorado. Dieser hatte am 20. Juli 2012 bei einem Amoklauf während der Premiere eines «Batman»-Films um sich gefeuert. Zwölf Menschen starben, Dutzende weitere wurden verletzt. Wegen der Tat war der Täter, James Holmes, vor wenigen Tagen in einem Mordprozess in Centennial schuldig gesprochen worden. Drei Jahre nach dem Amoklauf droht dem 27-Jährigen damit die Todesstrafe. Die Geschworenen des zuständigen Gerichts bei Denver lehnten es am Donnerstag vor einer Woche ab, ihn als psychisch krank und nicht schuldfähig anzusehen.

Bericht "The Advertiser"

KATC

Amy Schumer bei Twitter

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