Fürsorgepflicht verletzt

Eltern lassen Baby in praller Sonne und gehen baden - Zeugen rufen Polizei

Ein Baby schrie und lag mit hochrotem Kopf im Wagen in der prallen Sonne. Seine Eltern waren derweil im See baden. Zeugen alarmierten die Polizei.

Duisburg - Ein junges Elternpaar hat seinen 13 Monate alten Jungen in Duisburg praller Sonne und Gluthitze ausgesetzt und ist in einem Badesee schwimmen gegangen. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, geschah der Vorfall am Donnerstagnachmittag, dem bisher heißesten Tag des Sommers. Zuerst hatte die „Bild-Zeitung“ berichtet.

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Eltern zeigen nach Konfrontation durch Zeugen wenig Einsicht

Demnach machten Zeugen die 19 Jahre alte Mutter und den 18 Jahre alten Vater darauf aufmerksam, dass der kleine Junge mit hochrotem Kopf in seinem Wagen liege und schreie. Die beiden verschwanden daraufhin mit dem kleinen Jungen zu einer Bushaltestelle. Dort hätten sie den Kinderwagen mitsamt Baby in ein Gebüsch geschoben und gemeinsam den Bus nehmen wollen, schilderte ein Polizeisprecher. Wiederum wussten Zeugen das zu verhindern und riefen die Polizei. Auch das Jugendamt wurde alarmiert. Gegen die Eltern läuft eine Strafanzeige wegen Verletzung der Fürsorgepflicht.

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dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Christoph Schmidt

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