Schlimmes Ende

Hunde-Herrchen bricht plötzlich zusammen - Am Tod war sein Tier eine Woche davor schuld

Hundebiss tötet Herrchen: Eine Woche nach einem Angriff durch sein eigenes Haustier starb der Mann aus England. Sein Tod wäre vermeidbar gewesen.

  • Ein Mann aus England erlitt einen tödlichen Angriff seines eigenen Familienhundes.
  • Der 79-Jährige verstarb eine Woche nach dem Hundebiss.
  • Seinen Tod hätte er leicht vermeiden können.

Stoke on Trent - In Stoke-on-Trent in England starb ein 79-jähriger Mann aufgrund eines Hundebisses eine Woche nach dem Angriff durch sein Haustier. Der Vorfall, der erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich bereits im Herbst vergangenen Jahres. Der Mann wurde nach Atembeschwerden am 24. Oktober 2019 von seiner Frau tot aufgefunden, wie StokeOnTrentLive berichtet. 

"Es besteht Grund zur Annahme, dass der Tod unnatürlich war. Der Obduktionsbericht besagt, dass er höchstwahrscheinlich auf den Hundebiss zurückzuführen ist. Daher wird eine Untersuchung erforderlich sein, um dies zu überprüfen“, sagte die stellvertretende Gerichtsmedizinerin in North Staffordshire, Sarah Murphy.

Hundebiss tötet Herrchen: Der Mann starb eine Woche nach dem Angriff durch sein Haustiers 

Bereits vor seinem Tod litt der Mann an Beschwerden. Sein Arm und seine Hand waren extrem angeschwollen. Doch er entschied sich dagegen, einen Arzt aufzusuchen. Beim gemeinsamen Einkauf sagte er seiner Frau, er fühle sich unwohl. Zuhause angekommen klagte er über Kurzatmigkeit. „Seine Frau ging nach oben, und als sie wieder herunterkam, reagierte er nicht, atmete nicht und lag zusammengebrochen auf dem Sofa“, erklärte Murphy. Die Sanitäter des West Midlands Ambulance Service, die innerhalb von drei Minuten eintrafen, konnten nichts mehr für ihn tun.

Hundebiss tötet Herrchen: Ein natürlicher Tod ist unwahrscheinlich 

Die Untersuchung zum Tod des Mannes wurde bereits eingeleitet. Als wahrscheinliche Todesursache wurde laut der stellvertretenden Gerichtsmedizinerin Sarah Murphy aus North Staffordshire 1A septischer Schock sowie 1B Zellulitis* am linken Unterarm angegeben. Der Mann erlitt also durch den unbehandelten Hundebiss eine Blutvergiftung*. Zellulitis ist eine Entzündung des Unterhautgewebes, die nicht mit der Zellulite zu verwechseln ist, der umgangssprachlich auch Orangenhaut genannten Veränderung des Fettgewebes. 

Ob die beiden angegebenen Folgen des Hundebisses tatsächlich zum Tod des 79-Jährigen geführt haben, ist bisher offen. "Die Familie wird in sechs Wochen über den aktuellen Stand der Dinge informiert, und auf administrativer Ebene wird ein Datum für die Untersuchung festgelegt“, erklärte die Gerichtsmedizinerin.

Auch in den USA sorgte eine Hunde-Attacke für Entsetzen. Dabei wurde ein Sechsjähriger gleichermaßen zu Opfer und heldenhaftem Retter.

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Rubriklistenbild: © (c) dpa

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