Corona-Maßnahmen

FCB-Patriarch Hoeneß adelt Merkel und Söder - schimpft aber auf andere: „Kann keiner von uns verantworten“

Man kennt sich: Uli Hoeneß (li.) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
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Man kennt sich: Uli Hoeneß (li.) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Uli Hoeneß äußert sich in der Corona-Krise zur Debatte über Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen. Angela Merkel und Markus Söder bekommen viel Lob. An Kritiker der Maßnahmen hat der Ehrenpräsident des FC Bayern München eine klare Botschaft.

  • Lockerungen in der Corona-Krise*? Uli Hoeneß schaltet sich in die Debatte ein.
  • Der Ehrenpräsident des FC Bayern München* lobt Angela Merkel, Markus Söder und Jens Spahn.
  • An Kritiker der Maßnahmen hat der Ehrenpräsident des FC Bayern München eine klare Botschaft.

München - Die Allianz Arena* in München ist bis heute sein Zuhause. Aber auch die politische Bühne war Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München*, nie fremd. 

So äußert sich der frühere Nationalspieler und Fußball-Manager, der am Tegernsee lebt, turnusgemäß gerne zu gesellschaftspolitischen Themen.

So tut es der 68-jährige Schwabe auch jetzt, zur Coronavirus-Pandemie in Deutschland, und zu den Forderungen nach Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen.

Coronavirus in Deutschland: Hoeneß lobt Merkel, Söder und Spahn

„Ich finde, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sowie Gesundheitsminister Jens Spahn einen sensationellen Job machen. Die Meinung dieser Gruppe teile ich komplett, mit ihrer zurückhaltenden Politik kann ich mich total identifizieren“, erklärte der FC-Bayern-Patron im Interview mit dem Kicker.

Bundeskanzlerin und Fußball-Boss im Ruhestand: Angela Merkel (li.) und Uli Hoeneß.

Schutzmaßnahmen wie Mundschutzmasken* begrüßt der Fußball-Funktionär ausdrücklich, während er das Verlangen nach weitreichenden Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie* offensichtlich überhaupt nicht verstehen kann.

Corona-Krise in Deutschland: Uli Hoeneß kritisiert Befürworter von Lockerungen

„Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn sich manche Öffnungs- und Lockerungsfanatiker, die zurzeit in den Meinungsumfragen nicht so gut abschneiden, etwas mehr zurücknehmen würden“, sagte Uli Hoeneß* deutlich: „Es kann nicht sein, dass für eine oder zwei Wochen mehr Spaß auch nur ein einziger Mensch mehr stirbt. Das kann keiner von uns verantworten.“ Wen er damit gemeint haben dürfte scheint klar: Vor allem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Hoeneß wird ein gutes Verhältnis sowohl zu Söder als auch zu Merkel nachgesagt. Bei öffentlichen Terminen in der Bayerischen Staatskanzlei zeigten sich CSU-Politiker Söder und der Fußball-Boss in der Vergangenheit gerne einträchtig. 

Uli Hoeneß und Angela Merkel: Bundeskanzlerin äußerte „hohen Respekt“

Und Regierungschefin Merkel (CDU) hatte 2014 öffentlich „hohen Respekt“ für die Entscheidung des FC-Bayern-Machers geäußert, das Hafturteil wegen Steuerbetrugs zu akzeptieren und nicht in Revision zu gehen.

pm

*merkur.de und tz.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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